Wie oft sollte man einer Katze zu essen geben?

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8 Antworten

zuviel gibts nicht. katzen sind eigentlich jäger, die fangen 5 bis 20mal am tag ne maus. das sind bis zu 20 kleine mahlzeiten am tag..

bei kleinen katzen sollten es 5 bis 8 mahlzeiten am tag sein. kleiner magen, großer hunger. außerdem haben die bis vor kurzem quasi rund um die uhr getrunken und die schnelle umstellung auf wenige mahlzeiten wäre etwas heftig

bei ner erwachsenen katze kann man das reduzieren auf bis zu zwei mahlzeiten. drei am tag ist aber auch okay

je nachdem wie viele mahlzeiten man gibt sind die mengen pro mahlzeit kleiner. das passiert von allein, in der regel überfressen katzen sich nicht sondern merken wann sie genug haben und hören auf (es sei denn sie haben in der vergangenheit gelernt dass futter mangelware ist und sie gucken müssen wo sie bleiben.. oder es ist eine wohnungseinzelkatze, die fressen auch schlicht aus langeweile)

die menge pro mahlzeit ist daher in der regel einfach: nassfutter, soviel wie die katzen wollen.

trockenfutter ist zur ernährung nciht sooo geeignet. es sollte vor allem nicht stöndig zur verfügung stehen

Morgends ich rate dir um 8 Uhr (Wenn du nicht arbeiten gehst) Denn wenn, dann musst du sie so um 6 uhr füttern, sie gewöhnt sich dran und wckt dich am Wochenende und in den Ferien.. ist nicht so schön.. Und einmal abends. Trockenfutter nur ganz selten und ganz wenig!

einer kleinen jungen Katze gibt man für gewöhnlich 5 kleine Mahlzeiten am Tag da sie noch keine größeren Mengen futtern kann und schnell wieder Hunger hat. Eine ausgewachsene Katze bekommt Morgens und Abends Futter und eventuell ständigen Zugang zu Trockenfutter, je nach dem ob sie es mag oder nicht. Und natürlich sollte immer frisches Wasser bereit stehen. Im Sommer sollte man nach Bedarf füttern da Nassfutter bei Hitze schnell verdirbt.

palusa 21.08.2014, 09:28

trockenfuttter sollte niemals lange rumstehen. erstens wird auch das schlecht, das fett wird ranzig. zweitens ist das ne ungesunde art sich zu ernähren, das ist als würde man nem kind n mcdoof ins haus stellen

drittens und am wichtigsten: vor allem wohnungskatzen haben ein langweiliges leben, verglichen mit freigängern. der moment wo es futter gibt ist dann DAS highlight des tages. steht ständig futter rum nimmt man dem moment etwas vom besonderen. für manche katzen wirds sogar komplett unspektakulär weil futter ja imemr dasteht. es hat schon gründe wieso zootiere nicht dauerhaft futter stehen haben sondern feste fütterungszeiten haben

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Kathy34 21.08.2014, 12:23

Sorry, Trockenfutter (auch getreidefreies) sollte auf dem Speiseplan von keiner Katze stehen! Begründung: Es hat rein gar nichts mit gesunder Katzenernährung zutun und ist sowohl schädlich für die Zähne (die Stärkereste legen sich als zäher, klebriger Belag auf die Zähne, was Zahnstein begünstigt) als auch die Nieren (Trockenfutter saugt Wasser auf und senkt somit den Flüssigkeitslevel), das heißt eine Katze muss mindestens die 3-fache Wassermenge der aufgenommenen Futtermenge zu sich nehmen, um ihn zu halten, was keinem Tier möglich ist. Mach selber den Test und tropfe Wasser über’s Trockenfutter - du wirst sehen, wie schnell es das aufsaugt, und nichts anderes passiert im Körper der Katze! Dadurch verliert auch die Magenschleimhaut einen Teil ihrer Schutzschicht und macht die Katze anfälliger für Magenreizungen und -entzündungen, die in Geschwüre übergehen können. Was erschwerend hinzukommt: Fängt sie erstmal an zu trinken, hat die Dehydration (Austrocknung) bereits eingesetzt - oft mit gravierenden Folgen, wenn sie es über die Jahre verteilt ausschließlich erhält, wie etwa Diabetes, Nierenversagen und ein vorzeitiger Tod. Männliche Tiere sind aufgrund ihrer langen Harnröhre umso anfälliger für Harnsteine etc.. Eine Katze braucht schlichtweg Flüssigkeit; von Natur aus ist sie es gewohnt, sie über die Nahrung aufzunehmen in Form von Mäusen, Fischen und dergleichen. Diese bestehen bis zu 80% aus Wasser - Trockenfutter hingegen hat nicht mal 10% Wasser! - Anlass genug, dieses gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Des Weiteren ist Trockenfutter vielfach die Ursache für Übergewicht, Blasenentzündungen, Verstopfung und Übersäuerung (womit die Krebsgefahr steigt), und je nach Lagerzeit und -ort können sich Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden, die für uns Menschen nicht immer erkennbar sind. Das Risiko von Futtermilbenbefall steigt bei falscher Lagerung ebenso - mitunter sind gar Rohstoffe bereits damit kontaminiert!

Am besten, man gewöhnt eine Katze gar nicht erst an Trockenfutter, und sie wird es mit einem gesunden und langen Leben danken. Und sollte sie dennoch derartige Krankheiten entwickeln, was natürlich passieren kann (es gibt ja auch sehr wenige Nichtraucher, die Lungenkrebs bekommen), dann muss man zumindest nicht bei sich anfangen!

Doch leider fängt ein Großteil der Besitzer aus folgendem Grund nicht bei sich an: Viele Tierärzte schieben Diabetes, Harnwegserkrankungen und Niereninsuffizienz fälschlicher- und somit fatalerweise auf das Alter! Grund: Sie haben oft nur unzureichendes Wissen über Katzenernährung, da sie die Informationen aus der Futtermittelindustrie erhalten, deren Ziel u. a. auch der Verkauf von Trockenfutter ist! Nur die wenigsten(!) sind in der Hinsicht so kompetent wie diese 4 Tierärzte:

  • Zitat Lisa A. Pierson (DVM = Doctor of Veterinary Medicine): Es ist unglaublich frustrierend, dass meine Kollegen eine Trockenfutter-Diät empfehlen anstatt Dosenfutter mit zugesetztem Wasser.
  • Zitat Dr. Bettina Brabänder: Das Zeug ist so etwas wie Fastfood bei Kindern und als ständige Kost nicht gesund.
  • Zitat Dr. Ian Billinghurst: Die traurige Wahrheit ist, dass Fertigfutter hilft, Tierärzte mit Patienten zu versorgen.
  • Zitat Dr. med. vet. Dorsie Kovacs: Ungeachtet der irreführenden Werbung kann Trockenfutter wesentlich mehr Probleme verursachen als beseitigen. Die Hersteller machen den Haustierbesitzern das Gegenteil glauben, da buchstäblich Milliarden Verkaufswerte auf dem Spiel stehen. Trockenfutter, fütterungsbereit verpackt, ist speziell für die Bequemlichkeit des Tierbesitzers designed, nicht für das Haustier.

Leider wähnen sich viele Katzenbesitzer auf der sicheren Seite, wenn der Tierarzt ihnen das Trockenfutter-Märchen auftischt. - Obwohl durch ein bisschen Hinterfragen des Sachverhalts jeder Laie von selbst darauf kommen kann, oder hast du schon mal eine Katze auf dem Ährenfeld gesehen? Und wenn ja, dann allerhöchstens zum Mäusefangen.

Vielmehr sind Tierärzte auf eine ganz andere (traurige) Weise Spezialisten für dieses Thema, und zwar für damit einhergehende Probleme: Immerhin sind sie es, die über Gerätschaften wie Blasenkatheter verfügen sowie entsprechende Medikamente für nierenkranke Katzen, die durch Trockenfutter jahrelang fehlernährt wurden. Jene Kandidaten werden irgendwann zu einer hervorragenden Einnahmequelle …!

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Kathy34 21.08.2014, 12:23
@Kathy34

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

Was hinzukommt: Viele Besitzer von Trockenfutter-Katzen pflegen zu sagen: „Meiner Katze geht es gut.“. Dazu vermerke ich: Ausnahmen von gesunden Trockenfutter-Katzen wird es immer geben - doch dafür sind es Ausnahmen, d. h. sie besitzen keine Allgemeingültigkeit. Typische Leiden, die auf Trockenfuttergabe basieren, sind i. d. R. Spätfolgen - dennoch weiß ich gar von 3 Trockenfutter-Katzen, die ihren 6. Geburtstag nicht erlebt haben, Diagnose: Nierenversagen! Das Tückische: CNI (chronische Niereninsuffizienz ==> häufige Auslöser: Tumorerkrankungen, erbliche Faktoren oder Trockenfuttergabe) ist ein schleichender Prozess, da sich die Symptome erst dann zeigen, wenn ¾ des Nierengewebes bereits zerstört sind. Die zunehmend geschädigten Nieren sind irgendwann nicht mehr in der Lage, selbst leichte Dehydrationen (z. B. durch Erbrechen) zu kompensieren, weshalb die Krankheitsmerkmale auch sehr plötzlich auftreten können. Eine Trockenfutter-Katze als gesund zu bezeichnen, kann somit schneller zur Fehleinschätzung werden, als man meint …!

Man bedenke: Eine Katze benötigt täglich mindestens 60 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht [je nach Temperatur, Gesundheitszustand, Alter und Aktivität sogar bis 80 ml ==> z. B. im Welpenalter, bei Durchfall oder chronischer Niereninsuffizienz (CNI)]. Da kommt ein Tier mit Trockenfuttergabe niemals hin, zumal es - im Gegenteil - auch noch Wasser entzieht! Ferner ist angebotenes Wasser nicht gleich angenommenes Wasser. - Im Gegenteil: Als ehemalige Wüstenbewohner kennen Katzen kaum Durstgefühl und sind es gewohnt, den Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung abzudecken, die da lautet Fleisch ==> jenes besteht bis zu 80% aus Wasser! Nassfutter (idealerweise zucker- und getreidefrei) gewährleistet sowas. - Ein Grund, weshalb Nassfutter-Katzen so gut wie keinen Zusatzflüssigkeitsbedarf haben. Folgende Nassfuttersorten sind hochwertig:

  • Real N*ture
  • Animonda C*rny
  • Gr*u und
  • Sel*ct Gold (alle erhältlich im Zoofachhandel).

Gut bis akzeptabel sind folgende Sorten:

  • L*x (erhältlich beim A-Discounter Nord)
  • C*chet (erhältlich beim A-Discounter Süd)
  • B*anca (alle, außer „Geflügel und Leber in Wildgelee“ ==> hellgelbe Dose; erhältlich beim P-Discounter) sowie
  • Opt*cat (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich beim L- Discounter).

Außerdem irrst du leider mit der Annahme, dass Katzen rund um die Uhr Nahrung zur Verfügung haben müssen - mehr noch: ständige Futter-Verfügbarkeit ist sogar ein NoGo! Begründung:

  • Erstens kann Fressen so zu einer Art Beschäftigung werden, Stichwort Fresssucht;
  • zweitens können Katzen bei ständiger Futter-Verfügbarkeit kein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl mehr entwickeln;
  • und drittens neigt Trockenfutter bei Temperaturen um die 28°C vermehrt zu Bildung von Schimmelpilzgiften (==> krebserrregend).
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Mein Kater (4 Jahre alt) bekommt morgens 100g Nassfutter, mittags 50g Nassfutter, abends 50g Nassfutter und zwischen morgens und abends bisschen Trockenfutter.

Katzen fressen oft, aber wenig.

Ich habe immer Trockenfutter zu stehen. Naßfutter bekommt sie wenn sie, wie gerade jetzt, rumplärrt;-) Aber nur wenig. Darum kaufe ich auch keine Dosen sondern diese 100gr-Tütchen.

Flupp66 21.08.2014, 08:17

Schade, denn eigentlich sollte das Nassfutter das Hauptfutter sein. ;-)

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anitari 21.08.2014, 09:06
@Flupp66

Ist es ja auch. So 3 - 4 Tütchen bekommt sie am Tag. Das Trockenfutter ist für sie so was für zwischendurch.

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Kathy34 21.08.2014, 12:27
@anitari

Sorry, Trockenfutter hat nichts mit gesunder Katzenernährung zu tun (==> siehe auch meinen ausführlichen Kommentar unter der Antwort von Anna1230).

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Da Katzen Gewohnheitstiere sind, empfehlen sich am ehesten feste und über den Tag gut verteilte Fütterungszeiten bei 3-4 Portionen täglich, weshalb du mit deinen Futtergaben für ein 8-jähriges Tier schon richtig liegst.

Ob die Futtermenge insgesamt stimmt, ist allerdings eine andere Baustelle, zumal die Menge von Gewicht, Alter, Rasse und Aktivität abhängig ist. Erstgenanntes (und somit das Idealgewicht) kannst du notfalls beim Tierarzt erfragen und es wöchentlich kontrollieren, indem du sie wiegst. Verweigert sie die Waage, stell dich vorher rauf, nimm sie anschließend auf den Arm und zieh dein Gewicht ab.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Hey,

Kommt drauf an, wie alt die Katze ist. ;-))

Wenn sie jung und im Wachstum ist, darf sie soviel haben, wie sie will. ;-)

john093 21.08.2014, 08:08

8 Jahre

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Warum schaffst du dir ein Tier an, wenn du dich damit nicht auskennst?

Gibt genügend einschlägige Informationen darüber im Netz.

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