Wie muss ein Einspruch bei der Krankenkasse aussehen?

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Nur bei gesetzlichen Krankenversicherungen kann man einen rechtlich wirksamen Einspruch oder Widerspruch gegen Verwaltungshandeln einlegen. Bei privaten Krankenversicherungen, ich nehme an bei der Central handelt es sich um eine solche, genügt ein normales Schreiben. Die Central soll Unterlagen vorlegen, die Grundlage ihrer Entscheidung sind. Falls es sich lohnt, steht der Rechtsweg über die Gerichte offen, hoffentlich besteht eine Rechtsschutzversicherung hierfür.

Dies liegt im Ermessen der Krankenkasse. Wenn eine medizinische Notwndigkeit bestanden hat, muß dies durch einen Arzt bzw. ein ärztl. Gutachten, das aber durch die Krankenkasse nicht anerkannt werden muß, bewiesen werden. Dies kommt wahrscheinlich deutlich teurer für Dich, als die nicht erstattete Rechnung.

Hallo,

bei privaten Krankenversicherungen kann vielleicht einer dieser Links helfen (die Chancen stehen aber m.E. eher schlecht):

pkv-ombudsmann.de/

unabhaengige-patientenberatung.de/

Evtl. kann es helfen, eine schriftliche Aussage des Arztes beizufügen (aber vorher das Honorar dafür klären!).

In den Musterbedingungen der PKV gibt es eine "Klausel", dass nicht notwendige Leistungen nicht erstattet werden (was aus Sicht der Versicherung nicht notwendig ist, erfährt man erst nach der Behandlung).

§ 5 Absatz 2 Musterbedingungen PKV:

pkv.de/recht/musterbedingungen/mbkk2009.pdf

Gruß

RHW

Wie muss ein Anschreiben an die Krankenkasse bezüglich einer Kostenübernahme aussehen?

Hallo, ich war heute bei einem plastischen Chirurgen wegen einer Labien-verkleinerung. Jetzt muss ich ein Anschreiben an die Krankenkasse verfassen, in dem ich meine Probleme schildere. Hat das schon mal jemand gemacht und kann mir ungefähr sagen wie das aussehen soll? Muss ich einfach nur meine Probleme aufzählen oder auch noch ausführlichst beschreiben, etc.? Was sollte man außerdem noch beachten (Do's and dont's).

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Beitrage Krankenkasse

Hallo,

gleich im Vorraus möchte ich sagen, dass ich schon weiß, dass mein Verhalten da alles andere als vorbildlich war und ich mir das selber zuzuschreiben habe. Ich möchte mit dieser Frage auch keiner Verantwortung aus dem Weg gehen, sondern nur dafür sorgen, dass ich nicht mehr bestraft werde als richtig ist.

Hier also die genaue Frage:

Ich habe damals meinen Job aus persönlichen Gründen gekündigt (15.10.13) und war dann arbeitssuchend. Ich war auch beim Jobcenter und dort wurde mir dann bestätigt, dass ich durch meine Kündigung kein Recht auf Bezüge habe. Später, als ich meinen Wohnsitz und das Amt gewechselt habe, wurde mir dann gesagt, dass ich gar nicht als Arbeitssuchend gemeldet wurde.

Nun hab ich in der kompletten Zwischenzeit keine Krankenversicherung bezahlt und auch auf keins der Schreiben reagiert.

Jetzt, da ich eine neue Stelle habe und mein Leben wieder in die Hand nehme, muss ich mich natürlich auch um die Nachzahlung kümmern.

Ich wurde jetzt in die Beitragsklasse 801 gepackt und soll für den Zeitraum zwischen 15.10.13 - 28.2.14 einen Betrag von 3.100.00€ bezahlen.

Das ist erschreckend viel. Einen Beitrag von über 600 € pro Monat, kann ich mir kaum vorstellen, da ich momentan im Angestelltenverhältnis grade mal so viel zahle.

Wie errechnet sich dieser Wert und kann das wirklich stimmen? Kann ich ggf. Einspruch gegen diese Höhe einlegen oder sollte ich mich an spezielle Stellen wenden?

LG Jonas

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Krankenversicherung Steuerbescheid?

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ich habe eine Frage bzgl. die Krankenkasse und deren Anfrage.

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Der ersten Steuerbescheid für das Jahr 2015 wurde geändert und nach dem Einspruch nicht mehr rechtsgültig. Ich erhalte danach einen zweiten Steuerbescheid für das Jahr 2015 im März 2017.

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Ist den ersten Steuerbescheid 2015 vom Dez. 2016 noch rechtsgültig? Hat die Krankenkasse Recht diesen Steuerbescheid zu fördern?

Bitte um Ihre Hilfe und Rat. Vielen Dank

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