wie oft muß man die Zähne seines Pferdes vom Pferdezahnarzt/ärztin überprüfen und behandeln lassen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey, Vor einer Woche wurden die Zähne von dem Pferd meiner Freundin (eine Islandstute) geschliffen. Die Tierärztin meinte, dass man das jedes Jahr nachschauen lassen soll, wenn das Pferd so 8-14 Jahre alt ist. Bei älteren und jüngeren Pferden wäre das nur alle 2 Jahre nötig.

Sorry, Baylawolf, da muss ich Dir (bzw. der Tierärztin) ganz entschieden widersprechen! Siehe meine Antwort unten!

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@hexenrw

Siehe Länge des Textes! Das hat halt gedauert, den zu tippen. Und damit Ihr ihn mitbekommt, habe ich erst den Kommentar geschrieben und dann meine Antwort...

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@leanderchen

ganz schön raffiniert, das ist ja schon höhere Politik, das mit dem zuerst geposteten Kommentar, ist das überhaupt erlaubt? (grins) Den Rest zu dem Thema Pferdezahnhabe ich als Kommentar und Antwort gepostet weiter unten.

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@Auchdazu

Ich wollte nicht, dass das als Kommentar untergeht! Viele User schalten Kommentare ja aus (deren Sichtbarkeit). Und ebenfalls viele User schreiben was und "rennen" weiter zur nächsten Frage, ohne sich um andere Antworten zu kümmern. Ich wollte sicherstellen bzw. die Chancen erhöhen, dass Baylawolf noch mitbekommt, dass ich (als Fachfrau!) mit seiner/ihrer Antwort gar nicht zufrieden bin!

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Leider scheint mir das aber nicht gelungen zu sein, denn Baylawolf hat sich nicht wieder geäußert. Schade, aber zumindest ist es ja nicht ihr Pferd gewesen...

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@leanderchen

ich bin noch neu hier und wusste erst nicht wie ich hier kommentiere oder so.. Ich wollte nur wiedergeben, was die Tierärztin (die sich auf Pferdezähne spezialisiert hat) gesagt hat. Bei dem Gespräch ging es auch ausschließlich um diese spitzen "Zacken" die sich mit der Zeit bilden, und die man abschleifen muss. Ich selber habe keine Ahnung davon, weil ich keine Tierärztin bin. Ich kann also nur wiedergeben, was sie sagte.

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@Baylawolf

Ich finde es eigentlich in Ordnung was Baylawolf geschrieben hat, denn es ist nicht falsch und auf jeden Fall neutral richtig. Und für die Frage ist es eigentlich auch die richtige Antwort, da offensichtlich ist, das das Pferd ja kein Problemfall ist, sonst hätte die Fragestellerin bestimmt etwas davon geäußert.

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@Auchdazu

Das mit dem "nicht falsch und auf jeden Fall neutral richtig" lassen wir mal besser sein! Ich kenne viele Pferdedentisten, die alle solche Intervalle angeben wie in meiner Antwort. Dass eine Tierärztin etwas Gegenteiliges behauptet... Na ja. Natürlich kenne ich das Pferd nicht, aber die Intervalle, die die Tierärztin da nennt?! Warum, weil Pferde zwischen 8 und 14 Jahren voll geritten werden, und bei den anderen ist es ja egal??? Man zeige mir einen Pferdezahn-Spezialisten, der die genannte Tierärztin in ihrer Meinung unterstützt! Als "richtige Antwort auf die Frage" sehe ich die Angaben somit erst recht nicht an, weil von einem Pferd gesprochen wird, das der Schreiberin noch nicht einmal gehört.

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@Baylawolf: Fühl Dich bitte nicht angegriffen! Du hast einen guten Beitrag geleistet nach bestem Wissen. Nur ist das halt keine Fachmeinung. Das wäre sie nur dann, wenn die Tierärztin sich selber hier äußern würde!

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@leanderchen

Ich dachte, dass ich meine Erfahrung hier teilen kann, da ich letzte Woche mit der Tierärztin gesprochen habe und der Meinung war, dass sie weiß was sie tut. Wer Recht hat kann ich nicht beurteilen und es tut mir Leid, dass meine Antwort soviele Kommentare mit sich zieht.

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@Baylawolf

Mädels schlagt Euch nicht ;-) ich finds ehrlich fantastisch wie man hier sieht wie die Meinungen auseinander gehen! Deswegen hab ich die Frage auch gestellt. Und deswegen auch DH für Baylawolf, sie hat genau geschrieben was die TAin gesagt hat und man sieht mal wieder dass ein Tierarzt nicht Spezialist für Pferdezähne ist! Und das ist doch auch der Knackpunkt! Tierärzte sollten ruhig auch mal dem Patienten-Besitzern raten dass sie sich Fachleute nehmen und nicht auf noch mehr Profit hoffen.

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Falls du auch beim Füttern deines Pferdes immer anwesend bist (ich weis ja nicht ob es in einer Pension untergebracht ist)eine "Faustregel kannst du an wenden und zwar wenn es beim Fressen(kauen) ein komisches Verhalten zeigt. Meistens fällt dann das Heu wieder aus dem Maul heraus. Da ist dann an den Zustand der Zähne zu denken.

bin zumindest beim Kraffutter / Müsli immer dabei (kriegt nur was wenn er arbeitet) - hatte es auch früher vor den Behandlungen so dass ihm alles rausfiehl beim Kauen!

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@reiterhexe

Ja man muss auch unterscheiden zwischen "Gier" bekommt den nich schnell genug voll und dem tatsächlichen nicht kauen können. Auch an eine Zahnentzündung kann dabei gedacht werden.

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@Auchdazu

Liebe/r Auchdazu! Wenn erst einmal das Futter aus dem Maul fällt, sind meistens schon so massive Probleme vorhanden, dass das Pferd einem nur leid tun kann! Wie oft höre ich als Pferdedentistin den Spruch: "Der braucht keinen Zahnarzt, der frisst doch". Und dabei hat das arme Tier schon lange Zeit (manchmal Jahre) Schmerzen beim Fressen! Da aber Fressen fürs Pferd Lebensinhalt ist, frisst es immer weiter, egal, wie es in seinem Maul aussieht!

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@leanderchen

Nun gut ich muss aber auch in der Lage sein als Besitzer dem Pferd ins Maul zu schauen. Selbst als Laie kann ich ja dann feststellen ob da was ist, das wiederum ist beim einfachen Zahnwuchs und des ungleichmäßigen Abnutzens nicht so einfach ist.Dazu muss dann dann schon im Maul fühlen ob ein Grad entstanden ist.Der verhindert ja dann das normale kauen. Ja und wenn das Futter aus dem Maul fällt dann merkt man es ja gleich und nicht erst Wochen später weil, anfangen und schon wochenlang, bleiben hier die gleiche Ursache.

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@Auchdazu

Es gibt so viele Anzeichen für Zahnprobleme! Google mal "Zahnkorrektur bei Pferden". Dort findest Du unter dem Menüpunkt "Informationen" "Alles über Pferdezähne" "Probleme erkennen" eine Liste mit Symptomen, die auf Zahnprobleme hindeuten können.

Und ins Maul schauen muss man als Besitzer auch gar nicht! (Bitte nicht einfach die Zunge rausziehen! Damit kann man ganz schnell ganz bösen Schaden anrichten!) Man kann mit den Fingern außen auf der Wange an den Zähnen entlang fahren und sowohl in der Fingerkuppe, als auch an der Rekation des Pferdes merken, ob da Zahnprobleme liegen. Für die etwas Mutigeren gibt es auch noch die Variante, zwischen Wange und oberen Backenzähnen (also im Maul) an den Zähnen entlang zu fühlen, ob sie scharfkantig sind. Man kommt zwar nur etwa zwei Zähne weit ins Maul hinein, aber wenn zwei Zähne scharfkantig sind, sind die Übrigen es ganz bestimmt auch. Nur der Umkehrschluss funktioniert nicht! Nur weil der Besitzer nichts fühlt (oder keine Probleme beim Fressen bemerkt!), heißt das nicht, dass keine Probleme vorhanden sind!

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@leanderchen

Stimmt, das soll es nicht heißen. Also wir haben immer gleich gemerkt wann etwas mit den Zähnen nicht in Ordnung ist, ich glaube aber da Problem als solches liegt eigentlich dann mehr daran, das das Pferd lediglich in einemMietstall untergebracht ist und dort vom Besitzer einfach zu wenig " gesehen " wird, und es deswegen so weit kommen kann.

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@Auchdazu

In einem Pensionsstall (oder wie Du schreibst: einem Mietstall) ist trotzdem immer auch der Besitzer für die Gesundheit seines Pferdes verantwortlich! Und es gibt, wie gesagt, sehr viele Anzeichen für mögliche Zahnprobleme, die einem Stallbetreiber gar nicht unbedingt auffallen können! Wenn erst einmal das Futter aus dem Maul fällt, hätte der Besitzer schon längst auf viele Anzeichen reagieren müssen!

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Es kommt ein wenig auf die Zahnqualität des Pferdes an, aber ich denke, einmal im Jahr wäre sinnvoll. Am besten mal den Doc fragen, der es schon behandelt hat. Der wird es mit am besten einschätzen können, wie oft es bei diesem Pferd sinnvoll wäre.

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