Wie nah ist der Mensch an der Natur?

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Das Ergebnis besteht aus 8 Abstimmungen

Der Mensch ist ein Naturwesen 87%
Der Mensch ist halb Naturwesen halb ... was anderes 12%
Der Mensch ist kein Naturwesen 0%

13 Antworten

Der Mensch ist ein Naturwesen

Hallo Utopiosus!

Also ich persönlich finde, dass der Mensch die Technik intensiver und öfter entwickelt, als seinen eigenen Geist und die eigene Seele.
Natürlich ist das nicht bei jedem Menschen so. Es gibt solche und solche.

Da gibt es Menschen / Wissenschaftler, die z.B. dem Tod entkommen wollen und treiben somit die Entwicklung der Technik für das Einfrieren, oder das Füttern einen PC's, damit darin das eigene Bewusstsein weiterleben kann, an.
Andere Techniker und Wissenschaftler wollen andere Bereiche bedienen.

Dann aber gibt es z.B. ein Steinzeitdorf (Sh), in dem überwiegend Studenten und Archäologen leben, wie in der Steinzeit. Daran erfreuen sich sehr viele Besucher und zeigen großes Interesse. Dieses Steinzeitdorf hat großen Zulauf. Den Besuchern gefällt die Ursprünglichkeit.....

Ich persönlich fühle mich stark zur Natur hingezogen.
Stärker als zur Technik.
Aber das ist nicht bei jedem so.
Ich setze mich gerne in meinem möglichen Rahmen für die Natur ein, weil ich glaube, erst durch sie leben zu können und weil sie mich sehr fasziniert. Andere sind gleichgültig. Und wieder andere wollen die Technik voranbringen.
Es wird jeweils Gründe für die jeweilige Motivation geben.

Aber auch die Technik fasziniert mich immer wieder. Also ich finde sie toll und mache große Augen dabei, wenn ich sehe, was alles möglich ist.

Ursprünglich wollte man ja durch die Technik glaube ich auch Zeit einsparen. Das wurde wohl vergessen oder klappte nicht, weil andere Dinge dafür dazu kamen.

Wie nah ist der Mensch an der Natur?

Ist der Mensch eigentlich ein Naturwesen obwohl er sich derzeit und schon länger davon eher entfernt?
Ist das eine Entwicklungsphase?
Muss er sich entfernen, um irgendwann den Wert der Natur wieder schätzen zu können?
Oder sollen wir mit der Technik eine Entwicklung erfahren?
Oder alles zusammen?
Oder steht die Technik symbolisch für die versäumte geistige Entwicklung?

Hier auf GF werden durchaus Probleme gelöst....;-)

Und ja, also ich glaube durchaus, dass wir um ein Vielfaches Probleme viel kompetenter noch lösen könnten, wenn wir z.B. stets die tiefen und wahren Gründe eines Problems ergründen wollten.

Aber an der Technik forschen ist halt einfach, als bei sich selbst zu schauen....  ;-)

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Utopiosus 17.08.2016, 14:53

Hallo Sonja, kannst du mir in Bezug auf deine Antwort nochmal konkreter auf die Problemlösekompetenz von Alltagsproblemem eingehen? Ich verweise auf den ersten Teil meines Fragesatzes. Danke. :=

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Sonja66 17.08.2016, 15:44
@Utopiosus

Ähh, auf den ersten Teil deines Fragesatzes.... hm, meinst du damit die Sache mit dem Ärger?

Der Bezug ist das vierte Wort im ersten Satz: "Wenn wir uns ärgern." und ob wir nicht genau so kompetent Probleme lösen können, wie wir unglaublich komplexe Technologien erfinden können. Das ist die Kernfrage :)

Das hier?

Ärger, ob nun verständlich oder absurd, hat ja einen Grund. Keiner ärgert sich grundlos, wie ich meine.
Kennt man diesen, hat man sogleich auch die Lösung dafür an der Hand.

Davon sprechen unter anderem Philosophen schon seit langer Zeit.

Ein Beispiel:
Wenn es mich ärgert, dass mein Partner mir zu wenig Aufmerksamkeit und / oder Höflichkeit, oder was auch immer, schenkt, und ich es einfach nicht schaffe, diese ungeliebte Situation zu lösen, dann habe ich Gefühle von
Hilflosigkeit - weil ich es nicht schaffe, die Situation zum Besseren zu wenden
und
Wut und Ärger - weil ich mein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Wertschätzung nicht befriedigen kann bzw. nicht befriedigt wird.
Aber es ist ein Grundbedürfnis, so brodelt es also weiter....

Hinter Gefühlen von Wut und Ärger stecken also wahre Ursachen / Gefühle von Hilflosigkeit und Bedürfnissen.

In der Regel wird so lange an den Partner hingenörgelt, bis dieser sein Bewusstsein verliert.....  ;-))))

Das aber klappt meist nicht. Führt zu keiner Lösung. Weil die Ursache nicht beim Partner, sondern bei meinen eigenen Gefühlen von Wunsch und Bedürfnis liegen.

Wenn ich mich also ärgere, Wut spüre, so liegt dies an unbefriedigten Bedürfnissen, für die nicht zwingend (in diesem Beispiel) mein Partner Verantwortung trägt, sondern vielmehr ich selbst.

Wenn ich also mein Problem des Ärgers, der Wut lösen möchte, so muss ich es zuerst verstehen.
Das braucht Zeit und Ruhe.
Weiter muss ich gewillt zu einer Auseinandersetzung mit mir selbst sein.

Wenn ich dann weiß, dass hinter Wut unbefriedigte Bedürfnisse stecken, so kann ich (mich) fragen, um welche Bedürfnisse es sich denn genau handelt und was ich dafür alles tun kann, um diese zu befriedigen, vorausgesetzt, ich schaffe es, den Blick vom anderen zu nehmen, um bei mir selbst sehen zu können, vorausgesetzt, ich will eigenverantwortlich etwas zum Besseren wenden, vorausgesetzt, ich will beobachten und lernen, vorausgesetzt, ich will aus meinen Fehlern lernen, vorausgesetzt, dass ich mutig und ehrlich genug dafür sein will, vorausgesetzt, ......  ;-)))

Ärger und Wut ist gut für uns Menschen, weil uns diese auf unsere nicht befriedigten Bedürfnisse aufmerksam machen, um diese natürlich dann endlich zu befriedigen.
Die Energie dieser Wut, dieses Ärgers, die man meist recht deutlich spüren kann, kann ich / jeder
gegen jemanden leiten
gegen mich selbst leiten (Autoaggression)
oder sogar in geeignete Bahnen (Ziele, mutiges Leben....) lenken.
Das entscheidet dann jeder für sich selbst.  ;-)

Wenn sich in einem Menschen Ärger und Wut stauen, so kann der geäußerte Ärger wohl schon mal durchaus absurd anmuten.

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Der Mensch ist in erster Linie ein Naturwesen, das ist die Basis, auf der wölbt sich als Art Überbau die Kultur, der er als Firnis angehört.

die Nähe der Menschen zur Natur ist recht untwerschiedlich. Hier in Deutschland ist er ziemlich weit davon entfernt, nicht so in Amazonien oder Neuguinea usw. wo indigene Menschen noch recht nah mit der Natur verbunden sind, sofern sie nicht durch weiße Siedler arg bedrängt und bedroht sind.

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Utopiosus 17.08.2016, 14:50

Und wie lösen die Menschen dort - um auf den Kern der Frage im ersten Satz meiner langen Frage zu kommen - ihre sozialen Probleme? Eher besser, oder schlechter als wir? Und kann man das überhaupt sagen?

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voayager 17.08.2016, 14:55
@Utopiosus

Die lösen ihre sozialen Probleme weitaus besser als hier es der Fall ist, denn schließlich gibt es dort keine Vereinsamung, keine Anonymität, keine Entfremdung, keine Arbeitslosigkeit und auch keine bloße Ellbogenmentalität. Es ist empirisch erwiesen, dass bei den sogenannten Naturvölkern die Zahl der Neurotiker sehr viel geringer ist als in den sogenannten zivilisierten Staaten.

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Der Mensch ist ein Naturwesen

Wir entwickeln uns nicht mit der Technik, sonst wären wir Roboter.  Wir sind aber Menschen, mit den selben Eigenschaften, wie vor 250 Jahren. Wir entwickeln lediglich Technologien, um uns unser Leben zu vereinfachen (verbessern).  Das heißt aber nicht, das wir uns deswegen auch Biologisch so entwickeln  müssen - nun ja zumindest noch nicht.

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Der Mensch ist ein Naturwesen

Alle Lebewesen auf der Erde sind Wesen der Natur unserer Welt.

Der Mensch ist da keine Ausnahme. Wir entwickeln uns auch nach wie vor weiter, nur haben wir die Richtung geändert. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns über die Gesetze der Natur und der Evolution erhoben hätten.

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Utopiosus 17.08.2016, 14:49

Find ich gut, aber der Prozess der Problemlösekompetenz im Sozialen Kontaktbereich mit Menschen, den mein ich entwicklungstechnisch. Stichwort: Ambiguitätstoleranz - Wir rasten doch genau so aus wie vor hunderten von Jahren wenn uns was gegen den Strich geht - auf gut Deutsch gesagt, oder?

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Andrastor 17.08.2016, 15:04
@Utopiosus

Wir rasten doch genau so aus wie vor hunderten von Jahren wenn uns was gegen den Strich geht

Nicht wirklich. Vor hunderten von Jahren lebten wir in einer anderen Gesellschaft als heute. Die gesellschaftlichen Einschränkungen die wir uns heute auferlegen sind andere als damals.

Wo früher ein Schlag ins Gesicht keinerlei gesellschaftliche oder rechtliche Auswirkungen hatte, überlegt man sich eine solche Aktion heutzutage zwei Mal.

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Der Mensch ist ein Naturwesen

Der Mensch besteht zum größten Teil aus Instinkten und Emotionen. Das menschliche Bewusstsein ist entwicklungsgeschichtlich erst relativ neu.

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Utopiosus 17.08.2016, 15:24

Interessanter Ansatz, zumal die Technik ein paar hundert Jahre und die Komplexität unserer neuralen und kognitiven Art und Weite "Mensch zu sein" mindestens 1000 mal so alt ist. 

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MonkeyKing 17.08.2016, 16:19
@Utopiosus

Die Entwicklung des Gehirns begann aber vor etwa 500 Millionen Jahren, also noch einmal vor 5000 mal so langer Zeit. 

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Ich verstehe deine Frage ehrlich gesagt nicht so ganz. 

"Warum können wir als Menschen des 21. Jahrhunderts sind so modern handeln, wie es der Qualität unserer Erfolge (Technologie, Errungenschaften, Erfindungen) gebührt? " 

Irgendwie macht die Fragestellung inhaltlich keinen Sinn für mich. Willst du wissen wie wir es Technologisch soweit gebracht haben? Haben wir den Bezug verloren? Bezug zu was? Anpassung an was meinst? Die Technik kann sich garantiert nicht schneller entwickeln als das Menschliche Verständnis derer, da die Fortschritte durch unsere Geistigen Fähigkeiten entstehen. 

Der Mensch hat im Gegensatz zu den Tieren die Fähigkeit sich als Individuum in Zeit und Raum zu erkennen und dadurch vorauszuplanen und abstrakte Zusammenhänge mit seiner Logik zu erfassen. Dies ermöglicht es uns die Natur den eigenen Wünschen und Bedürfnissen anzupassen. Wir haben uns somit eine eigene Welt erschaffen welche nicht mehr vollständig der natürlichen Lebensweise eines "Tieres" entspricht. Der Mensch hat versucht sich ein stück weit von der Natur unabhängig zu machen, trotzdem sind wir im inneren Lebewesen welche ein Teil der Natur sind und diese brauchen um glücklich zu bleiben. Dieser Widerspruch macht viele Menschen krank, da sie wieder ihrer Natürlichkeit leben und sich von ihrem wahren Wesen abkapseln. Dieser Entwicklungsprozess geht nicht zu schnell in dem Sinne, er ist einfach nicht den natürlichen Bedürfnissen des mensch seins entsprechend. 

Deine Umfrage macht keinen Sinn, da sich die Frage nicht stellt ob der Mensch ein Natur Wesen ist, was soll er sonnst sein? Es ist irrelevant als was er sich betrachtet. 

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Utopiosus 17.08.2016, 14:47

Der Bezug ist ds vierte Wort im ersten Satz: "Wenn wir uns ärgern." und ob wir nicht genau so kompetent Probleme lösen können, wie wir unglaublich komplexe Technologien erfinden können. Das ist die Kernfrage :)

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Der Mensch ist halb Naturwesen halb ... was anderes

Der Mensch ist an sich "ein naturwesen", allerdings das einzige, für das viele Biologische Mechanismen nicht mehr gelten.

- Räuber/Beute Beziehung (wir sind aber waren nicht immer das Haupt der Nahrungskette)

- z.T. natürliche Selektion (da keiner mehr stirbt bevor er sich vermehren kann [bspw. an Räubern, Nahrungsmangel, schlechte körperliche Ausstattung {denke mal was Asthmapatienten und Diabetiker in einer natürlichen Umgebung täten}]), können sich auch "minderwertigere Gene" durchsetzen)

- teilweise Katastrophen (vieles könnte uns immer noch ausrotten aber z.B. Nahrungsmangel-> Genfood; Dürre -> Hilfslieferung; Waldbrand -> Feuerwehr)

Nun ist die Aussetzung dieser Mechanismen nur durch unsere Intelligenz und Technologie entstanden, so dass wir dadurch nur noch "halb Naturwesen" sind. (wenn man das so sagen kann).

Aber das Problem ist, dass wir dadurch auch Verantwortung für unseren Planeten haben, welche wir missbrauchen und auf Dauer wird der Bumerang zurückkommen.

Deshalb denke ich, das halb/halb die richtige Antwort ist.

MFG

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Utopiosus 17.08.2016, 14:45

Ich vermisse ein wenig den Bezug zu dem Punkt an dem sich die Menschen also solche nicht menschlich verhalten. Also bei wirklich absurden Ärgernissen.

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kazon500 17.08.2016, 15:44
@Utopiosus

dann werde ich auch dazu mal meinen Senf abgeben :D

Gegenfrage: Ist nicht das Verhalten, welches Menschen an den Tag legen menschlich?

"menschlich" ist ein "falsch" definierter Begriff, meiner Meinung nach: So wie die meisten "menschlich" meinen heißt es eigentlich "logisch" oder "moralisch/ethisch korrekt"

Aber der Mensch ist einfach nicht so bzw. kaum:

Wir sind immer noch "Naturwesen" und deshalb haben wir immer noch dieselben Instinkte (die man nur durch heftige geistige Anstrengung ablegen kann) wie etwa ein Hund. z.B.: Selbsterhaltung, Vermehrung, Essen.

Diese Instinkte führen alle zu den heutzutage sehr häufig anzutreffenden Gefühle: Hass/Neid (Nahostkonflikt), Habgier (unser schöner Kapitalismus und dessen folgen)... usw.

Dadurch das wir technologisch fortgeschritten sind haben diese Instinkte/Gefühle auch globale Reichweite.

Jemand hat mal gesagt: "Man kann die ganze Menschheit hassen, aber nicht die ganze Menschheit lieben." Ich bin genau seiner Meinung.

Negative Gefühle werden immer stärker sein als positive,weil JEDES Lebewesen sonst nur noch "chillen" würde und gar nicht mehr das Verlangen hätte sich selbst zu verbessern.

Und da wir kein "Kollektiv" sind treffen diese Dinge auch auf Politiker usw. zu, weil diese [jeder] im Endeffekt sich selbst die nächsten sind[ist]. Deshalb verhalten sich meiner Meinung nach "Menschen wie Tiere"

MFG

P.S.: Ich hoffe ich hab die Frage getroffen xD Bei so philosophischen Fragen, schreibe ich nämlich immer ausm Nähkästchen und versuche den Text irgendwie verständlich zu halten :)

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Der Mensch ist ein Naturwesen

Technik ist eine Form von Natur - sie ist ja nicht von Natur völlig ausgeklammert, transzendiert sie ja nicht, ist nicht irgendwie abgehoben, nicht völlig unabhängig von der Natur.

Wir haben die Fähigkeit entwickelt Technik, die möglich ist, auch zu verwirklichen, ganz, wie in der biologischen Natur ganz abenteuerliche Zusammenhänge, Symbiosen, Fortpflanzungszyklen, komplexe kausale Zusammenhänge, überhaupt eine ungeheuerliche Vielfalt auch der Wechselwirkungen verwirklicht sind. Technik beruht auf Einsicht in Naturgesetze (bzw Modelle, die funktionieren). Sie ist nicht ganz alleine nur auf unserem Mist gewachsen, sondern muß sich nach der Natur richten.

Und, schließlich sind wir nicht die Technik. Wir nutzen sie nur. Zugegeben, sie wird zu unserer Umwelt, an der wir uns weiterentwickeln, und auch unzweifelbar von der ursprünglichen (techniklosen) Naturnähe entfremden.

Aber, wie nah wir immer noch 'an der Natur' sind, wie sehr biologisch (und nicht 'technisch', nicht homo technicus oder sowas), merkst Du, wenn's mal 40° im Schatten sind, Dich ein Viech sticht oder beißt, das Essen nicht schmeckt, die Luft dünn wird, Du die Luft anhältst oder Deine ganz kreatürliche Natur sonstwie ganz konkret und ganz eindringlich sich meldet oder auf dem Spiel steht.

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Utopiosus 18.08.2016, 00:14

Stark emotionale Reizmomente forcieren den Menschen zu über 80% in Kindchenschemata zu fallen - klar menschlich, aber die Frage bezog sich auf Alltagsprobleme, nicht auf einen GAU.

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RoSiebzig 18.08.2016, 02:01
@Utopiosus

Sind wir Menschen Dir nicht 'optimiert' genug, um unseren technischen Errungenschaften gerecht zu werden? Was erwartest Du von einem Organismus, der über Generationen evoluiert? Sollten wir robotisiert werden? Kannst Du gerne machen.

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Der Mensch ist ein Naturwesen

Denkt leider aber oft er könnte die bezwingen oder beherrschen . Mit fatalen Folgen für die Menschen. Die Natur ist stärker. 

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Hey,

Die moderne Technik ist etwas was uns das Leben komfortabel macht. Nicht mehr und nicht weniger.

In Bezug auf die geistige Gesundheit finde ich dass wir einen riesigen Schritt in die falsche Richtung gegangen sind. Wir sind ständig erreichbar und alles muss schneller gehen. Dabei entsteht Stress und der wirkt sich extrem negativ aus. Auch wenn er nicht offensichtlich ist.

Auch der TV ist eine Erfindung die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Klar ist es schöne Unterhaltung aber es ist wissenschaftlich erwiesen dass ein ausgeprägtes sozialleben  sich extrem positiv auf unsere Emotionen auswirkt. Ich finde besonders in der Stadt sind sehr viele Leute einsam und dass auch Vorallem weil sie viel Zeit mit Soetwas verbringen. Das ist nicht nur traurig sondern ist auch einer der Gründe warum immer mehr Menschen depressiv werden.

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Der Mensch ist ein Naturwesen

Du meintest: "Warum können wir unsere sozialen Probleme nicht genausogut lösen, wie die technischen?"

( Diesen 'Kern Deiner Frage' hast Du ziemlich gut versteckt: Man sollte ihn wohl aus dem Wort "ärgern" mit herauslesen. Blöderweise kommt noch der Verschreiber hinzu: "Warum können wir als Menschen des 21. Jahrhunderts xxxsindxxx  n i c h t  so modern handeln, wie es der [Technik entspricht usw]?" - Nur aus Deinen Kommentaren ist es mir überhaupt gelungen Deine Frage richtig zu verstehen und Du hast einige Mißverständnisse geerntet. - Dazu passen nun wieder die Umfrage-Antworten nicht .. obige Frage beantworten sie nicht, sondern die Titelfrage, die ziemlich anders ist. )

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willst du das wir Androiden werden oder was?

Dawin kennste?

Wir sind nichts anderes als höher entwickelte Tiere. und diese Reize sind eben überlebensnotwendig. die haben eine evolutionäre Aufgabe.

Wenn du ein gottloser Roboter werden willst ok viel Spaß.ich bleibe lieber auf Kohlenstoffbasis


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Utopiosus 17.08.2016, 10:36

Ich fürchte Du hast meine Frage nicht richtig verstanden. Es geht einerseits um die Nähe zur Natur und andererseits darum, dass wir uns technisch sehr viel schneller entwickelt haben, als es gut für uns war...

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Nayes2020 17.08.2016, 10:43
@Utopiosus

asoooo ok.

Naja die Nähe zur natur ist eben eine Auslegungssache. Manche sind sich eben dieser mehr bewusst und pflegen die Verbindung.

andere eben weniger. Man vergisst eben schnell das wir nichts weiter sind als haarlose Affen.

Ich bin auch der Meinung das die Technik sich schneller entwickelt hat als wir uns an der neuen Welt anpassen können. Man sieht ja wie unverantwortlich Kinder mit dem Fortschritt umgehen.

Wir haben ein Gerät "unendlichen Wissens"in der Hand. wir können jederzeit Wissen und Informationen über alle möglichen Wissenschaften aufrufen.

Stattdessen werden Pornos auf dem Handy geschaut, Pokemon go gespielt und sinnlos gechattet.

Hätte man Menschen vor 100 Jahren erzählt das man im Prinzip alle Bücher der Welt in der Hosentasche mit sich rumführen könnte. das wäre Magie und der Traum aller Gelehrten gewesen.

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Perrierle 17.08.2016, 10:56
@Nayes2020

Die Technik kann SICH nicht entwickeln, wie kommt ihr auf sowas? Der Mensch entwickelt die Technik und es steht jedem frei diese zu nutzen oder als Einsiedler im Wald zu leben und Hasen zu jagen. Nein, wir haben garantiert nicht unendlich Wissen zur Verfügung und was du mit dem zur Verfügung stehenden Wissen machst ist deine Sache. Du kannst nicht davon ausgehen dass ALLE sich nur Pornos anschauen oder Pokemon spielen. Lediglich die geistig leicht zu befriedigenden tun das weil sie einfach zu faul sind sich mit wichtigen Thematiken auseinander zu setzen. Das war immer schon so, selbst in deinem Beispiel mit "vor 100 Jahren". Damals war das durchschnittliche Wissen eines 20 Jährigen mit dem Wissen eines heutigen 5 Jährigen vergleichbar. Kaum einer konnte lesen. 

Versuche nicht andere der Dinge zu beschuldigen welche du nicht für Sinnvoll erachtest, mach das beste für DICH aus den gegebenen Möglichkeiten. 

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We are living in the anthropocene ;)

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