Wie nannte man vor > 200 Jahren in Bayern einen Laden, in dem Kleider verkauft wurden?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ob es da schon Bekleidungsgeschäfte gab ist fraglich.

Früher ging man zum Schneider und ließ anfertigen, oder nähte daheim selber. ( Mein Opa war noch Schneider und fertigte Anzüge )

Schneider, Kürschner usw. Als Beruf. Also wenn dann Schneiderei, Kürschnerei.

Hmmm - aber ein größeres Schneiderlein hatte doch einige Auslagen, um zu zeigen, was er kann?

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@Dichterseele

Ich glaub nicht. Da hatte man kein Geld um etwas unnötig herzustellen. Stoff war teuer, Garn auch usw. Wenn dann zeigte man den verfügbaren Stoff.

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Vor 200 Jahren gab es noch keine Läden dafür, da hat man die Kleider selbst gemacht, oder von Schneidern machen lassen.

Wie ging man denn dann shoppen? Klingt ja voll öde!

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@Schoppi3

Man hatte keine Zeit für shoppen. Gechichtsuntericht permanent gepennt?... Frag deinen Lehrer.

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@Schoppi3

"Shoppen" geht man erst seit etwa 30 Jahren - in meiner Jugend (Nachkriegszeit) nannte man das noch Einkaufsbummel.

Und die Leute haben damals 12 Stunden am Tag gearbeitet und sich - von reichen Handelsherren oder Großgrundbesitzern mal abgesehen - vom Erlös gerade so erhalten können...

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Vor 200 Jahren ist 1822, natürlich gab es da schon Läden für Kleider. Die waren natürlich nicht wie unsere heutigen, die ganz Reichen haben sich gleich alles Maßschneidern lassen und dann gab es eben noch normale Bekleidungsgeschäfte. Aber gekaufte Kleider waren damals immer Luxusware, arme Leute haben sie sich immer selbst gemacht

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