Wie nennt man Schwarze Menschen richtig?

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12 Antworten

"Dass die Hautfarbe zur Selbst- und Fremdbezeichnung dient, ist auch Eigenheit afrikanischer Sprachen. So heißt der Europäer in der Bambarasprache Malis „farajè“ („Weißhaut“) oder „tulobilènin“ („kleines rotes Ohr“), der Afrikaner jedoch „farafin“ („Schwarzhaut“); in der San-Sprache Burkina Fasos bedeutet „seeci“ „schwarzer Mensch“ für Afrikaner und „seefu“ „weißer Mensch“ für den Europäer.[10] In den Bantu-Sprachen Ost-, Süd und Zentralafrikas bedeutet „Muzungu“ (auf Swahili mzungu, im Kikongo mundele) „Mensch mit weißer Hautfarbe“ und „Mweusi“ „Mensch mit schwarzer Hautfarbe“.

Der Begriff „Schwarzafrikaner“ beziehungsweise „Schwarzafrikanerin“ wird heute im deutschsprachigen Raum nach wie vor von Behörden, Sachbuchautoren, Journalisten und Politikern verwendet. Manche dunkelhäutige Menschen afrikanischer Herkunft empfinden dies allerdings - vor allem bei Auslandsaufenthalten - teilweise als Stigmatisierung, da sie eine pejorative Konnotation des Begriffes und eine darin implizierte Ausgrenzung im Zusammenhang mit Klischeeassoziationen wie Drogenkriminalität und Asylmissbrauch sehen.[11]

Auf der anderen Seite fehlt es an einem als wertneutral empfundenen Begriff für den offenkundigen äußerlichen Unterschied in der Hautfarbe. Eine Untersuchung in Wien hat ergeben, dass Menschen aus Afrika am ehesten mit ihrem Eigennamen, sonst als „Afrikaner“ oder als Staatsbürger ihres Landes bezeichnet werden wollen.[12] Alternativ werden aus den USA übernommene Ausdrücke wie Afroamerikaner (engl. African American) bzw. das Pendant Afrodeutsche verwendet. Dies klärt aber nicht die Frage, wie in Afrika lebende Menschen dunkler Hautfarbe sachlich angemessen zu bezeichnen wären. Derzeit wiederentdeckt und verwendet wird der Begriff Schwarze (engl. black people bzw. im Singular black person). Er dient gleichermaßen als Selbst- und Fremdbezeichnung.

Zumeist im Englischen wird auch der Begriff „people of African heritage“ („Menschen afrikanischer Herkunft“ bzw. wörtlich „Menschen afrikanischen Erbes“) verwandt und stellt ebenfalls eine Selbstbezeichnung im Sinne des gemeinsamen kulturellen Erbes dar."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzafrikaner

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Kommentar von treichel
21.03.2010, 22:58

"In den USA wurde der Ausdruck Farbiger oder Colored nur auf die Personen mit (teilweiser) afrikanischer Herkunft südlich der Sahara wegen ihrer dunklen/schwarzen Hautfarbe verwendet. Personen mit anderer Hautfarbe sind dort von dem Begriff nicht eingeschlossen (person bzw. people of color). Zur Zeit der Segregation gab es viele separate Einrichtungen nur für diese "Farbigen". Z. B. Schulen, Busabteile, Toiletten, Warteräume an Verkehrsknoten. Colored gehörten also neben anderen Bevölkerungsgruppen zu den "non-white peoples".

Als Euphemismus taucht der Begriff immer wieder seit den Kolonialzeiten in den USA auch in offiziellen Texten auf. Colored People wurden im Unterschied zu den Free people of color weitgehend mit Sklaven gleichgesetzt.

Seit der Abschaffung jeglicher Segregation in den USA in der Nachkriegszeit wurde der Begriff abgelöst durch die Bezeichnung African American oder Afro-American (dt. Afroamerikaner)."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Coloured

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Ich bin selber dunkelhaeutig & Ich glaube kein Dunkelhaeutiger Mensch will farbig genannt werden. Ja es stimmt das dunkelhaeutige weiß sagen oder hellhaeutig wenn man zu einem hellhaeutigen weiß sagt fuehlt der sich ja nich beleidigt oder ????

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"Maximalpigmentierte" wird meiner Erfahrung nach v. a. von Leuten verwendet, die am liebsten weiterhin "Neger" sagen würden, um die politische Korrektheit zu karikieren. Ich plädiere für "Schwarze" oder "Dunkelhäutige", da diese Begriffe die äquivalentesten zu "Weiße" sind. "Afros" sind Leute mit Afrofrisuren.

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Du. Man duzt sie einfach und geht nicht auf die Hautfarbe ein. Damit zeigt man, dass es keine Unterschiede gibt /geben sollte, alles andere ist mehr oder weniger respektlos, weil es den Unterschied deutlich macht.

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am schlichtesten und akzeptabelsten sind:

dunkelpigmentierte, affroamerikaner, schwarzer geht auch durch, dunkelhäutiger.

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Kommentar von Tobias87
21.03.2010, 23:35

Afroamerikaner sind nur Amerikaner afrikanischer Herkunft, das ist nur ein Teil der fraglichen Gruppe.

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Ist das nicht egal?...ob Rolle Dachpappe Mohrenkopf...sehen die meisten nicht so eng...kommt immer auf den Tonfall an ;-)

Aber Maximal-Pigmentierte ...habe ich auch noch nicht gehört :-))

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Kommentar von Argonait
21.03.2010, 22:15

Also mein Kumpel war Phillipino. Der mochte das gar nicht wenn man den auf seine Hautfarbe angesprochen hat.

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Das hört sich lustig an ''Maximalpigmentierte'' Was sind wir weisse dann?''Minimalpigmentierte;-) Ich wurde sagen Farbige

Lg

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die Frage ist: wann braucht man WIRKLICH die Unterscheidung in hell und dunkel? Mir fällt spontan nichts ein... denn meistens (ohne dass sich das jetzt an dich richtet) werden mit dieser Unterscheidung nur irgendwelche Vorurteile gepflegt.

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Kommentar von FigaroFigaro
21.03.2010, 22:16

man braucht ein unterschied bei einer beschreibung zum beispiel.. wenn jemand frägt welcher John dan sagt man der maximalpigmentierte john zum beispiel...

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Ich sage immer "Farbige" oder "Schwarze", aber "maximalpigmentierte" ist mal was anderes. :-))))

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Ich kenne nur die Begriffe Neger oder Schwarze.

Deine Ausdrücke habe ich noch nie gehört.

Wahrscheinlich andere auch nicht, deshalb wurdest du verständnislos angeschaut.

Wenn du mich als Minimalpigmentierte bezeichnet hättest, hätte ich auch dumm geguckt.

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Ich mach das nicht mit, dass man für irgendwelche völlig normale Sachen im Namen der Toleranz ständig neue Begriffe erfinden muss.

Solche Menschen heißen Schwarze oder Neger.

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Kommentar von Tobias87
21.03.2010, 23:43

Es geht nicht um Toleranz, sondern darum, den anderen nicht zu beleidigen, also um die Wahrung grundlegender Anstandsregeln. Wenn man "Tussis" als allgemeine Bezeichnung für Frauen ablehnt, hat das ja auch nichts mit Toleranz zu tun.

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ich sage farbig. das ist weder rassistisch noch beleidigend. weiß is auch ne "farbe" also denk ich mir nichts weiter dabei.

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