Wie nehmen Tiere den Tod wahr?

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58 Antworten

Würde gern ausführlicher Antworten aber muss gleich los zur Arbeit =(

Drei Beispiele sind mir bei deiner Frage direkt eingefallen. Zum einen ein Hund, über den eine schöne Doku berichtet hat. Der kleine Kerl lebte in einem Altersheim und konnte es spüren, wenn bald einer der Menschen dort sterben wird. Gezeigt hat er das indem er solange an der Tür des Menschen kratzte bis ihn jemand reinließ. Danach wich er bis zum Ende nicht mehr von der Seite der sterbenden Person. Das Phänomen wurde wissenschaftlich untersucht, konnte aber nicht bis ins Detail gelüftet werden. Man vermutete, dass die Menschen, die kurz vor ihrem Tod stehen spezielle Duftstoffe absondern, die der Hund mit seiner feinen Nase wahrnimmt. Seinen Reaktionen nach kann man darauf schließen, dass ihm sehr wohl bewusst ist, was diese Gerüche bedeuten und er eine gewisse "Anteilnahme" an der Situation nimmt.

Das zweite Beispiel war eine Affenmutter, dessen Kind verstorben ist. Auch lange nach dem Tod des Kindes blieb die Mutter bei ihm, berührte es zärtlich und trug es mit sich herum. Eine bewegende Szene, die mich auch lange darüber nachdenken ließ, wie Tiere den Tod sehen.

Das dritte Beispiel stammt ebenfalls aus einer Dokumentation über kognitive Leistungen bei Menschenaffen. Es ist ja bekannt, dass Schimpansen und einige andere Arten nach mehrjähriger Übung in der Lage sind, viele Begriffe der Menschlichen Sprache verstehen zu lernen. Da ihnen die anatomischen Mittel fehlen um diese Laute selbst zu produzieren kommunizieren sie über Bildertafeln. Als man einen Schimpansen dann das Bild eines toten, verwandten Artgenossen zeigte Antwortete er indem er auf verschiedene Bilder der Tafel zeigte:

Höhle, Dunkel, Familie.


Auf die schnelle konnte ich die Quellen gerade nicht raussuchen. Ich hoffe das konnte trotzdem helfen =)

BaluDerTanzbaer 31.01.2013, 15:09

Wow, das sind faszinierende Geschichten in einer aufschlußreichen Antwort. Ich google mal ein wenig und schau, ob ich Dokus dieser Art finden kann.

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eisn89 01.02.2013, 15:46
@BaluDerTanzbaer

Moin moin,

Der Hund hieß Scamp und die Dokumentation: Schlauer als der Mensch - die intelligentesten Tiere

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Szene mit der Affenmutter aus Jane Goodalls Film stammt aber in dem Link wird eine ähnliche Szene erwähnt.

http://www.lehrerservice.at/joarchiv/display.php?ausgabe=ag-07-03&artikel=A07-03-06.htm

Fröhlicherweise wird in dem Artikel ebenfalls das Thema Sterben und Trauer bei Tieren behandelt =)

Die Doku zum letzten Beispiel hab ich leider noch nicht gefunden. Da werd ich nochmal etwas stöbern.

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BaluDerTanzbaer 01.02.2013, 16:35
@eisn89

Hey super, danke, dass du dir noch die Mühe gemacht hast. Werde das mal ansehen.

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eisn89 21.02.2013, 22:13
@eisn89

Durch Zufall hab ich auch noch den Namen der Affendame mit den Bildertafeln wiedergefunden: Koko =)

Gibt eine ganze Menge Material im Netz zu dieser smarten Lady. Laut Schätzungen hat sie einen IQ von 70-90. Fand ich bemerkenswert!

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bodenlos3 31.01.2013, 15:56

Bei einer Katze in einem Altenheim war das auch mal der Fall. Eventuell lag es (u.a.) an der Wärme, die Menschen mit hohem Fieber ausgestrahlt haben. Das war für die Katze sehr angenehm.

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DerandereAchim 01.02.2013, 10:48

Hej eisn89,

die Absonderung bestimmter Duftstoffe infolge von Schmerzen, Angst und/oder Stress ist für sehr viele Tierarten, auch Wirbellose, nachgewiesen. Sogar an Pflanzen wurden Stressreaktionen bei der Annäherung einer bestimmten Person beobachtet, die sich durch Veränderungen der intra- und extrazellulären Salzkonzentrationen darstellten.

Danke für Deinen tollen Beitrag und liebe Grüße

Achim

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MeineFrage1993 01.02.2013, 18:37

oh gott stell dir mal vor der mensch stirbt bald weiss aber nichts davon.. und merkt dann das der hund ihm nicht von der seite weicht...

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SquallNN 11.02.2013, 01:22
@MeineFrage1993

Wenn die Person weiß, dass der Hund diese Fähigkeit hat, wird sie wohl in Panik verfallen und hoffen, dass ihr jemand einen Hundekuchen in die Tasche gesteckt hat.

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Honeylillyh 14.02.2013, 13:15
@SquallNN

Oh je, wenn der Hund das könnte, dann würde der Mensch vermutlich früher sterben (vorallem Ältere Menschen!), durch einen Herzinfakt... also ich hab zum Glück keinen Hund (nichts gegen die, aber eine Katze ist durchaus sauberer!). ;)

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Mularine 21.02.2013, 14:24
@MeineFrage1993

aber ist es auf der anderen seite nicht schön für den alten menschen, auf den letzten tagen von einem treuen hund begleitet zu werden? mit der gewissheit, dass man nicht alleine ist...

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Tiere merken sehr wohl, wenn sie selbst sterben müssen, oder wenn ihr bester Freund sterben muß. Dass diese Katze beim Tod ihres Katzenfreundes dabei war, ist einerseits tragisch, aber andererseits war ihr so gleich klar, dass der Freund jetzt nicht mehr da ist.

Tiere trauern auch ganz fürchterlich, wenn sie lange zusammen waren. Meine letzte Katzenoma war 12 Jahre alt, als ihr Katzenpartner verstarb. Sie trauerte wochenlang in einer Ecke, war zu nichts mehr zu bewegen, fraß nicht viel, dass wir schon Angst hatten, sie stirbt vor Trauer gleich mit. Sie kam erst wieder ins Leben zurück, als wir zwei andere Katzen dazu geholt hatten. Dann war sie abgelenkt.

Ich zeige dir mal ein Video. Das finde ich persönlich so traurig, dass ich jedesmal heulen muß, wenn ich es ansehe. Aber es ist Realität. Auch Tiere haben innige Gefühle und erleben Tod als Verlust und Schmerz:

Schaut zu, dass die Katze der Tante alsbald wieder einen neuen Freund bekommt....

BaluDerTanzbaer 31.01.2013, 15:06

Das ist ja wirklich ein herzzereißendes Video.

Meine Tante schaut sich schon nach einem Trostpartner um :-)

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Honeylillyh 14.02.2013, 13:20
@polarbaer64

Ich musste bei dem Video auch voll heulen... ich brauch echt viele Tempos!!! ;( So traurig... echt tragisch...

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ich denke jaTiere nehmen den Tod war. es gibt einige Videos auf you tube zb eine Kater trauert um seine totgefahrene Partnerin oder ein Hund weicht einem Jungen der erschossen wurde nicht von der Seite. Hunde können lange um tote Herrchen oder Frauchen trauern, bei wildtieren zb nehme Elefanten den Tod auf jeden Fall wahr, sie scheinen ihn sogar zu begreifen. stirbt ein Artgenosse oder Familenmitglied trauen sie sehr. wenn sie Elefantenknochen finden zeigen sie sehr viel Interesse. bei Knochen von Artfremden Tieren tun sie das nicht. es wird vermutet daß sie manchmal an Knochen sogar erkennen welches Tier hier gestorben ist. auch einge Vögel wie Papageien können sehr um verstorbenen Partner trauern. bei den Unzertrennlichen auch eine Papagienart stirbt der Partner sogar spätesten 1- 2 Tage nach dem Tod des anderen Vogels. Wahrscheinlich heißen sie darum auch Unzertrennliche. also ja einige Tiere können den Tod sicher bewußt wahrnehmen.

Hej Balu,

Deine Frage und viele der Antworten beschäftigten mich nun schon seit einigen Stunden und verschieben den Beginn meines Arbeitstages, aber das sind mir diese Beiträge wert.

Die geschilderten Beobachtungen an verschiedenen Säugetieren und Vögel zeigen mir und vielleicht auch Euch, dass zumindest höher entwickelte Wirbeltierarten nicht nur unterschiedlicher Gattungen, mit einem ausgeprägten Sozialverhalten individuell oder als Gruppe auf Schwächen, so auch auf den sich anbahnenden Tod eines Artgenossen, mit dem sie noch nicht einmal zuvor verbunden sein mussten, reagieren können. Es kann sich dabei daher aus meiner Sicht nicht um instinktive Handlungen gehalten haben.

Auch ich habe ähnliche Beobachtungen wie die in unserer Runde beschriebenen an verschiedenen unserer Tiere wie auch an Tieren, mit denen ich mich beruflich beschäftige, gemacht. Wissenschaftlich interessant, für mich persönlich aber hauptsächlich traurig, waren Beobachtungen, dass Tiere – und hierzu zähle ich auch den Säuger Mensch- , die einen sehr engen Bezug zueinander hatten, d. h. mit unseren Worten ein Paar bildeten, ohne dass sie zur gleichen Art gehören mussten, nach dem Tod ihres Partners bisweilen auch relativ schnell starben, obwohl sie bis dato weder an der ihren Tod herbeiführenden Krankheit litten noch eine überdurchschnittlich hohe altersbedingte Schwäche zeigten.

Ein individuelles Abweichen eines Tieres von einer von uns erwarteten Handlungsweise, z. B. ein Desinteresse einer Hündin an einem sterbenden oder bereits verstorbenen Welpen, ist situationsbedingt zu betrachten. Dies kann umso eher geschehen, je größer der Wurf ist. Je weniger Welpen, Lämmer, Küken oder sonstige Nachkommen vorhanden sind, umso intensiver bemüht sich das Muttertier instinktiv um diese.

Ob ein Tier sich seines nahenden Todes als solchem bewusst ist oder „nur“ seine zunehmende Schwäche registriert, die ihm Angst einflößt, da es sich körperlich unwohl fühlt oder bestimmte Handlungen nicht mehr vollführen kann, erdreiste ich mich nicht zu bewerten. Die Tatsache, dass das Gehirn und Nervensystem von Tieren anders entwickelt ist als beim Menschen und somit bestimmte menschliche (neuro-) physiologische Reaktion und Prozesse bei Tieren nicht ablaufen können, widerspricht nicht meiner These, dass Empfindungen bei Tieren im Resultat vergleichbare Wirkungen auslösen können wie beim Menschen.

Dazu passt die Anmerkung von @SusiNerv:

„Wer weiß? Es war schließlich bis dato noch kein Mensch des Elefantischen mächtig. :-) „

Vielen Dank für Deine Frage, Eure Antworten und liebe Grüße

Achim

BaluDerTanzbaer 01.02.2013, 12:28

Danke, Genau diese Frage am Ende interessiert mich ja so brennende. Danke für die tolle Antwort.

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Hey.

Die Geschichte mit der Affenmutter, die ihr totes Kind mit sich trug, habe ich auch schon in einer Doku gesehen, wie eisn89 sie beschrieb.

Wir hatten mal einen Hund, der konnte immer selber rausgehen und kam dann wieder nach Hause, sobald er genug Gassi gegangen war. Alle im Wohnblock kannten ihn und dann bellte er unten halt, bis ihn jemand hereinliess. Im Alter von ca. 14 Jahren kam er dann einst nicht mehr zurück. Wir gehen bis heute davon aus, dass er spürte, dass seine Zeit gekommen war und er sich einfach verkroch.

Auch von vielen Bekannten weiss ich, dass viele Tiere (Katzen, Hunde, Nagetiere usw.) sich meist verkriechen, wenn sie dem Tod nahe sind. Wenn es ein weiteres Tier gibt, das mit diesem gelebt hat, trauert es meisten wirklich. Im Vergleich zu Pflanzen haben Tiere Nervenzellen und können somit wohl auch viel mehr empfinden. Ebenfalls hängt das wohl alles mit dem Gehirn zusammen. Katzen spüren auch oft, wenn eine Gefahr da ist. Oft trifft man das bei paranormalen Phänomen an, wobei Katzen zB auf einen Punkt im Raum starren, als wäre da etwas, dass sie hypnotisiert.

Ebenfalls in einer Doku habe ich gesehen, dass schon die Steinzeitmenschen, die schon mit der Jagd begonnen hatten, aber den Affen noch ziemlich nahe waren, um ihre verstorbenen Familienmitglieder getrauert haben. Als sie als Nomaden lebten und weiterzogen, konnten sie ihre Verstorbenen nicht mitnehmen. Jedoch haben sie ihnen sehr wertvolle bzw seltene Schmuckstücke als Anerkennung um den Hals gehängt (wie zB eine Halskette mit einem Zahn von einem Tier, das schwierig zu erlegen war).

Damals gab es auch keine kulturellen Ansichten mit der Totenehrung, wie sie heute da ist. Deshalb denke ich, dass alle Tiere um ihre Artgenossen trauern, wenn diese sterben. Wir tun es womöglich auch nicht rein aus dem Grund, dass wir es so kennen, denn wir kontrollieren ja nicht, dass wir jetzt traurig sein müssen.

MFG Sansay

Ich bin der Meinung,daß Tiere wissen,wann ihre Zeit gekommen ist...Und wenn Du ein wirklich gutes,enges Verhältnis zu Deinem Tier hast,merkst Du es auch... Es ist "dieser Blick",der ganz speziell ist und der Dir sagt:"ich kann/ will nicht mehr,es ist Zeit zu gehn,hilf mir!"Und dann ist es an Dir,diesen letzten Wunsch zu erfüllen und das Leiden nicht zu verlängern,nur weil Du das Tier nicht hergeben willst.Es liegt dann an Dir,das Tier in Frieden gehen zu lassen.Das Tier geht leichter,wenn es weiß,das auch Du weißt,das es gehen muß. Unsere Am.Staff Hündin ist schwer erkrankt,es ging ihr aber immer noch "gut".Es war uns klar,das sie nie leiden sollte und doch waren uns noch 2 wundervolle Jahre mit ihr vergönnt,die aber glaube ich für meinen Mann am schwersten waren,er war fest davon überzeugt,daß sein Hund unsterblich war und immer bei ihm bleibt... Als es ihr schlechter ging (14 Jahre alt),saß unser Dackelmädchen oft bei ihr und wärmte sie... Zu meinem Mann sagte ich nur:Schatz,verabschiede dich von ihr,damit sie in Frieden gehen kann... Als der Tag kam,das es soweit war,sah ich es an ihren Augen und ich sagte nur "sie will nicht mehr... Wir fuhren zum Tierarzt,ich hatte den Hund auf dem Arm und hab nur geweint.Da leckt sie mir die Hand,als ob sie sagen wollte "komm,es ist ok!" Beim Tierarzt saßen wir auf dem Boden,Hund im Arm,Spritze kam... Ihr Blick sagte :"es ist alles gut,ich kann in Frieden gehen!" Und dann ging sie... Selbst der Tierarzt,der sie von klein auf kannte,hat mitgeweint... Als wir mit ihr nach Hause kamen,in eine Decke gehüllt,werde ich nie das Gesicht von unserm Dackel vergessen,sie wußte genau Bescheid... 2 Stunden lag sie neben unserer "Großen",stumm und traurig.Dann hat sie 10 min.geheult wie ein Wolf. Nach dem Begräbnis legte sie sich 1 Woche lang jeden Tag wenn sie morgens rauskam auf das Grab und auch heute noch,mit einer neuen "Freundin" an ihrer Seite,besucht sie das Grab im Garten regelmäßig... Ja,auch Hunde (Tiere) fühlen den Tod und können trauern... Und jede ihrer "von-uns-gegangene-Seele ist ein neuer Stern am Abendhimmel...

Bei der ganzen Diskussion sollte man nicht vergessen, das wir Menschen, (So nennen wir uns), nur etwas höher entwickelte "Tiere" sind. Also, warum sollten die Lebewesen, die wir Tiere nennen, nicht genauso oder ähnlich empfinden wie wir? Unsere Vorfahren haben einst auf ihrer Stufe gestanden. Thema Liebe: Kein klar denkender Mensch wird bezweifeln können, dass es Liebe unter Tieren gibt, und Treue zum Partner - zur Partnerin- über den Tod hinaus. Wir nennen uns "Mensch", unsere Mitkreaturen nennen wir "Tier". Welch eine Arroganz, welch ein Größenwahn unserer Spezies, sich dabei auch noch auf einen Gott zu berufen, der uns angeblich eine Sonderstellung im unendlichen Universum verschafft hat! :-(

BaluDerTanzbaer 18.02.2013, 21:24

Da hast du vollkommen recht. Danke für die Antwort :-)

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Hallo BaluDerTanzbaer,

in der Tat eine sehr philosophische Frage!

Von Elefanten ist bekannt, dass sie einen "Totenkult" haben. Wenn ein Herdenmitglied zu Tode kommt, versuchen die anderen Elefanten erst, es wieder auf die Füße zu bringen. Wenn das (natürlich) nicht gelingt, reißen die anderen Elefanten Zweige ab, um den Kadaver zu "schmücken". Vielleicht wollen sie zig Tonnen Fleisch auch vor hungrigen Aasfressern verbergen. Wer weiß? Es war schließlich bis dato noch kein Mensch des Elefantischen mächtig. :-) Dann halten die Herdenmitglieder stundenlang Totenwache, bevor sie weiterziehen. Außerdem zeigen Elefanten ein reges Interesse an Elefantenknochen, auch wenn sie von wildfremden Individuen stammen. Die Knochen werden dann mit dem Rüssel befühlt.

Für mich steht damit fest, dass zumindest die höheren Säugetiere sehr wohl einen Begriff von Tod, Trauer und sogar Pietät haben. Und dass manche Tiere ihren Tod vorausahnen können, ist für mich auch sicher. Schwer kranke Tiere verkriechen sich oft, um Raubtiere vom Rest der Gemeinschaft abzulenken.

BaluDerTanzbaer 31.01.2013, 18:56

Das ist ja interessant. Über dieses Ritual der Elefanten werde ich mal ein wenig nachforschen. Danke :-)

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Ich hatte mal ein Ereignis, daß mich traurig gemacht hat. Seit Jahren habe ich mehrere Meerschweinchen. Sie leben ja relativ kurz. Ein Pärchen lebt glücklich zusammen. Dann starb er. Als er noch im Auslauf lag, aber tot war wurde sie panisch. Sie sprang immer wieder über ihn hinweg, war völlig durch den Wind. Als sie einen neuen Partner bekam war sie wieder froh. Tiere in der freien Wildbahn ziehen sich ja teilweise zurück, wenn sie sterben. Ich finde es immer schlimm, wenn ein Tier sehr krank ist, um Hilfe bittet und dann nur noch erlöst werden kann. Aber ich habe auch schon einen Hund erlebt, der gar nicht trauerte. Die Beziehung war nicht gut. Man akzeptierte sich, aber mehr auch nicht. Sie war froh, daß sie jetzt die Prinzessin war.

ICh denke tire nemen den tot eines atgenosen war und trauer auch bei jeden tier is das anders bei mein kater worden katzen babys geklaut und die mutter er is sehr ängstlich seit dem und er war sehr traurig und er hatt auch geweint weill er tränen in den augen hatte katzen und auch andere tire trauern denke ich auch es währe gut die andere katze viel zu besäftigen notgedrungen ein neun kameraden hollen versuch das aufheiter mit spielen aufmerksamkeit zeit der katze viel aufmerksam keit den bekommt ihrs sicher wider hin das die katze blad fröhlich is :3

Also spüren kann ein Tier das auf jeden Fall wenn es sich dem Ende neigt, meine Katze zum Beispiel wurde angefahren und hatte ihre Lunge zerquetscht, sie hat sich darauf hin in eine Ecke verkrochen und regelrecht auf ihren Tod gewartet, so als hätte sie sich damit abgefunden. Ich denke schon das Tiere das fassen können, da sie ja auch Gefühle aufbauen können.

also ich glaube schon das tiere dies begreifen da ich finde dass sie nicht viel anders sind als menschen...ich glaube sie könne auch gefühle entwickeln(damit auch trauer) und ich denke auch das tiere nicht so dumm sind wie wir menschen denken! sie wird es schon verstehen können! im grunde kann das auch kein wissenschaftler der welt bantworten da NIEMAND in ein tier eindringen kann um zu erfahren was für gedanken bzw. gefühle sie haben! deshalb muss ich zugeben dass das leben der tiere (besonders haustiere :D) mich fasziniert :D > >

Tiere nehmen offenbar den eigenen Tod nicht als dramatisches Ereignis mit Folgen für Kinder und Verwandte zur Kenntnis. Sie erfassen nicht die Tragweite in dem Maße, in dem die Menschen diese erkennen. Der geniale Peter Ustinov schilderte ein Beispiel: Wenn er auf der Fähre von Calais nach Dover seekrank werde und sich übergeben müsse, dann sei ihm immerhin bewusst, dass schon die Kreidefelsen näher rücken und dass die Prozedur in ca. 20 Minuten geschafft sei. Mitgeführte Tiere (Pferde im Unterdeck) realisieren dagegen nur die momentane Übelkeit, basta. Affen zeigen, dass sie vom Tod sehr wenig verstehen, da sie ihre toten Kinder noch Stunden oder gar Tage mit herumtragen (sog. Affenliebe) Natürlich können sich Tiere (Hunde) an Partner (z.B. Menschen) gewöhnen(!) und alles Mögliche tun, um die Gemeinschaft aufrecht zu erhalten. So laufen Hunde weite Strecken, um den Partner Mensch zu finden oder sie verharren lange bei der Leiche. Wir kennen die Geschichte von einem Mann der mit seinem Hund über Jahre täglich zu einem Laden lief, um dort die Zeitung , etc. zu holen. Der Ladeninhaber begrüßte dabei auch den Hund durch Streicheln, Nach dem Tod des Mannes kam der Hund weiterhin täglich zu dem Laden.

BaluDerTanzbaer 06.02.2013, 11:50

Klingt auch einleuchtend und wird ein wenig anderes Licht. Stößt zum Nachdenken an. Danke.

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Hallo ! Elefanten z.B. trauern sehr ihren verstorbenen Artgenossen nach sie nehmen abschied wie wir Menschen . Ich glaube schon das auch tiere merken wann sie sterben. EIn bekannte von mir ist letztes Jahr auf seinem geburtstag gestorben. Er hat das gemerkt das es jetzt bald zuende geht. Er hat noch seinen Geburtstag mit den Verwandten gefeiert und Abends hat er sich dann ins Bett gelegt und ich gestorben . Ich kann natürlich nicht zu 100% das das wirklich stimmt das er nach dem Abschied seiner Verwandten sterben wollte. Aber aufjedenfall ist das so passiert. Ich denke auch so geht es Tieren dann . Wir Menschen sind ja schließlich auch eine Art Tiere. Die Tiere richen ja auch wenn ein Toter Artgenosse (oder überhaupt ein totes tier) in seiner nähe ist .

Wenn ich mit meinem Pfderd ausreite liegt auf einem Baum ein Totes tier ( ich glaube ein Fuchs oder so etwas ) das richt mein Pferd -> es plüstert die Nasenlöcher auf und gibt komische geräusche von sich und will nicht mehr weiter gehen .

Jetzt habe ich soviel geschrieben :D ich hoffe es war auch etwas interessant und ich konnte dir weiterhelfenl.

Lg

Ja Tiere spüren wenn es mit einem anderen Lebewesen zuende geht und erweisen diesem dann auch die letzte Ehre... Sie trauern also auch. Das Empfinden zwischen Tieren und Menschen zu dem Thema Tod ist nicht sonderlich verschieden.

Tiere merken auch wenn es mit ihnen zuende geht. Dies zeigt sich aber immer unterschiedlich. Manche Tiere gehen von Zuhause weg um zu sterben damit ihre Besitzer nicht dabei sind aber andere wiederum, und das ist die Mehrzahl, sind bei ihren Besitzern um sich von ihnen zu verabschieden. Das kann zB durch ungewöhnliches Verhalten des Tieres deutlich werden. Und es ist nicht Art- oder Gattungsabhängig.

Ich habe mal ein Buch einer Tierpsychologin gelesen, sie schrieb darin dass ihre Katze im Sterben lag doch wollte diese noch nicht gehen da der Mann der Frau noch nicht zuhause war. Als der Mann dann kam verabschiedete er sich von der Katze und kurz darauf verstarb sie...

Tiere sind uns Menschen garnicht so unähnlich... Man sollte bedenken dass Menschen auch Tiere sind. So empfinden Tiere den Tod ebenfalls als Übergang in eine andere Welt wobei der sterbliche Körper zurückbleibt...

Hoffe das hat dir weitergeholfen :) GLG

Ich glaub schon, das manche Tiere Mitgefühl oder Trauer gegenüber Verstorbenen Artgenossen fühlen können. Zum Beispiel Schwäne bleiben als Paar ein Leben lang zusammen und suchen sich keinen neuen Partner ich glaub schon das die sowas wie Traurigkeit empfinden können, wenn der Partner stirbt.

Sozial lebende Tiere kennen auch Trauer und können, je nach Tierart, Tod verstehen.

Kennst du den Film Hachiko? Er wurde nach einer wahren Geschichte gedreht. Unbedingt anschauen. Es hat Fälle gegeben, in denen Hunde und Katzen über sehr lange Zeit an den Gräbern ihrer Bezugspersonen wachten.

Tiere merken auch oft, wenn der Tod nah ist. In freier Wildbahn ziehen sie sich dann zum Sterben zurück. Rudeltiere wie Elefanten, Löwen und Affen tun das regelmäßig.

naja also allgemein haben tiere kein verständniss vom tod, das kann man mit dem menschen nich vergleichen, sicher gibt es tierarten zb elefanten die mit den knochen von verstorbenen artgenossen "spielen", sie rumschleppen. auf menschen wirkt das schnell wie eine art trauer, andere wissenschaftler sagen das ist reine neugier oder ein spieltrieb ...

BaluDerTanzbaer 01.02.2013, 12:23

Das bringt ja einen ganzen anderen Wind daher. Hast du dazu irgendeinen Link?

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Wie sie ihn wahrnehmen weiss ich nicht - nur dass sie ihn wahrnehmen, das habe ich im Juni 2012 selbst mit meinem geliebten Nicki miterlebt.

Er konnte einfach nicht mehr ... sehr treffend hatte das damals hier jemand formuliert, als ich es nicht übers Herz brachte, die Tierärztin anzurufen, um ihn erlösen zu lassen ... den Ausschlag, dass ich sie doch anrief war der, dass er es mir wirklich definitiv mit einem Blick gezeigt hat, den ich nie vergessen werde - also denke ich, er wusste, dass seine Zeit gekommen ist :(

Die Entscheidung zum einschläfern ist nach meiner Erfahrung keine die man plant oder ähnliches. Wenn man seinen Hund kennt und das sollte man nach 19 Jahren mit dem Tier, weiß man wann der Moment da ist... Der Hund zeigt es einem. Ich wusste es immer von der einen Sekunde auf die andere... Klar denkt man bei alten oder kranken Hunden immer mal drüber nach aber am Ende hat es bei mir immer das Tier entschieden. Mein Tierarzt hat immer gesagt es sind 3 Faktoren die ein Hundeleben lebenswert machen: Freude am Rudel, Freude am Fressen und Freude am Gassie gehen. Das halt ich persönlich für einen guten Anhaltspunkt. Ansonsten ist es nicht die Entscheidung des Tierarztes, denn der kennt das Tier nicht sondern allein die des Besitzers. Ich weiß das des ein schwerer Weg ist aber er gehört dazu und es liegt an uns Menschen es unseren Tieren so angenehm wie möglich zu machen... Ich persönlich denke, lass deinen Hund da wo er ist... Lass ihn, wenn er nicht leidet, ruhig in seiner gewohnten Umgebung einschlafen... >

Vor 6 Jahren ist unsere 4-jährige Katze gestorben. Der Kater ist der "Bruder", da sie aus einem Wurf sind. Als dann die Katze nicht mehr da war, ist er die ganze Zeit miauend durch die Wohnung gelaufen, dann ist er vor einem gestanden und hat einen anmiaut. Als wir im Keller waren stand er da und er hat uns dazu gebracht in andere Zimmer zu gehen. So nach dem Motto: "Ich suche sie. Ich muss schauen, ob sie hier ist."

Dann hat er regelrecht abgenommen und hat nichts mehr gegessen. Natürlich gibt es Trauer bei Katzen. Weißt du, was ich dann gemacht habe? Ich habe mich neben den Fressnapf gesetzt. Bin einfach nur dagesessen und er hat mich angeschaut. Nach einer Weile hat er dann angefangen zu essen. Aus Trauer und Einsamkeit war er richtig abgemagert.

Erst als 2 Monate später eine andere Katze kam, 3 Wochen brauchte er, bis er ihn nicht mehr anfauchte und jetzt im Laufe der 6 Jahre haben sie sich immer besser angefreundet und verstehen sie sich. Endlich!

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