Wie oft sollte man einen Computer defragmentieren und bringt das überhaupt was?

8 Antworten

Da muss ich eher UlfDunkel recht geben. Im Übrigen defragmentiert Windows ab Version XP seine Startbereiche selbstständig. Das Ausführen von Defragmentierungsprogrammen kann hierbei sogar kontraproduktiv wirken, sprich die "Startzeit" des Systems negativ beeinflussen - fällt aber bei neuen Systemen nicht mehr so ins Gewicht, wie "früher".

Wie bereits angesprochen: Wenn sehr grosse Dateien sequentiell verarbeitet werden müssen, kann es etwas Geschwindigkeit bringen. Meistens ist dies aber ein Trugschluss, da man heutzutage mit Multi-Tasking Umgebungen arbeitet, wo der Festplattenkopf trotzdem wieder (durch Anfrage eines parallel laufenden Prozesses) regelmäßig auf einen "weit entfernten" Bereich geschoben wird. Siehe hierzu: Computerzeitschrift c't Ausgabe 21/2005 Seite 184ff: Windows:Optimale Defragmentierung möglich?

das bringt schnelleren zugriff, alle 5 tage die nacht über laufen lassen. wenn du viel auflädst und wieder löschst, dann öfter. es bringt was, der pc startet besser schneller.

Bei den aktuellen, sehr großen und sehr schnellen Festplatten bringt aus meiner Erfahrung und nach Meinung vieler Fachleute (die diese Meinung immer wieder z.B. in der c't kundtun) das Fragmentieren heutzutage kaum noch was.

Lediglich dann, wenn Du wirklich große Dateien auf einer recht kleinen Platte bewegen musst (z.B. 10 GB große Videodateien auf einer 80-GB-Platte), kann es hilfreich sein, wenn die Platte defragmentiert ist. Aber Timingprobleme gibt es da heutzutage nicht mehr und ein Zeitgewinn ist auch nicht feststellbar, da der Zeitaufwand für das Defragmentieren ja gegengerechnet werden muss.

"da der Zeitaufwand für das Defragmentieren ja gegengerechnet werden muss."

Nö. Das Defrag kann mein PC erledigen, wenn ich schlafe oder zur Arbeit gehe. Anschließend fährt er runter ...

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@Tigerjan

Schon schade, eine fundierte Antwort, und die wird ignoriert.

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