Wie mit dem Tot einer nahestehenden Person klarkommen, die mich bei einem Unfall verlassen hat?

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6 Antworten

Hallo Miri291.. Ich kenne das was ich gemacht habe war mir ein Neues hobby ein neuer styel und Einen Guten Pysochologen der mir zu gehört hat und bei stand. Mann packt das wenn mann sich nicht verrückt macht und vorwürfe brauch mann sich überhapt nicht machen.. ich selbe habe vor 3 jahren meine geliebte zwillings schwester verloren nun ja jetzt lebt sie zwar oben aber sie bleibt immer in meinen herzen !

Das schlimmste ich für dich wahrscheinlich, dass der Tod sehr plötzlich kam, ohne jede Vorbereitung und ohne die Möglichkeit, sich verabschieden zu können, ungeklärte Dinge klären zu können.

Ich kenne das. Ich habe sechseinhalb Jahre gebraucht, um mich 'verabschieden' zu können und ihn gehen zu lassen.

In den Jahren ist vieles bei mir den Bach runter gegangen. Mein einziger Halt war mein Job aber zu Hause hat es mir immer wieder den Boden unter den Füßen weggerissen.

Ohne Therapie wäre ich nie aus diesem Teufelskreis heraus gekommen. Ich kann dir nur dazu raten, dir ebenfalls Hilfe zu suchen und nicht soooooo lange zu warten.

Traurig sein ist normal aber diese Traurigkeit darf nicht alles zerstören und dir den Lebensmut nehmen. Lass dir helfen und suche eine Möglichkeit, dich von der Person zu verabschieden und sie gehen zu lassen.

Ich habe einen Karton gepackt mit Sachen, die ich immer noch um mich herum hatte und die mich täglich erinnerten. Ein Pullover, eine Tasse mit seinem Namen, das Türschild mit seinem Namen und einige Kleinigkeiten ............. den Karton habe ich mit Freunden zusammen vergraben und so blöd es klingen mag, es ging mir besser danach.

Versuch dir einen festen Termin jeden Tag zum Beispiel vorm Einschlafen oder nach dem aufwachen zu nehmen. Nimm dir dann die Zeit, die du brauchst um ihn zu würdigen.

Denk an die Person, an die schönen Zeiten und wünsche dieser Person, dass es ihr nun besser geht.

Habe das auch so gemacht. Konnte den ganzen Tag nur an sie denken, bis ich mir die Zeit genommen habe. Jeden morgen habe ich mich nach dem aufwachen ans Fenster gesetzt an sie gedacht und mit ihr geredet. Natürlich nur im Kopf.ö Geht ja sonst keinen was an.

Hey miri Ich weiß wie hart das ist aber an deiner stelle würde ich mich einfach versuchen abzulenken oder andere sachen zu unternehmen auch wenns schwer fällt.. wünsch dieser Person das es ihm gut geht und das er in frieden ruht. klar ist das schwer aber versuchs mal einfach.

ps : ich hoffe es hat dir irgendwie weitergeholfen

Lg sitney

Was ein bißchen hilft ist, sich ein kleines Plätzchen in der Wohnung zu richten,mit einem Bild des Verstorbenen,ein paar Blümchen und einem Kerzerl.An diesem Ort kann man immer wieder verweilen und seine Trauer leben.

Dafür brauchst du einen guten Therapeuten, eine Trauergruppe oder ähnliches.

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