Wie nennt man die Leute die nah der kirche wohnen und in dieser auch teilweise arbeiten?

5 Antworten

Eine katholische Kirche hat in der Regel als Helfer des Pfarrers einige feste Mitarbeiter: der Kirchenmusiker oder Organist (Musik), der Küster (sorgt für Kerzen, Blumenschmuck, stellt die Sachen bereit, arbeitet in der Sakristei) - manchmal ist das gleichzeitig der Organist, die Sekretärin (Pfarrbüro), der Hausmeister (Kirchengelände), die Kindergärtner (Kindergarten). Auf dem Friedhof arbeiten diese Menschen eher nicht (vielleicht der Küster, Organist bei einer Beerdigung). Dann gibt es noch ehrenamtliche Helfer wie: Lektoren (Lesen aus der Bibel beim Gottesdienst), Kommunionhelfer (Gottesdienst), Katecheten (bereiten Kinder auf die Kommunion vor), Caritas, Krankenhaus, Frauenereine, Kolping, Schützenbrüder, Messdiener, Pfadfinder, Jugendgruppen, Pfarrbücherei etc. Gewählte Menschen sind im Pfarrgemeinderat und im Kirchenvorstand. - Auf die Beschreibung passen eigentlich nur Küster und Katecheten.

Diese Leute heißen in Bayern "Mesner", in der Schweiz "Sigrist" und sonst "Küster" oder "Kirchendiener". Sie halten die Kirche sauber, kümmern sich um Kerzen, Blumen etc., sind manchmal auch Hausmeister im Gemeindehaus und in manchen Gegenden, wo es kirchliche Friedhöfe gibt (besonders Norddeutschland), kümmern sie sich auch darum.

Es gibt die Sigriste, im Prinzip eine Art Hauswart des Pfarrhauses. Die heissen glaub ich auch Mesner, bin mir aber nicht ganz sicher.

Kann man durch längere soziale Isolation geschädigt werden?

Ich war schon immer eher sozial isoliert, habe keine Freunde, inzwischen habe ich nur noch meine Eltern bei denen ich auch wohne. Zu den meisten anderen Verwandten besteht kein Kontakt oder sie sind schon verstorben. Andere sieht man nicht mehr oder nur ganz selten, weil sie weit weg wohnen. Nun ist es bei mir ja so, dass ich ja nicht komplett allein bin daheim, viele Leute, auch "Normale", wohnen ja heutzutage als Einzelperson in einer Wohnung, ich aber noch mit meinen Eltern zusammen. Allerdings ist es inzwischen schon seit Jahren immer stärker so, dass wir kaum noch was miteinander zu tun haben, wohnen zwar zusammen, machen aber nichts gemeinsam. Jeder ist für sich oder eben ich einerseits und andererseits meine Eltern. Deswegen bin ich sehr oft alleine in meinem Zimmer und fühle mich äußerst einsam. Ich gehe kaum noch raus außer zur Schule, ich habe auch niemanden mehr, wo ich hin kann, nur noch auf den Friedhof :(. Zu anderen Verwandten hatte ich noch nie eine persönliche Beziehung oder Bindung oder aber sie wohnen zu weit weg als dass ich dort regelmäßig hin könnte. Wegen dieser Einsamkeit habe ich immer öfter so etwas wie Panik- oder Angstzustände, weil ich auch niemandem habe, mit dem ich mal richtig reden könnte usw. Früher ist mir meine Einsamkeit nicht so bewusst gewesen oder störte mich nicht, und ich hatte noch vereinzelten Kontakt. Nun ist aber offenbar ein Maß der Isolation erreicht, dass ich kaum noch ertrage. Vielleicht liegen diese Zustände auch an meiner Depression. Ich weiß nicht mehr weiter. Wer kann mir helfen? Mir macht das Alleinsein Angst.

Von daher auch generell die Frage, ob man durch soziale Isolation psychische oder auch physische/psychosomatische Schäden erleiden kann? Also, sofern die nicht schon vorher teilweise vorhanden waren, denn oft führt ja gerade so etwas dann zum sozialen Rückzug.

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