wie motiviere ich mein kind?

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9 Antworten

Auf jeden Fall mit Geduld (auch wenn`s nicht immer leicht fällt). Zwar konsequent sein (ich beziehe das jetzt aufs Lernen); also bei den Hausaufgaben auch Fernseher aus, gerade hinsetzen und nicht "hinlümmeln". Trotzdem mit viel Geduld erklären, auch wenn es etwas länger nicht versteht. Nimm dir ausreichend Zeit, denn dann hast du selbst auch mehr Ruhe. Wenn du schon zum nächsten Termin musst, kannst du die Geduld wohl nicht aufbringen. Auch nicht Strafen androhen, das baut Druck auf, das Kind verliert die Motivation und macht dicht. Dann lieber belohnen, wenn es etwas gut gemacht hat. Auch wenn du bestimmt redest und auftrittst, muss das Kind deine Liebe & Geduld spüren, dann führt es am Schnellsten zum Erfolg.

Liebe Luluwie,

sorry, habe erst unten gelesen, dass es sich um Hausaufgaben und um ein Schulkind handelt...

Selbstverständlich bleibt der Computer während der Schularbeiten aus. Das bestimmt nicht dein Kind, sondern du. Wieso hat es überhaupt einen Computer in der Nähe der Schularbeiten?! So was kommt erst aus dem verschlossenen Schrank/keller, wenn die Schularbeiten fertig sind. Du glaubst nicht, wie weit Kinder/Jugendliche laufen, um da ran zu kommen... Und: Wer an den Computer / Monitor haben will, holt ihn auch selber aus dem Keller hoch. Ansonsten hilft noch: Kabel, Adapter, Tastatur, Maus oder Monitor einkassieren...

Da Schularbeiten selbstverständlich sind, gibt es dafür natürlich keine Belohnung. Aber ein anerkennendes "Gut gemacht!" oder "Ich bin beeindruckt, das Referat ist dir richtig gut gelungen!" usw.

Der 16 Jährige Sohn meiner Freundin geht aufs Gymnasium. Der tägliche Kampf um die Schularbeiten ("Jahaa! Mach ich später!") war zermürbend. Irgendwann geb meine Freundin die Verantwortung für die Schularbeiten, Referate u.ä. einfach an den 16 Jährigen ab. "Du kannst mich gerne fragen, wenn du Hilfe brauchst. Ich habe keine Lust mehr, mich jeden Tag anmaulen zu lassen!" Das hat geholfen. Denn jetzt bekommt er Mecker vom Lehrer oder schreibt schlechte Noten. Und meine Freundin ist nicht mehr der Buhmann.

Der 16 Jährige hat sich erst gefreutund sich nen lauen Lenz gemacht. Dann war er zutiefst in seinem Stolz gekränkt, als er die ersten Arbeiten verhauen hat. Das hat ihm gewaltig gestunken! Jetzt übt er immer selbständig...;-)

LG!

Am besten gar nicht. Dein Kind IST nämlich motiviert, nur nicht zu den Dingen, die andere von ihm erwarten.

Oft scheint mir, Menschen bringen nur deshalb Kinder auf die Welt, damit die anderer Leute Erwartungen erfüllen. Die der Eltern, die der Lehrer usw.

Sehr seltsam.

Gruß Matti

Mit belohnungen und lob. Es ist aber auf jeden fall wichtig, dass wenn das kind tatsächlich viel lernt und sich mühe gibt und TROTZDEM eine schlechte note schreibt, verständnis zu zeigen anstatt zu meckern. So bleibt die motivation vorhanden und das kind vertraut den eltern.

Belohnungen sind gefährlich! Es ist zwar zuerst eine Motivation. Aber du dressierst damit das Kind wie einen Hund. Und irgendwann wird es nur noch etwas machen, wenn es dafür belohnt wird. Ich habe zur Zeit so ein von der Oma verwöhntes, 4 Jähriges Tageskind. "Leon, bitte zieh dir die Gummistiefel aus." "Was kriege ich denn dafür?" .....

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ich mache momentan praktikum in nem kindergarten, meine kollegen sagen, dass es sehr wohl gut ist belohnungen zu geben, allerdings nur für bestimmte dinge und nur für den anfang. aber ein 4-jähriges kind denkt auch anders als eins, das schon zur schule geht. man sollte es mit den belohnungen natürlich nicht übertreiben. jedenfalls halte ich belohnungen für besser als bestrafungen, aber wenns wirklich gar nicht funktioniert muss auch das manchmal sein.

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Für was denn? Schule? Sag, dass er später ein gutes Leben haben will. Er lernt nicht für die Lehrer und auch nicht für die Eltern, sondern für sich, um einen guten Job zu bekommen.

So weit voraus und abstrakt können Kinder erst bedingt ab 12 Jahren denken. EINSEHEN ist dann noch einmal etwas anderes...

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...etwas für die schule zu machen um gute noten zu bekommen und den pc währendessen auszulassen

Etwas für die Schule tun musst du einfordern und über den PC Schalter bestimmst  auch du!

Jüngere Kinder lernen für die Eltern und für die Lehrer. Erst viel später können sie verstehen, dass sie für sich und ihre Zukunft lernen.

Wenn das Kind seine Hausaufgaben ordentlich gemacht und gelernt hat hat, darf es eine bestimmte Zeit den PC benützen. Niemals vorher, da kommt sonst keine Konzentration mehr auf. 

Die Motivation sollte sein, nach der Pflicht kann das Kind seine Freiheit geniessen. Du solltest Anteil nehmen an dem was dein Kind tut. Erkundige dich was es für die Schule tun muss. Freue dich ehrlich über Erfolge und tröste wenn etwas nicht klappt. Nur ehrliches Lob gilt. Lob für jede Kleinigkeit erniedrigt das Kind.

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Lass es einfach sein ding machen.. früher oder später merkt es schon, was es zu tun hat

Auch Kinder brauchen Erfolgserlebnisse - die motivieren

Liebe Luluwie,

a) wie alt ist denn das Kind?

b) wozu willst du es motivieren?

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