Wie muss ich einen Markennamen bei gefäschten "Markensachen" verwenden?

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3 Antworten

Du hast das schon richtig erkannt. Da das Anbieten von Plagiaten verboten ist, schreibt niemand, dass es eine Fälschung ist. Rechtlich gesehen hast Du Anspruch auf eine Rolex, wenn er das anbietet. Da die Verkäufer aber fast immmer aus dem Ausland kommen (Korea, China usw.) kannst Du das rechtlich kaum durchsetzen. Wenn Du genau erkennst, dass es sich um eine Fälschung handelt, erstmal das Angebot an ebay melden (der Meldebutton ist in jedem Angebot). Viel mehr kann man  nicht machen.
Schau mal die vielen Parfüms auf ebay an, 80% davon sind Fälschungen. Ebay ist da ohnmächtig - wie wollen die das prüfen?


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Normalerweise kenne ich da Ebay etwas anders: Fälschungen werden gezielt gesucht, gerade bekannte und übliche Marken wie Rolex. Anhand des Preises und äußerer Merkmale wird sowas schnell entlarvt und das Angebot entfernt. Der Anbieter bekommt eine deutliche Mitteilung und ist nach dem zweiten Versuch ganz raus.

Käufer sollten immer aufpassen, denn über Preis etc. lässt sich sowas leicht erkennen. Den Anspruch auf Erfüllung mittels originaler Rolex kann man genau so vergessen wie dagegen vorzugehen und sein Geld wieder zu verlangen. Wenn dich ein Exemplar erreichen sollte, ist der Besitz oder die Nutzung für dich selbst nicht zu beantsanden, nur der Weiterverkauf.

Die Modelle gibt es ja auch von anderen Herstellern optisch fast genau so. Z. B. die Rolex Submariner - als Invicta 8926 OB bekommt man ein optisch fast identisches Modell in sehr guter, massiver Qualität, 20 bar wasserdicht und mit einem NH35A-SII-Automatikwerk von Seiko, für rund 110 Euro. Wozu Fälschungen? Auch den Rolex Daytona Chrono gibt es als sehr ähnlichen Quarzchrono von Invicta. Denn die Luxusmarken haben kaum einen Musterschutz auf ihre Uhren, sondern haben nur was gegen die Verwendung des Markennamens (zu Recht).

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zwar ist in erster linie der fälscher und auch der verkäufer solcher plagiate im focus vom rechte-inhaber oder des staates, aber wenn du z.b. gutgläubig so ein ding im (nicht-eu) ausland gekauft hast, kann der zoll bei der einreise das ding beschlagnahmen und du siehst es nie wieder.

da allein schon das fälschen strafbar ist, spielt der mißbrauch des markennamens nur eine untergeorfnete rolle.

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