Wie oft darf ich mein Kind sehen & wie baue ich eine gute Beziehung zu ihm auf?

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10 Antworten

Mein drittes Kind schlief mittags auch solange, man kann da nicht von einem Kind auf andere schließen.

Häufige kurze Besuche sind sinnvoller als lange. Da eine dreiwöchige Pause zu machen ist wenig sinnvoll. Das Jugendamt kann hier vermitteln und beraten. 2-3 mal in der Woche 1-3 Stunden wäre eine gute Wahl für den Anfang.

Du hast das Umgangsrecht, kannst die gemeinsame Sorge einklagen. Aber auch wenn Du die gemeinsame Sorge hast, kannst Du im Alltag bei der Mutter nichts mitbestimmen.

Genauso wenig, wie die Mutter während deines Umgangs etwas zu sagen hat.

§ 1687 Ausübung der gemeinsamen Sorge bei Getrenntleben

(1) Leben Eltern, denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht, nicht nur vorübergehend getrennt, so ist bei Entscheidungen in Angelegenheiten, deren Regelung für das Kind von erheblicher Bedeutung ist, ihr gegenseitiges Einvernehmen erforderlich. Der Elternteil, bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung gewöhnlich aufhält, hat die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten des täglichen Lebens. Entscheidungen in Angelegenheiten des täglichen Lebens sind in der Regel solche, die häufig vorkommen und die keine schwer abzuändernden Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Solange sich das Kind mit Einwilligung dieses Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung bei dem anderen Elternteil aufhält, hat dieser die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten der tatsächlichen Betreuung. § 1629 Abs. 1 Satz 4 und § 1684 Abs. 2 Satz 1 gelten entsprechend.

§ 1687a Entscheidungsbefugnisse des nicht sorgeberechtigten Elternteils

Für jeden Elternteil, der nicht Inhaber der elterlichen Sorge ist und bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder eines sonstigen Inhabers der Sorge oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung aufhält, gilt § 1687 Abs. 1 Satz 4 und 5 und Abs. 2 entsprechend.

(2) Das Familiengericht kann die Befugnisse nach Absatz 1 Satz 2 und 4 einschränken oder ausschließen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.

Der Partner Deiner Ex wird der soziale Vater, daran ist nichts zu ändern. Das mit dem Vater wird sich fürs Kind über einen langen Zeitraum aufklären, ein 2jähriges versteht zwar die Worte aber nicht den Inhalt.

sehr gute Antwort.....

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In den letzten Tagen wurde zur Durchsetzung des Umgangsrecht ein neues Gesetz erlassen. Aber wenn ihr euch einig seit, gilt als normal alle 14 Tage ein ganzes Wochenende sowie die Hälfte der Feiertage und Ferien. Außer in der Gastronomie gibt es noch andere Tätigkeiten, mit unregelmäßiger Arbeitszeit/ Schichtarbeit. Planung und Überzeugungsarbeit beim Arbeitgeber sind angesagt. Wenn Du bisher mit Kleinkindern wenig zu tun hattest, dann bitte um Hilfe, sei es bei der Mutter, Verwandten, Bekannten oder dem zuständigem Jugendamt, sonst bist Du schnell überfordert. Für das Kind bist Du erst einmal ein Fremder, darauf wird es entsprechend reagieren. Anfangs sind kürzere Begegnungen sinnvoll, z.B ein gemeinsamer Spaziergang, wo die Mutter dabei ist. Der nächste ohne Mutter. Dann dem Kind Deine Wohnung zeigen, es alles in Ruhe ( unter Aufsicht) erforschen lassen. Wenn es die Wohnung kennt, wird neues Spielzeug interessant und gemeinsame Beschäftigung. Bei so einem kleinen Wurm ist das zusammen Essen, Erzählen, Kleinkinderbücher anschauen, mit Klötzern spielen, Singen usw. zum Aufbau einer Beziehung ein weiterer Schritt. Bei der ersten Übernachtung bei Dir, würde ich das Kind nicht alleine schlafen lassen. Ganz wichtig ist, dass Du mit vollem Herzen, aber zurückhaltend dabei bist. Kinder spüren das. Wünsche Dir ganz viele schöne Jahre mit Deinem Kind und starke Nerven

Als Vater hast Du ein Besuchsrecht bzw. Umgangsrecht. Aber bist Du überhaupt als Vater anerkannt, also offiziell? Wenn nein dann geh mit der Kindsmutter zum Jugendamt und lass Dich als Vater eintragen.

Bei Fragen zum Umgangsrecht hilft das Jugendamt weiter. Sie übernimmt auch die Vermittlerrolle in der Kommunikation mit der Mutter.

Übrigens: ein 2-jähriges Kind schläft noch ca. 2 Stunden mittags. Bei uns würde es von 11-14 Uhr auch nicht gehen da meine Kleine (auch fast 2) um 11:30 Uhr zu Mittag isst und um 12 Uhr für 2 Stunden ins Bett geht. Also von daher war das sicherlich nicht böse gemeint, dass es da nicht ging.

Hallo Zeitgeist868,

Glückwunsch zur Vaterschft!

...hast du die Vaterschaft schon offiziell beim Jugendamt anerkannt? Denn das ist die Voraussetzung dafür das du dein Umgangsrecht bekommst und eventuell auch das geteilte Sorgerecht. Der pädagogisch empfohlene Mindestumgang ist alle 14 tage von Freitagnachmittag bis Sonntagabend, die hälfte aller Feiertage und die Hälfte aller Ferien (später dann) das dürfte mit deinem Job kaum zu machen sein, das du an Feiertagen und Wochenenden arbeiten musst. Es gibt nun 2 Möglichkeiten: entweder du einigst dich mit der Mutter auf andere Zeiten bzw. Tage, für ein Baby und für Kleinkinder ist es gut wenn man sie mehrmals pro Woche noch zusätzlich sieht um eine Bindung und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Oder du musst dein Umgangsrecht einklagen falls sie nicht mitspielt. Aber ich denke ihr werdet euch einigen. Grundsätzlich gilt so oft wie möglich, aber nicht weniger als der Mindestumgang da sonst keine Bindung zu Stande kommen kann und der Kontakt eher kontraproduktiv wäre. MIt einem 2-Jährigen kann man schon viele schöne Sachen unternehmen. Plantschen gehen, in den Zoo, ohne Ende auf Spielplätze, Eis essen und und und...

Als Vater hast Du ein Besuchsrecht und ev. sogar Erziehungsrecht!

Erkundige Dich mal in Deinem Wohnort bei der Familienstelle / Familienbehörde oder wie das sonst noch genannt wird, die können Dir auch dabei helfen und können Dir sagen, wo Du hin sollst und was Du machen kannst!

Ich kenne solche Väter, die dürfen ihr Kind jedes 2. Wochenende bei sich haben, andere dürfen es jede Woche besuchen und mit ihnen etwas unternehmen!

Es kommt auch immer auf die Mutter an, wieviel sie zulässt, da hat leider sie das grössere Sagen! Rde auch mit der Mutter, was sie zulassen würde und dann kämpfe darum!

Musst Du auch bezahlen, stellt die Mutter Ansprüche?

L.G.Elizza

Es wäre toll,wenn Du und die Mutter des Kindes euch einig sein könntet,wann und wo Du Deinen Sohn sehen kannst.Nur durch häufiges Treffen mit dem Kleinen lernt er Dich kennen.Hat die Mutter dem Kleinen gesagt,das Du der Papa bist?

Sie meinte letzte Woche sie wird vor ihm jetzt über mich immer von PAPA sprechen. Ja ich hoffe sie kommt mir da mal entgegen, da ich gerade am Wochenende auch arbeiten muss. Sie ist zur Zeit "eh" Nicht Erwerbstätig, und könnte sogar nachmittags auf Arbeit vorbei kommen usw. Was bisher nicht geschah trotz angebot. Und immer wieder die aussage, ja machen wir spontan...

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@zeitgeist868

Ähm, sie soll mit dem Kleinen in einen Gastronomiebetrieb kommen damit Ihr euch kennen lernt? Bei der Arbeit? 2-Jährige wollen rennen, spielen etc. und nicht in einem Restaurant rumhocken.

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schreib einfach mal auf, was du ihr für zeiten anbieten kannst. davon soll sie sich was aussuchen und das müßte sie auch einhalten. wenn sie sich quer stellt, mußt du den weg über das jugendamt gehen.

übrigens hält kein 2-jähriger 3 stunden mittagsschlaf.

der kleine hat ein recht auf seinen vater. setz dich durch. sie darf ihn dir nicht verweigern.

Wie lang ist es denn normal bei 2-3 Jährigen Kindern ?!

Ja hab ihr schon meine Dienstpläne der nächsten 3 wochen geschickt, also da bin ich auch hinterher. Aber von Ihrer seite her kommt irgendwie relativ wenig initiative finde ich :( Und das tut irgendwie doch weh wenn ich dran denke wie viel ik schon verpasst habe...

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@zeitgeist868

nach dem mittagessen ein bis zwei stunden, länger schläft er bestimmt nicht.

schlag ihr doch einen gemeinsamen termin beim jugendamt vor wegen der besuche. das möchte sie bestimmt nicht, aber du solltest ihr damit klarmachen, daß es dir ernst damit ist, eine beziehung zu deinem sohn aufzubauen.

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Richtig, keine 3 Stunden Mittagsschlaf. Aber mitunter auch mal 2 Stunden und vorher noch Mittagessen. Das sind dann 2 1/2 stunden. Und wegen 30 Minuten den Kindsvater einladen damit das Kind dann übermüdet ist und vielleicht kein Mittagsschlaf mehr macht? Ne, das mach ich mit meiner 2-Jährigen ab und an mit meinen Schwiegereltern durch. Ich versteh in der Situation die Kindsmutter schon.

Und 1 Treffen in 3 Wochen ist bei den wechselnden Arbeitszeiten des Vaters gar nicht sooo schlecht.

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Wieviele Kinder hast du? 3 Stunden und länger sind keine Seltenheit!!!, frag mal Eltern die ihre Kinder in der Kita haben, was bei denen am Wochenende los ist. Sehr viele Kinder holen sich dann nämlich dass, was ihnen in der Woche fehlt, nähmlich Schlaf!

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@DoRaOe

wieviele kinder ich habe? 6 (sechs!!!) drei eigene und drei pflegekinder.

KEINES meiner kinder - außer bei krankheit - hat jemals einen mittagsschlaf von drei und mehr stunden gehalten. das hätte mich auch schwer beunruhigt. und meine kinder haben auch unter der woche genügend schlaf, da achte ich sehr darauf, du nicht?

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Welchem Schritte hast Du unternommen um das Kind, dein Sohn an zu erkennen? Damit Du auch rechtlich der Vater bist...

Vaterschaftsanerkennung ist bereits von mir unterschrieben. Der rest läuft zur Zeit alles grad noch beim Amt, was Unterhalt usw angeht.

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Soweit ich weiß, hat der Vater das Recht sein Kind zusehen, aber ich kenn mich da nicht genau aus. Wie wärs, wenn das Kind jedes Wochenende oder einen Wochentag zu dir kommen darf. Must man natürlich mit der Mutter vereinbaren.

definitiv möchte ich die Mutter bei den treffen vorerst dabei haben. Ich persönlich bin da ja noch vollstens Unbeholfen was den direkten umgang so ausmacht.Also möchte ich das sie dabei ist. Aber die zeiten sind halt nicht so einfach für mich, Wochenend arbeit ect.

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Rede mit deinem kind aber wenn es nicht will gib ihm zeit.. Nähere dich von zeit zu zeit .. Gehe es lansam an

Mit einem 2-Jährigen darüber reden dass man der Papa ist und gerne mehr Besuchstermine hätte? Aja, das will ich sehen... Der kann das noch gar nicht entscheiden sondern die Mama (mit der muss eine verbindliche Regelung getroffen werden). Ein Kind kann man schnell überfordern.

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