Wie mit geerbter Immobilie verfahren?

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4 Antworten

Die Erbauseinandersetzung ist ein Vertrag, den der Haupterbe und der weitere Erbe abschließen. In der Regel besteht das Erbe nicht nur aus einem Vermögenswert, sodass die Realverteilung in diese Vereinbarung einzubeziehen ist. Auch die Wertansätze jedes Gegenstands (Immobilie, Schmuck, Hausrat, Fahrzeuge etc.) sind grundsätzlich verhandelbar, beide Parteien müssen nur davon überzeugt sein, dass sie realistisch sind. Daher wäre ein gemeinsamer Termin bei einem Makler, der einen ungefähren Marktpreis für die Immobilie im gegenwärtigen Zustand schätzt, dann ausreichend, wenn er beiden genügt, im Streitfall hilft dann nur ein Gutachten. Letztendlich ist alles eine Rechnerei, alle Vermögensgegenstände und Kontoguthaben werden addiert, und die gesamte Summe durch vier geteilt. Danach werden die Vermögengegenstände unter den Beteiligten aufgeteilt und wieder eine Summe pro Erben ermittelt. Von dieser Summe wird bei dem zweiten Erben das ermittelte Viertel abgezogen. Kommt ein negativer Wert raus, bekommt er vom Hauterben Geld, kommt ein positiver Werte raus, hat er diesem einen finanziellen Ausgleich zu leisten.

Hinsichtlich der Renovierungkosten gilt, dass alte Häuser Wunderkisten sind. So können Sanitärleitungen undicht geworden sein, es kann durch die Fenster Wasser eingedrungen oder sich Kondenzwasser gebildet haben, die Heizröhre können ebenfalls verändert sein, Stromleitungen wurden seltsam verlegt, es fehlen wichtge Sicherungselemente etc. Am wichtigsten ist daher ersteimal mit einem Bausachverständigen durch die Immobilie zu gehen und den feststellen lassen, was gemacht werden muss, was gemacht werden kann und wiedie Wünsche, die ihr habt, umgesetzt werden können. Je nach Priorisierung und Materialwahl kommen die Heizung, das Bad, die Fenster und Rolläden auf jeweils +/- 10.000 bis 20.000 Euro. Fußböden, Türen und Sonstiges käme dann noch auf ca. 5.000 bis 15.000 Euro. Und ich weiß nicht, ob aufgrund der aktuellen Wärmevorschriften - auch für Privathäuser - die Dämmung nicht auch noch zu modernisieren ist, was ebenfalls eher in die Bad-, denn in die Türkosten fallen dürfte. Da es aber für fast alles preiswerte und einfache oder teuerere und hochwertigere Lösungen gibt, könnt ihr mit fast jedem Gewerk handeln. Setzt das Budget aber nicht zu knapp an, denn - alte Häuser sind Wundertüten, und es kann immer etwas überraschendes eintreten.

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Um ganz Sicher zu sein, würde ich einen Gutachter nehmen.

Die Umbauten erst dann anfangen wenn der Gutachter da war.

 

Heizung je nach Art! Eine Brennwert liegt mit Einbau um die 6000 - 7000,-

Wenn da noch Rohre zu kommen dann höher.

Fenster naja. Da kann dir keiner ein preis nennen.

Ein Bekannter hat eine Doppelhaushälfte er hat sich Fenster vom Feinsten einbauen lassen. 38.000,-  der Nachbar mit dem selben Haus nur 15.000,-!

Bad je nach Ausstattung und Größe mit Fliesen und allen drum und dran ab 10.000 aufwärts. ( Man kann auch 40.000 ausgeben wenn man will)

Baumarkttüren liegen günstige bei 200,- kannst aber auch welche für 1600,- einbauen lassen.

Renovierung je nach Aufwand.

Fußböden gibt es ab 5,- je qm² ohne Einbau kannst aber auch welchen kaufen für 300,- je qm² Plus Einbau.

 

Hier kann dir keiner einen genauen Preis geben, nicht einmal Ansatzweise.

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ohne genauere zahlen würde ich schätzen zwischen 35.000-80.000

kommt natürlich auch auf eure Ansprüche an.

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ca 40 000 Euro.

Gute Angebote der Handwerksleistungen findest Du in www.myHammer.de

Doch es ist immer bei den Angeboten darauf zu achten welche Bauteile verwendet werden, nach dem Motto "billig ist Ramsch"

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