Wie nennt man eigentlich Leute, die etwas gegen eine Religion haben?

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5 Antworten

Ich persönlich nichts von Religionen jeder Art, lasse die Menschen aber ihren Glauben. "Leben und leben lassen". So lange sie mich nicht damit nerven/bekehren wollen und jedes Argument, was sie bringen, aus ihrer Religion beziehen (so was kann ich als ungläubige nicht ernst nehmen), ist für mich alles in Ordnung.

Jemand, der komplett was gegen Religionen hat und sich dagegen stellt würde ich als Atheist bezeichnen. Menschen, die Religionen verleugnen.

Ich bezeichne mich einfach als areligiös. Ich habe meine eigene persönliche Haltung, behalte es aber für mich und lasse meine Mitmenschen zufrieden. Ob jemand fest an etwas glaubt oder nicht, ist jedem selbst überlassen und man sollte es auch akzeptieren.

Yuurie 21.11.2016, 15:02

*ich persönlich halte nichts...

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AloeVera1403 21.11.2016, 23:00

nein, es gibt 2 arten von atheisten. die einen behaupten es gibt keinen gott und die zweiten glauben nicht daran, behaupten aber auch nicht, dass es ihn 100% nicht gibt. Ich gehöre zu letzterem. Dich würde ich jetzt spontan auch zu letzterem einordnen, aber es sind im prinzip ja auch nur wörter ^-^ auf jeden fall bin ich deiner meinung was religion usw. angeht

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AloeVera1403 21.11.2016, 23:03

die von mir als zweites genannte art nennt man übrigends agnostischer Atheismus, soweit ich weiß. Ich bin da aber auch kein Experte in dem Gebiet.

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Yuurie 21.11.2016, 23:04

Oh das wusste ich nicht. Ich kannte nur Atheisten in extremer Form. Ich selbst bezeichne mich ungern als Atheist, da ich immer direkt die 'radikalen' im Kopf habe, die dann auch gar nichts tolerieren. :)

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Ich glaube nicht, dass es ein extra Wort dafür gibt. Es ist ja einfach eine Einstellung zu etwas, in deinem Beispiel eine Abneigung.

Allgemein: Religionskritiker, Religionsgegner, Religionsfeind (je nachdem, wie stark man "dagegen" ist).

Wenn es bestimmte Religionen betrifft: Islamkritiker/gegner/feind. Kirchenkritiker/gegner/feind.

Rassismus ist es keiner. Religionen sind Weltanschauungen, gegen die man genauso was haben darf wie gegen Kommunismus, Nazimus, Nihilismus und alle anderen Weltanschauungen.

Wenn man sich zu den Menschenrechten bekennt, muss man sogar gegen bestimme Religionen was haben. 

Rassismus.

Denn Rassismus beschränkt sich nicht nur auf die Ethnie oder die Nationalität sondern wird in der Definition nach Albert Memmi wie folgt definiert:

"Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen

DerToskana 21.11.2016, 14:50

Das macht überhaupt keinen Sinn im Wort steht doch schon das Wort r Rasse und Religion hat nichts mit "Rasse" zu tun

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MrHilfestellung 21.11.2016, 14:56
@DerToskana

Das macht Sinn. Nicht jedes Wort muss genau das bedeuteten, was von der Wortherkunft her bedeutet hat. Wörter können eine Bedeutungserweiterung erfahren und tun das auch sehr oft.

Ein Kindergarten ist ja auch kein Garten voller Kinder, sondern eben eine Institution, die Kinder hütet.

Wenn du den Begriff wirklich nur auf den Begriff der "Rasse" beziehen willst, dann würde es Rassismus überhaupt nicht geben. Den unterschiedliche menschliche Rassen gibt es nicht.

Wenn es dir aber wichtig ist nicht Rassist genannt zu werden, weil man bezeichnet sich ja nicht so gerne selbst als Rassisten, kannst du dazu auch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sagen.

Bedeutet aber größtenteils das Gleiche.

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ancanei 21.11.2016, 21:28
@MrHilfestellung

Für mich macht das ebenfalls keinen Sinn. Und wenn das da die Definition ist, dann halte ich die Definition für falsch und irreführend.

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DerToskana 21.11.2016, 15:07

Ich bin ihnen ja nicht feindlich gesinnt ich mein bester Freund gehört ihrer Religion an ich mag die Religion einfach nicht

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Zicke52 21.11.2016, 15:08

@MrHilfestellung: Dann ist man Rassist, wenn man etwas gegen den Kommunismus hat? Oder gegen den Nazismus?

Religionen sind Weltanschauungen und haben als solche Inhalte. Gegen die Inhalte gewisser Religionen darf man nicht nur, sondern muss man sogar "etwas haben", wenn man ein Verfechter der Menschenrechte ist.

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MrHilfestellung 21.11.2016, 15:16
@Zicke52

Gegen Inhalte ja, hab ich ja auch. Kritik an jeder Religion ist angebracht und natürlich speziell am Islam, wie er sich in vielen Staaten äußert. Das ist auch selbstverständlich kein Rassismus.

Genauso wenig wie es kein Rassismus ist den Nationalsozialismus abzulehnen, denn Dinge wie Antisemitismus und Rassismus abzulehnen ist natürlich kein Rassismus und Antisemitismus und Rassismus sind Kerngedanken des Nationalsozialismus.

Wichtig ist dabei auch der letzte Nebensatz der Definition.

Pauschale Diffamierung einer Religion und die Zuschreibung von Eigenschaften, die so gar nicht stimmen ist Rassismus in seiner weitesten Definition.

Wenn ich sage alle Nazis haben kleine Penisse ist das nach dieser Definition auch Rassismus, da sie einer Gruppe Eigenschaften zuschreibt, die so gar nicht stimmen.

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Zoroastres 21.11.2016, 17:37

Das ist irgendne definition. Ich geh demnächst auch her und mach mir meine eigene ...

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Das nennt sich antireligiös.

MrHilfestellung 21.11.2016, 14:59

Das würde Stimmen, wenn der Fragesteller etwas gegen alle Religionen hat.

Er hat aber nur etwas gegen den Islam.

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DerToskana 21.11.2016, 17:35

Ich habe nur etwas gegen EINE Religion

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Hamburger02 21.11.2016, 18:05
@DerToskana

Das wäre dann z.B. antiislamisch, antikatholisch etc.

Wenn man z.B. nur gegen die fundamentale Form des Islam eingestellt ist, wäre das antiislamistisch.

Weitere Beispiele:

gegen das Christentum: antichristlich
gegen fundamentale (evangelikale) Christen wäre. das z.B. antievangelikal

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