Wie oft haben die Menschen in der Steinzeit Fleisch gegessen?

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9 Antworten

Ich sehe keine Relevanz so einer Aussage für die heutigen Verhältnisse. Ernährungsgewohnheiten ändern sich, je nachdem was zur Verfügung steht.

Der Mensch ist ein Erfolgsmodell, weil er sich gut anpassen kann. Dazu gehört auch, dass er Fleisch in roher Form zwar nicht so gut, aber in zubereiter Form sehr gut zu Energie verarbeiten kann. Er ist aber nicht darauf angewiesen, weil im Zweifel auch vegetarische und vegane Kost für gewisse Zeit ausreicht.

Wenn die Menschen sich ihrer Optionen entledigen möchten, könnten sie das tun, indem wir Fleisch essende Menschen ausselektieren. Was aber passieren kann ist, dass die Evolution irgendwann die Tür zuschlägt und die Verwertung von Fleisch nicht mehr möglich ist. Zugegebenermaßen wäre das wahrscheinlich ein Prozess über zig tausend Jahre. Aber genau über diesen Zeithorizont wirkt Evolution.

Wie gesagt: Ich sehe die Relevanz nicht, dass unsere evolutionären Vorfahren für Argumente für oder gegen Fleisch herhalten sollen. Genausowenig macht es Sinn die Entwicklung des Menschen in die Zukunft zu interpolieren, weil Evolution immer im Zusammenhang mit der Umwelt "passiert" und wir das im evolutionören Zeithorizont eh nicht voraussehen können.

Wir leben im Hier und Jetzt. Und wir sollten unsere Essgewohnheiten als de facto Omnivoren aus anderen Blickwinkeln betrachten. Fleisch oder kein Fleisch ist dabei der völlig verkehrte Ansatz.

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Die Steinzeit erstreckt sich über mehr als 3 Millionen Jahre. In dieser Zeit haben mehrere Menschenarten aus drei verschiedenen Gattungen gelebt, alle mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten. Die Australopithecinen haben hauptsächlich pflanzliche Nahrung zu sich genommen, die Neandertaler fast nur Fleisch. Der Ernährungsplan unserer eigenen Gattung hat stark zwischen den einzelnen Arten variiert, genauso zwischen unterschiedlichen Populationen innerhalb unserer eigenen Art, dem modernen Menschen.

Damit man die Frage also sinnvoll beantworten kann, musst du ein wenig spezifischer werden.

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WEnn sie es kriegen konnten, täglich. Und zwar viel davon. Vegetarier gab es sicher nicht, jedenfalls nicht Gewollte. Wenn die Jagd ganz schlecht war, dann aßen die Leute halt Pflanzen, aber mit Sicherheit nicht freiwillig.

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In den Zeitbereich der Steinzeit wo die Jagd und der Fleischverzehr entdeckt wurde war es nicht immer so das welches auf die Steinplatte kamm.Mangel Ernährung war da nicht selten.

Den erstmal musste der Clan fähige Jäger haben dann geeigenete Waffen/Fallen und  noch das   Wild finden und erlegen was nicht immer einfach war.

Regelmässiger  gab es Fleisch erst mit der Domestiesierung von Wildtieren.

LG Sikas

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und wie können diese unterstreichen dass es so gewesen ist?

Die Steinzeit hat vor ca. 3,4 Millionen Jahren begonnen, angenommen diese frühe Menschen konnten Tiere erlegen, wie haben sie deren Fleisch gegessen und wie lange ohne Feuer? 

Das Feuer wurde viel später entdeckt/gezähmt, d. h., die Steinzeitmenschen haben das Fleisch roh essen müssen und zwar schnell, weil es schnell schlecht wird

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Kommentar von dadita
14.07.2017, 21:14

https://www.google.at/amp/s/amp.livescience.com/31974-earliest-human-hunters-found.html

Organisierte Jagd gibt es seit ca 2 Millionen Jahren, auch davor aßen Menschen schon Fleisch allerdings eher selten, so wie unsere anderen omnivoren Verwandten (z.B. die Schimpansen) heute. 

http://www.allaboutwildlife.com/what-do-chimps-eat

Das Feuer wurde in etwa zu dieser Zeit ebenfalls gezähmt. 

http://discovermagazine.com/2013/may/09-archaeologists-find-earliest-evidence-of-humans-cooking-with-fire

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Jäger und Sammler essen logischerweise viel Fleisch, und haben klar weniger Karies. Durch den Anbau von Getreide, und dessen Verwertung zu Brot usw. stieg die Karies bei Menschen dramatisch an. 

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.....so oft und so viel wie möglich! Es war ein mit Sicherheit härteres und kraftraubenderes Leben als heute....mit "nur am Möhrchen knabbern" hätte man damals kaum überlebt....weshalb vermutlich ständig Familienmitglieder auf der Jagd waren, um Fleisch heranzuschaffen. Denn viele andere "Energiequellen" kannte man damals nicht. Mit dem Jagderfolg stiegen oder sanken die Überlebenschancen.....

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Kommentar von shdjcnde
14.07.2017, 18:05

neuste Forschungen ergaben das je nach Gegend kein Fleisch verzehrt wurde

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Wie oft haben die Menschen in der Steinzeit Fleisch gegessen?

Prozentual sehr viel, da es sehr gesättigt hat und Energie brachte. Man baute sich Werkzeuge und konnte immer besser das Vieh bejagen.

Die Steinzeitmenschen sind keine dummen Menschen gewesen. Jedenfalls allesamt schlauer als die Anhänger von Tierrechtsorganisationen und der Veganerlobby.

Bei Diskussionen zur Vegetarischem/veganem Ernährung kommt häufig der Punkt "In der Steinzeit haben Menschen auch Fleisch gegessen"

Tja.....Klarer Punktsieg für die Fleischesser.

Veganer können soviel rum diskutieren wie sie wollen. Der Mensch ist und war NIE ein Fleischverzichter!

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Gruß
Omni

(BG)

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