Wie mit Depression umgehen? Wie der Familie sagen?

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12 Antworten

Hallo Luke183.

Ich kann mir vorstellen, dass dich das alles belastet und sich auf dein Leben auswirkt.

Ich würde dir raten, zu einem Psychologen zu gehen und ihm um eine Diagnose und Therapie zu bitten, denn anders wirst du es nicht weg bekommen.

Zu deinen Eltern:

Irgendwie musst du es Ihnen sagen und rede einfach mal bei einem gemeinsamen Essen mit Ihnen. Fange einfach ganz vorsichtig an...erkläre Ihnen, wie du dich fühlst und dass du sehr gerne einen Arzt deswegen aufsuchen möchtest.

Sie werden es am Anfang wahrscheinlich abstreiten wollen, aber du schreibst sehr erwachsen und erkläre Ihnen dann einfach, dass du das schon länger so hast und wie du dich wirklich fühlst und das es so ist und du das so möchtest.

Und es dich freuen würde, wenn sie dich unterstützen, statt nur deswegen fertig machen.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

Mit freundlichen Grüßen, Carola.

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Kommentar von katwal
07.01.2013, 08:57

@CarolaA: Super-Antwort! DH

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Hallo,

zuersteinmal : Lass dich nicht von dämlichen Antworten/Kommentaren hier bei GF ärgern, versuch sie einfach zu ignorieren.

und dann denke ich mir zu ". . .Wie soll ich meinen Eltern sagen . . . " dass ich das glaube ich ersteinmal mit einem Arzt besprechen würde. Der kann dir sicherlich auch Tipps geben, wie du dass Thema gut anschneiden kannst. Und mit einer Arzt-Diagnose im Rücken brauchst du dich auch nicht hinstellen mit dem Gefühl: "Ich glaube . . . ich denke . . . ich könnte . . . vielleicht . . ." Wenn du selber genauer weißt, woran du bist, kannst du es auch besser nach außen hin thematisieren.

Ich hatte nach der Schwangerschaft meines zweiten Kindes zeitweilig eine Erschöpfungsdepression, die ich selber erst gar nicht richtig wahrgenommen hatte. Ich dachte erst nur, dass ich halt schlapp und müde bin und eben eine langwierige Erkältung hätte. Als der Arzt mir dann gesagt hat ich hätte eine ausgewachsene Erschöpfungsdepression, da habe ich das auch als Befreiung empfunden. Ich musste mich anderen Personen gegenüber nicht entschuldigen oder schämen oder mir wohlmöglich sagen lassen "Stell dich nicht so an . . . . Zähne zusammenbeissen . . . Geht allen irgendwann mal schlecht . . . " sondern ich hatte es als eindeutige Diagnose vom Arzt. Es war damit eine Tatsache geworden und keine Unsicherheit in der Luft. Und es gibt dann auch eine Perspektive (Depressionen sind behandelbar) und das ist ja auch etwas, was einem bei einer Depression abhanden kommen kann . . .

Alles Gute

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Kommentar von adavan
07.01.2013, 14:26

Es ist nicht immer nur die "Diagnose", sondern auch die Tatsache, dass man die Scham ablegt, um Hilfe zu bitten, wenn man sie denn mal wirklich braucht. Geht auch in manchen Fällen ohne Doc.

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Ich habe mich selber mal mit der Depression beschäftigt, da ich selber schon oft in meinem Leben tief drin steckte, auch bis zu Suizid Gedanken und kleineren Versuchen.

Ich habe mir einen Zettel dazu geschrieben, den ich einfach mal abtippe:

Im Vorhinein möchte ich sagen, dass unser Unterbewusstsein unsere Gedanken als Wünsche sieht und unsere Gedanken Energie sind.

Woher kommen unsere Sorgenpakete?

Welche Gedanken haben wir? Denken wir, ich bin nichts wert, dann bekommen wir unseren (Wunsch) erfüllt und sind es nicht, weil wir uns mit diesem Gedanken rumquälen. So entsteht der Teufelskreislauf negativer Gedanken!

Wie gehen wir mit anderen um? Wie wir mit anderen umgehen, so gehen sie auch mit uns um.Eventuell auf eine andere Art und Weise, aber die Gefühle kommen zurück. Deswegen ist es wichtig, sich öfter mal ein Feedback zu holen, wie man ankommt, weil es einem vielleicht gar nicht so bewusst ist.

Was Menschen anders machen, denen es gut geht und die Freude am Leben ausstrahlen

Sie gehen gedanklich wie auch körperlich mit sich selber gut um Anstatt in einem Teufelskreislauf von negativen Gedanken sind sie in einem positiven "Engelskreislauf" von Gedanken (also nur positive Gedanken).

Sie gehen gedanklich wie auch körperlich mit Mitmenschen gut um.

Man kann sich ein Beispiel an die Dritte-Welt-Länder nehmen. Vien geht es trotz rarer Rohstoffe und Vorräte gut.

Trainieren Sie die Gedanken. Wenn Sie mal nicht bei Ihren Gedanken sind und auf einmal fällt Ihnen auf, dass Sie wieder im Negativen sind, nicht schlimm, sofort bewusst ins Positive gehen! Nach einiger Zeit haben Sie die Negativen Gedanken übertrumpft und sind aus dem Teufelskreislauf draußen!

Fazit: Im Leben zieht sich immer Gleiches dem Gleichen an! Achten Sie darauf, was Sie tun und wie Sie Leben !

Ansonsten hilft noch ein Psychotherapeut.

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Ich bin ein Leidensgenosse von Dir, leide unter einer Bestimmten Form dieser Erkrankung. Ich kann Dir sagen, das Du alleine da nicht raus kommst und es immer schlimmer wird. Such Dir einen guten Arzt - gut bedeutet hier das Du ein gutes Gefühl bei ihm/ihr hast, das Du mit ihm reden kannst, auch über Dinge die sonst keiner weiß. Zusätzlich wirst du Medikamente bekommen - die Palette ist groß, Ihr werdet "gemeinsam" alles durchtesten müssen bis du was gefunden hast was dir hilft - du musst dafür nicht den ganzen Tag grinsen, hauptsache diese Traurigkeit ist weg. Daran ist auch nichts schlimm oder peinlich wenn man beim Psychiater ist - Herz/Kreislauferkrankungen wurden von Platz 1 verdrängt - von psychischen Leiden...such Dir Hilfe,es wird sonst nur schlimmer, auch Deine Familie wird es verstehen wenn Du ihnen sagst es geht Dir einfach nicht gut.

Alles Gute

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du glaubst einem testergebnis ohne vom arzt untersucht worden zu sein? geh lieber zu einem psychologen,der dir hilft,der nicht nur pauschalisierte fragen stellt sondern auch direkt zu deiner persönlichen situation. der nach deiner familiären situation fragt,deiner kindheit etc. er wird dir sagen können,ob du unter depressionen leidest,mit dir gemeinsam die mögliche ursache herausfinden und mit dir gemeinsam einen we aus der depression finden. deiner familie mußt du gar nichts sagen solange es nicht fest steht,und wenn es dir wegen deiner familie schlecht geht und sie möglicherweise verständnislos oder sogar rücksichtslos reagieren würde,dann würde ich lieber gar nichts sagen.

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geh auf jeden Fall erst mal zu Deinem Hausarzt! Er wird Dir eine Überweisung zu einem Psychologen/-therapeuten geben. Aber: Es wird unter Umständen bis zu 6 Monate dauern, bis Du einen Termin bekommst......Alles Liebe und Gute für Dich! Vor allem, dass Du die Zeit bis dahin überstehst.

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als erstes solltest Du zum Hausarzt gehen und offen mit ihm über Deine Probleme reden. Er wird Dich dann überweisen.

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Dein Hausarzt wird dir eine Überweisung an den Facharzt (Psychiater) ausstellen. Dieser wird dann abklären, ob es sich wirklich um eine schwere Depression handelt.

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Deiner Frage nach handelt es sich eher um eine reaktive Depression, die eng mit deiner Persönlichkeitsstruktur verbandelt ist. Eine "normale" Reaktion wäre, sich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen...oder etwas zu ändern, wenn man unzufrieden ist. Sollte DAS dein Problem sein, kann dir sicher ein guter Therapeut hinsichtlich Entscheidungsfindung, Durchsetzungsfähgkeit helfen. Du wirst aber mit langen Wartezeiten auf einen Platz rechnen müssen.

Alternativ: Neu bewerben? Über eine Umschulung nachdenken?

LG und viel Erfolg

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Guten Morgen :-)...an deiner Stelle würde ich erst einmal zum Hausarzt gehen.

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gehe erst mal zu deinem hausarzt und rede mit ihm darüber,er kennt sich aus und wird dir dann zu einen facharzt schicken der dann richtig helfen wird,gute besserung

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Kommentar von Mabec
07.01.2013, 12:49

Depressionen zählen heutzutage in den westlichen Ländern zu den Volkskrankheiten . Bei Naturvölkern die im Stammesverband leben, und sich nätürlich ernähren tritt diese Zivilisationskrankheit sehr sehr selten auf. Der sogenannte zivilisierte Mensch ist vielen sozialen Zwängen ausgesetzt, die zu nervlichen Belastungen und Verkrampfungen führen können. Ein Mensch der sich vollwertig ernährt, dabei möglichst viel minderwertige Fabriknahrung meidet wie zum Beispiel: Zucker, Weißmehl, alle Margarinen(Fabrikfette), künstl. Aromen, gehärtet Fette,Kaffee, Alkohol,alle gesüßten Getränke-auch mit Süßstoffen, ist leistungsfähiger und viel weniger krankheitsanfällig. Ein Arzt oder Facharzt behandelt nur und immer die Symtome der Depression. Die Depression ist ja nicht die Krankheit ursächlich, sondern in der Depression tritt die Krankheit an die Oberfläche beim Menschen. Die Depression hat immer eine andere U r s a c h e , und der Arzt ist nicht in der Lage nach dieser Ursache zu forschen. Für diese nötige Tätigkeit wird er nicht von der Krankenkasse bezahlt. Du mußt dich selbst um d e i n e Krankheit kümmern und dein Fehlverhalten in der Vergangenheit finden, um dieses Fehlverhalten abzustellen und wieder gesund zu werden. Medikamente dämpfen immer nur die Symtome der Depression, haben Nebenwirkungen die dann wieder das Verschreiben weiterer giftiger,chemischer Präparate zur Folge haben, die langfristig eingenommen zu Leber, Nieren u. sonstigen Organschäden führen und damit das Leben stark verkürzt. Du wirst immer Patient bleiben, und ein Arzt verdient an dir, macht/kann dich nicht gesund machen.Das kannst nur du allein! 80% und mehr aller uns bekannten Erkrankungen haben eine Ursache in der vitalstoffarmen, zerkochten Industrienahrung, einschließlich der zu Hause gekochten. Kümmere dich um die Ursachen, gebe dich nicht mit Flickschusterei zufrieden, ließ Fachliteratur z. B.: Unsere Nahrung, unser Schicksal von Max Otto Bruker (2011). Ich beschäftige mich seit ca. 30 Jahren mit den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten und deren Heilung!!!

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Du solltest einen Psychologen konsultieren , und den um seine Diagnose und eine eventuelle Therapie bitten !

Nur Mut dazu und alles Gute !

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