Wie oft muss man mahnen, bevor man einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen kann?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eigentlich gar nicht, aber gerne wird folgendes gesehen

  1. Erinnerung (mit 14 Tagesfrist)
  2. Mahnung mit Androhung des Mahnverfahrens (14 Tage Frist beachten)
  3. Mahnbescheid ausfüllen :=)

Aber eigentlich ist man gar nicht verpflichtet zu mahnen den Geldschulden sind sogenannte Bring/Schickschulden.

Man kann direkt den gerichtlichen Mahnbescheid einleiten, aber höflicher ist es dennoch 1x "außergerichtlich" zu mahnen.

Insbesondere da der Mahnbescheid mit Gebühren verbunden ist.

Du kannst allerdings bei der Mahnung auch schon Mahngebühren verlangen - oder zumindest androhen, das hilft auch schon viel. Und wenn du dir die ganze Arbeit mit dem Mahnbescheid sparen willst, kannst du dir auch überlegen die Rechnung an ein Inkasso abzugeben.

Schau dir am besten eins der Mahnwesen Whitepaper von Bilendo dazu an, die finde ich ganz hilfreich. Die Website ist glaube ich www.bilendo.de. Die haben auch einen Blog, der ganz interessant ist, falls es dich interessiert

LG Lena

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Verzug tritt ein, wenn du eine Mahnung verschickt hast oder 30 Tage seit Fälligkeit der Forderung vergangen sind. Theoretisch kannst du dann einen gerichtlichen MB in die Wege leiten.

Ob man mahnen muss oder nicht, haengt von zweierlei Dingen ab. Handelt es sich um ein Dauerschuldverhaeltnis (regelmaessig wiederkehrende Zahlungen in gleicher Hoehe, z.B. Mietforderungen), dann muss ueberhaupt nicht gemahnt werden, weil sich die Faelligkeit der jeweiligen Zahlung entweder aus dem entsprechenden Vertrag oder aus dem Gesetz ergibt. Der Schuldner geraet automatisch in Verzug.

Handelt es sich hingegen nicht um ein Dauerschuldverhaeltnis, dann kommt es darauf an, ob sich der Schuldner bereits im Verzug befindet oder nicht. Wurde in der Rechnung ein kalendermaessig bestimmter Faelligkeitstermin angegeben (z.B. "Zahlbar bis zum 31.01.2010), dann tritt an diesem Tag automatisch Zahlungsverzug ein und eine Mahnung ist entbehrlich. Wurde in der Rechnung aber kein kalendermaessig bestimmter Faelligkeitstermin angegeben (z.B. "Zahlbar innerhalb von 2 Wochen ab Rechnungsdatum"), dann muss der Schuldner erst mittels einer Mahnung in Verzug gesetzt werden (unter Setzung einer neuen Frist mit kalendermaessig bestimmtem Fristende).

Gruss DerCAM

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