8 Antworten

Das wird mit einer einer Langzeitbelichtun erreicht!

DAS was Du dann bekommst und als "Effekt" Bezeichnest ist dann halt kein "Effekt" in dem Sinne, dass es eine Art Filter, Trick,... ist, der "Effekt" der daraus entsteht sind "Leuchtspuren" ;-)

Sowas solltest dann mit einem Stativ aufnehmen und dann entweder mit einem Fernauslöser oder mit einem Timer aufnehmen, so dass die Kamera etwas verzögert auslöst und Du sie nicht mehr Berührst - sonst kann es passieren, dass DU das Bild auch noch verwackelst. Sieht dann vielleicht auch noch ganz witzig aus ;-). Bei einer DSLR empfiehlt sich dabei auch noch eine Spiegelvorauslösung - im eine Erschütterung durch den Spiegelschlag zu vermeiden.

Bei der Blendenwahl bist Du recht frei, je nachdem, ob Du die gesamte Spur scharf haben willst oder eine Leichte unschärfe außerhalb von der Stelle haben willst, auf die Du vorher manuell(!) scharf gestellt hast.

Automatische ISO-Auswahl aus schalten und ebenfalls manuell auf die geringste Stufe Stellen (ISO 100 oder 200) - denn je höher die ISO eingestellt ist, desto mehr rauscht das Bild, und bei einer Langzeitbelichtung ist das Bildrauschen ohnehin stärker, weil der Sensor dabei recht warm wird...

Und, wenn Du hast, eine Gegenlichblende verwenden, denn wenn Du das in der Stadt machst, wo Du z.B. Straßenlaternen noch dazu auf dem Bild hast, können da leicht Flecken entstehen, die Du sehr schlecht entfernen kannst. Da musst dann aufpassen, WO die Laternen stehen und WIE deren Licht einfällt -> probieren ;-)

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Wie schon richtig gesagt ist es kein Effekt im Sinne von Bildbearbeitung. Was man hier sieht ist das Ergebnis einer Langzeitbelcihtung und nennt sich "Leuchtspur", auf englisch "light trace". Mit einem "Metallzieheffekt" bzw. Tiefzieh-Effekt, genannt "repousse" kann man in manchen Bildbearbeitungsprogrammen (wie photoshop) sogenannte "tracer effects" machen, die sehen dann in Ansätzen vielleicht so ein bisschen ähnlich aus. siehe auch http://planetphotoshop.com/tracer-effect.html

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Zu den bereits erteilten Tipps noch einige Ergänzungen.

  • 1) Es empfiehlt sich ein Fernauslöser
  • 2) niedrigste ISO Zahl wählen
  • 3) Blende f8 oder max f11
  • 4) Kamera auf Bulb stellen
  • 5) mehrere Belichtungsreihen schießen. also 2 sek, 4 sek, 6 sek usw.
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Kommentar von GePeterF
30.03.2012, 09:55

Na ja, die Blendeneinstellung ist eigentlich eher zweitrangig. Du kannst damit die Schärfe genauso legen, wie bei normalen Aufnahmen. f8 hilft halt, beim scharf stellen, aber wenn die Blende weiter geschlossen wird, wird halt auch mehr scharf ;-)

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Hallo M4RiiO!

Das ist eine nächtliche Langzeitbelichtung mit Autospuren, genauer gesagt mit den Spuren der Scheinwerfer und Rücklichter.

Dazu braucht man:

  1. Eine Kamera die längere Belichtungszeiten erlaubt
  2. Stativ
  3. Fußgängerbrücke über Autobahn (z.B.)
  4. Nächtlichen Verkehr auf Autobahn

Hier findest Du ein weiteres Beispiel mit einigen Angaben:

http://www.warlich.net/autospuren-langzeitbelichtung/

LG

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Wie man den Effekt nennt, kann ich dir nicht sagem. Wie die Technik heisst schon: Langzeitfotografie

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Es ähnelt sehr einem 'Leuchtschweif' Effekt,den man sogar mit Gimp einfach erstellen kann.

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Kommentar von Hasibert
29.03.2012, 22:00

Leuchtschweifeffekt, na sicher. LOL. Noch einfacher ist es, das einfach so zu fotografieren.

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langzeitbelichtung. und das ist kein effekt im klassischem sinne sondern eine stiltechnik.

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Ist es nicht einfach ein länger belichtetes Bild?- kann mich aber auch täuschen :/

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