Wie nähere ich mich einem psychisch erkrankten Menschen an?

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10 Antworten

Ganz normal. Diese Erkrankungen sind ja nur Extremausprägungen von Eigenschaften, die jeder bis zu einem gewissen Grad hat. 

Wenn jemand sich akut krankheitsbedingt sehr merkwürdig verhält gibt es auch keine pauschalen Tipps, denn jeder Mensch reagiert anders. Es gibt da kaum was, womit man nichts falsch machen könnte, also braucht man auch nicht ängstlich versuchen, alles richtig zu machen :-)

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Hallo,

bleibe Du selbst, also authentisch sowie mit einer normalen Mischung aus Mitgefühl (nicht Mitleid!), Achtsamkeit und Empathie - damit kommst Du im Leben mit allen Menschen bestens klar.

Hast Du genügend Informationen zu den erwähnten Erkrankungen? Denn ein gewisses Know-how würde Dir gute Dienste leisten. Daraus erkennst Du dann auch selbst, was beispielsweise unangebracht wäre.

Ein Beispiel: Einem an einer Depression erkrankten Menschen zu sagen, er solle sich mal zusammenreißen, oder es wäre doch so schönes Wetter, da solle er doch mal rausgehen, wären absolute No goes.

Beschäftige Dich aber bitte auch mit Dir selbst und achte dabei gut auf Dich. Es wird eine gute 'Psychohygiene' für sich selbst genannt und das ist wichtig, vor allem, falls Du dieses Interesse ggfs. mal zu Deinem Beruf machen möchtest.

Alles Gute

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Vertrauen ist sicher ein großer Punkt, du kannst es nicht aus der Person holen. Rede mit ihr nicht von Anfang an über Probleme und rede auch von dir.

Ich habe es in Erfahrung gebracht, dass viele einfach jemanden zum zuhören brauchen, zeige Ihnen dass du diese Person sein möchtest.
Und sage ihr das ein oder andere mal, dass alles von Ihnen aus kommen soll, wenn sie sich öffnen wollen können Sie es, wenn nicht, dann musst du das verstehen.

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Es gibt unterschiedliche Ursachen / Arten der Depression. Menschen sind nun mal individuell. Ich gehe von dem aus, was ich am besten kenne.

Depressiven Menschen fehlt der Antrieb. Sie haben keinen Grund etwas zu tun. Deine Aufgabe besteht also darin heraus zu finden, womit du dein Gegenüber begeistern kannst. Dabei sollte das Ziel Anfangs eher minimalistisch ausfallen.

Einfach über irgendwas sprechen. Wenn das schwierig ist, dann raus spazieren gehen. Dabei kann man auch gemeinsam schweigen. Wichtig ist die positive Erfahrung durch aktives Handeln.

Gib keine Ratschläge, außer wenn du danach gefragt wirst!

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Ich habe Depression und würde das glaube ich besser finden wenn man nett und aufmerksam ist und was gar nicht geht einfach sagen das man sich umbringen soll oder wenn man psycho genant wird...

Hoffe ich könnte dir helfen^^

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Ich mag Leute die anderen helfen. Ich bin auch so einer. Nur mit dem Unterschied, dass ich dasselbe durch mache.

Kann dir nur sagen, dass wir wie normale Menschen sind. Also keine Angst vor uns, nur weil wir Probleme haben. Verhalte Dich einfach normal und so wie immer und wenn ihr euch etwas länger kennt kannst du auch kritische Themen ansprechen.

Wie Selbstmord drang, Ritzen etc

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wie man sonst mit einem Menschen umgeht?

Sie sind immer noch Menschen und zurechnungsfähig (sofern ein anderer Fall da ist, hat der/diejeniger sowieso Betreuung, die du fragen kannst, wie man sich annähert)

Aber versuchen nicht in die Krankheit hineinzuspielen, aber auch nicht komplett außer acht lassen dass sie krank sind, bedeutet, nicht alles machen lassen, was sie wollen, nur weil sie krank sind, sie mit Respekt behandeln und Menschenverstand einsetzen.

So tun als wären sie nicht krank, kann und sollte man nicht. Sie wie etwas anderes als einen Menschen zu behandeln darf man nicht.

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Verhalte dich so, wie du dich auch sonst mit anderen verhälst und versuche nicht den Helfer raushängen zu lassen.

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Lies mal Bücher über Helfersyndrom.

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Kommentar von EpsilonXr
15.04.2016, 18:44

Du faggot ich meine WENN es eine Person gibt der es schlecht geht. Als ob ich die ganze zeit rumrenn und jedem meine hilfte anbiete

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Wie du dich jdem anderen näherst. Alles andere kann verletzend wirken. 

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