Wie oft dürfen Ärzte einen ablehnen?

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6 Antworten

Hier ist eigentlich alles gesagt:

https://www.das.de/de/rechtsportal/patientenrecht/arztpflichten/behandlungspflicht.aspx

Ich kenne keinen Arzt, der NICHT erklären würde warum er eine weitere Behandlung ablehnt - das reicht vom Eingeständnis der eigenen Hilflosigkeit (und dann Überweisung an Fachärzte) bis hin zur Ablehnung wegen einem zerrüttetem Vertrauensverhältnis- dazu gehört auch wenn der Patient völlig intransigent ist was die Akzeptanz der ärztlichen Diagnose angeht.

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Kommentar von Rauchabzeichen
06.11.2016, 03:29

Bis zu diesem Jahr, hätte ich mir auch nie erträumen können, dass es solche Ärzte gibt. Der Link gibt nicht klare Auskunft darüber, ob es sich um Allgemeinmediziner oder auch Fachärzte handelt - vom Allgemeinmediziner habe ich ja Überweisungen zu Fachärzten bekommen, welche mich ablehnen. Wenn ich also neurale Beschwerden habe und dann sinngemäß zu einem Neurologen gehe - gilt die Verordnung dann auch diesem?

Und was macht man, wenn man keinem Arzt vertraut? - generell, wenn man kein Vertrauensverhältnis korrekt aufbauen kann, aufgrund (beispielsweise) wegen einer schweren Persönlichkeit, Psychose oder schlechter Erfahrung? - auf dem Papier geht dann ja so oder so kein Vertrauensverhältnis hervor - oder was wenn das Vertrauensverhältnis aufgrund der Krankheit nicht bestehen kann?

Zudem - was wenn der Patient davon überzeugt ist, er würde an seiner Krankheit sterben (nicht körperlich, wie ein fressender Infekt), durch beispielsweise dem Mangel an der Fähigkeit sich selbst zu versorgen (wenn der Patient ohne Einwirkung anderer nicht mehr essen würde)?

Der Arzt kann ja als Arzt behaupten, der Hunger kommt schon wieder - und was wenn man dann daran verhungert? - weil man denkt, der Körper versorgt sich selbst und tut es dann doch nicht?

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Warum sollte sich ein Arzt seine Patienten nicht aussuchen dürfen? Solange keine Lebensgefahr gegeben ist.

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Kommentar von Rauchabzeichen
06.11.2016, 03:39

Sie ist gegeben - durch verhungern.

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Das Problem ist was willst du mit einem Arzt, der dich nicht will?

- Entweder hat er keine Ahnung.

- er weiss es gibt für deinen Fall bessere, aber weiss nicht wer.

- Er hat ne Idee, ist aber zu faul, auch weils nur Aufwand aber kein Geld bringt, sich zu engagieren.

- Viele Krankenkassen habe ich in Verdacht bzw. etwas gehört, machen Druck bei zu viel Leistung durch den Arzt. Nimmt er dich kriegt er Probleme. 

-Bei bestimmten Fällen, rechtlich relevanten, riskiert er Kopf und Kragen. Von Versicherern oder von Dir.

Noch schlimmer ist es beim Psychologen. Wenn es nicht passt , ist es vollkommen sinnlos.

Ich weiss es ist ätzend, aber es hilft nur Klinkenputzen und sich via Bekannte zu informieren um ein gutes Team zu bekommen.

Ich weiss wie schlimm es sein kann nur schon den geeigneten Rechtsanwalt für eine Minifrage zu bekommen. Manchmal kann man nur noch denken, wieso bin ich nicht schon längst los den richtigen Arzt zu suchen.

Zu deinem Problem fällt mir Borreliose, toxisches Umfeld, Schimmelpilze, Schwermetall in Zähnen ein, schlechte Durchblutung via Nacken. 

Ich denke du musst dir wirklich eine Art Dr, House suchen.

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Kommentar von Rauchabzeichen
06.11.2016, 03:35

Ich habe mich ja bereits auf sowas prüfen lassen - die Krankheit wird mit extrem hoher Warscheinlichkeit vom Gehirn ausgelöst - sie ist ja auch sehr wechselhaft gewesen, in den vergangenen Monaten.

Das Problem ist, dass die Fachärzte, zu denen ich überwiesen wurde, welche sich meiner annehmen sollen, irgendwie nicht wollen.

Ich kann bestens nachvollziehen, wie das klingen muss, aber jeder Arzt, den ich hier in meinem erreichbaren Umfeld kenne, lehnt mich ab.

Offenbar werde ich auf die Krankenkassenantwort warten müssen.

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Ich bin auch mit Bronchitis schon mal so komisch behandelt worden, Arzt sagte, dass sei nur psychisch bedingt und ich sagte, dass ich das bei gelbem Auswurf nicht denke. Manche Ärzte sind blöde. Hast Du denn was an der Wirbelsäule, Bandscheibenvorfälle? Ich habe aus dem Grund auch Schmerzen im Rücken und manchmal taube Beine. Dann wäre der Orthopäde der richtige Arzt für Dich, aber auch da sind gute rar gesäht, schwer zu finden. Viele Ärzte haben heute so wenig Zeit und wenig Interesse.

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ärzte ablehnen? wo gibts denn so was? die haben einen eid geschworen, daß die dir helfen. warum sollten die ihre patienten ablehnen?

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Kommentar von Barbdoc
03.11.2016, 23:22

"Ich schwöre, Apollon...", ist schon lange nicht mehr zeitgemäß und wird schon lange nicht mehr geschworen.

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Kommentar von beamer05
04.11.2016, 10:29

[Ärzte] die haben einen eid geschworen

Wo hast du das denn her?

Du meinst doch hoffentlich nicht den (noch nicht mal historisch sicher verbürgten) Eid des Hippokrates?

Dann solltest du den wenigstens mal wirklich gelesen haben, dann wird jeder verständige Mensch (hoffentlich) sofort verstehen, dass -und warum-  dieser selbstverständlich(!) nicht "geschworen" wird.

Es gäbe keine Chirurgie, keine Urologie - schlicht keine auch nur halbwegs moderne Medizin. Und "Normalsterbliche" könnten nie Medizin studieren oder medizinisches Wissen erlangen.

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Wie sieht es mit dem Hausarzt aus, hält der noch zu dir? Welche Diagnose käme denn in Erwägung?

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Kommentar von Rauchabzeichen
06.11.2016, 03:38

Mein Hausarzt ist ja Internist und steht fest hinter mir - bisher und ich hoffe, dass das so bleibt. Die logischste Diagnose wäre bisher eine Somatisierungsstörung - Problem: sowas wird mit Ergotherapie behandelt und in meinem Alter mit nicht wirklich etwas anderem - bzw alle Ärzte denken, ich muss eine Ergotherapie machen, was aber aus meiner Lage unmöglich und vollkommen unlogisch ist. Nur mein Hausarzt sieht das anders - kann aber nicht mehr, als Empfehlen.

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