Wie nennt man die Menschen, die momentan in Scharen zu uns kommen, denn nun politisch korrekt?

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14 Antworten

Hallo ...,
 >>Wer die Sprache beherrscht, beherrscht auch die Menschen.<<
Immer wieder höre und lese ich, auch hier im Netz, welche Begriffe eine vernunftbegabte Kulturnation verwendet, wenn es darum geht, unterschiedlichste Menschengruppen unter den Begriff >>Flüchtlinge<< zu subsumieren. Das ergibt die Notwendigkeit zu umfänglichen Korrekturen.
Denn die offenkundig gewollte Mischung unterschiedlicher Begriffe wie >>Flüchtling<<, >>Migrant<<, >>Asylbewerber<<, >>Verfolgter<<, oder >>Zuwanderer<< und (>>Migrations-Hintergrund<< was auch immer diese Bezeichnung bedeutet). Ein weiterer Begriff ist >>Wirtschaftsflüchtling<<.

Flüchtling ist, wer sicheres Terrain betritt, wenn das Heimatland nicht (mehr) in der Lage ist, für Leib und Gesundheit zu bürgen;
der Asylbewerber darf sich auf den Artikel 16a Satz 1 des Grundgesetzes berufen, das feststellt, dass dieser Schutzgewährung die nachweisliche politische Verfolgung vorauszugehen hat;

Migranten hingegen verlassen ihr Land aus eigenem Antrieb (sie emigrieren) - in der Hoffnung auf einen höheren Lebensstandart im Zielland.  Üblicherweise stellt man vor der Einreise, einen Einreise-Antrag!

Wirtschaftsflüchtling ist, (meine Definition) wer bei uns in Deutschland Kapital erwirtschaftet und dies vor dem Fiskus in ein Steuerparadies versteckt. Der bekannteste dürfte wohl Uli Hoeneß (Unternehmer und ehemaliger Präsident des FC Bayern) sein. Ein anderer flüchtete sogar selbst vor dem Fiskus. Waldemar "Waldi" Hartmann (Journalist, Moderator und Sportreporter) wohnte aus steuerlichen Gründen von 2000 bis 2015 in Chur in der Schweiz. (Seine eigene Aussage bei "Markus Lanz" auf mehrmalige Nachfrage. Nach der Steuerhöhe wurde er gefragt, "Antwort: dies sei Verhandlungssache"). Anmerkung von mir, "Wirtschafts-(steuer) flüchtlinge" bezahlen in der Schweiz weniger Steuern.

Schutzsuchende aus (Bürger-)Kriegsgebieten aufzunehmen, ist eine humanitäre Herausforderung ersten Ranges. Fest steht aber auch, das weder die Genfer Konvention noch andere Vertragswerke Staaten verpflichten, Migranten (sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge) Unterschlupf zu gewähren. In der nötigen Deutlichkeit ausgedrückt: Wer nicht politisch verfolgt oder kriegerischen Auseinandersetzungen ausgesetzt ist, ist auch kein Flüchtling !!!

Infam, egoistisch und politisch extrem kurzsichtig ist die für allzeitige Verwendbarkeit gefügig gemachte Leier von den >>Fachkräften<<, die unserem Arbeitsmarkt fortan in kürzester Zeit zu Verfügung stehen sollen. Denn abgesehen davon, dass der Terminus >>Fachkraft<< nur auf den geringsten Teil der Neuankömmlinge zutrifft, ist zu fragen, ob diesen - und damit Herkunftsländern - nicht erheblich eher geholfen wäre, wenn dieses vorgebliche Ausbildungsniveau dort zu Anhebung des Lebensstandards nutzbar gemacht würde. Diese geburtenstarken Nationen brauchen vor allem mit Hinblick auf die künftige Entwicklung zuvörderst ein gut ausgebildetes Personal, um gegenüber der wirtschaftsstarken Konkurrenz der etablierten Industrienationen und Schwellenländer nicht noch weiter zurückzufallen. So viel muss aus der Geschichte gelernt werden !!!

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Die politisch korrekte Bezeichnung ist für die allermeisten zu uns Kommenden "Migranten", was nichts anderes als "Einwanderer" bedeutet. Diejenigen von Ihnen, die über die Ostsee oder mit dem Flugzeug direkt aus dem Land kommen, in dem ihnen politische Verfolgung droht, sind Flüchtlinge. DIE können rein rechtlich politisches Asyl beantragen.

Der Unterschied? Migranten kommen aus Staaten nach Deutschland, in denen ihnen keine politische Verfolgung droht. Wer die EU über deren Außengrenzen betritt, befindet sich in dem Moment auf sicherem Gebiet und ist ein Migrant, wenn er in ein Land einreist, bzw. ein Imigrant, wenn er aus einem Land ausreist.

Gruß Matti

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immigranten - einwanderer.

oder sag einfach menschen.

ich finde nicht, dass unterschiede so eklatant wichtig sind.

im täglichen leben unterscheide ICH jedenfalls nicht zwischen moslems, juden, christen, dunklen, hellen, in deutschland geborenen und nicht in deutschland geborenen . das fändde ich engstirnig.

du verzeihst mir sicher, wenn ich deine frage ein wenig provokant finde.

die finger kann man nur von gegenständen lassen. was du meinst ist - welches wort sollte man besser nicht in den mund nehmen.

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Ich kenne die Begriffe Asylsuchende oder Schutzsuchende.

Das Wort "Asylanten" vermeide ich, weil es negativ konnotiert ist, und das Wort "Flüchtlinge" klingt mMn herabwürdigend.. so wie man nach dem 2. Weltkrieg Leute aus den sudetendeutschen/ostpreußischen/schlesischen Gebieten gerne als "Flüchtlinge" bezeichnete. Ältere "Einheimische" hier bezeichnen z.B. Leute aus dem Böhmerwald die 70 Jahre hier sind nach wie vor als "oh, das sind ja Flüchtlinge". Finde den Begriff unfreundlich.

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Flüchtelanten und Kraftmenschen aus dem Orient kannst du gleich mal streichen.

Flüchtlinge und Refugees sind ein und dasselbe.

Zum Thema Asylanten/Asylsuchende wurde schon genug gesagt.

Fachkräfte sind nur die, die mit Ausbildung herkommen.

Die Linke benutzt statt des Begriffs Flüchtlinge "Flüchtende".

Aber längst nicht alle flüchten oder fliehen (auch da gibt es einen Unterschied). Dazu gibt es noch Wirtschaftsmigranten (nicht Wirtschaftsflüchtlinge), die auch ihre Gründe haben.

Und namensgebend oder -verwehrend ist nicht die Liste der sicheren Herkunftsländer der Bundesregierung...

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Ich finde Flüchtlinge passt am ehesten. Der Begriff Asylanten hört sich - zumindest für mich - doch eher negativ an,wogegen der Begriff Flüchtlinge eher das Beschreibt was sie durch machen. Dafür können die ja nichts.

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Kommentar von glaubeesnicht
15.02.2016, 19:57

Es sind Asylsuchende, da sie ja noch kein Asyl gewährt bekommen haben oder eben Flüchtlinge.

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Asylsuchende oder Flüchtlinge halt.

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Flüchtlinge die ins verheißene Land flüchten, sind Wirtschaftsflüchtlinge.

Flüchtlinge die aus einem Kriiegsgebiet flüchten, sind Kriegsflüchtlinge.

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Kommentar von Minilexikon
17.02.2016, 01:03

Man flüchtet nicht ohne Fluchtgrund in ein verheißendes Land. Dann ist es aber keine Flucht, dann ist man Wirtschaftsmigrant und das ist erst einmal weder positiv noch negativ zu werten.

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Für mich sind es bestenfalls Einwanderer.

Flüchtlinge oder Asylanten können sie nicht sein, da sie aus sicheren Drittländern ohne Gefahrenbereich kommen.

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Kommentar von Minilexikon
16.02.2016, 10:21

Alle? Und meinst du wirklich, nur weil die auf einer Liste stehen, gibt es da keinerlei Fluchtgründe?

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Tüchtige Fachkräfte ..eingeladen  durch den Bundeshosenanzug

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Kraftmenschen?

Asylbewerber,Migranten.

Flüchtlinge benutze ich selber nicht als Oberbegriff obwohl sicher auch viele dabei sind


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Kriegs Flüchtlinge oder politisch Verfolgte

Menschen mit Migrationshintergrund

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Also Flüchlinge ist schon okay...sie sind geflüchtet also sind sie Flüchtlinge, das ist ja kein negatives Wort.

Asylanten sind nur die jenigen, die tatsächlich Asyl bekommen haben.

Fachkräfte sind halt nicht alle von denen.

Aber weißt du, im endeffekt sind wir alle Menschen, egal wo wir herkommen oder wie andere uns nennen.

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Richtig ist Asylsuchender. Siehe auch bei Wikipedia.

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