Wie mich öffnen und reden?

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4 Antworten

Mach dir eine Liste mit den Punkten, die du ansprechen willst. Dann nimm die Liste mit zur Therapie und fang mal an zu reden.

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Hey guten Morgen :)

Erst einmal möchte ich dir sagen, dass du mit deinen Blockaden diesbezüglich nicht allein bist. Ich kenne das zu gut. Ich gehe nun schon seit weit über einem Jahr zu meinem Therapeuten, und immer noch fällt es mir schwer über gewisse Dinge zu reden. Kommt immer drauf an. Manchmal klappt es ganz gut und manchmal sitz ich zitternd vor ihm und möchte unglaublich viel loswerden. Aber dann ist da die Blockade. 

Aber, daß darf sein. Wie sagt mein Therapeut immer so schön: wenn du Zeit brauchst, brauchst du Zeit. Jeder hat seine eigene Geschwindigkeit. 

Ich glaube du setzt dich selbst am meisten unter Druck. Du MUSST auch nicht immer reden. Ein Schweigen kann manchmal so viel mehr sagen.

Ich gehe übrigens am Dienstag in eine Reha. Und ich glaube dann werde ich wieder das selbe Problem haben. Wieder Schweigen. Wieder Zittern. Wieder diese Mauer. Aber gut, dann ist das so. 

Ich hab meinem Therapeuten übrigens gerne eine Mail geschrieben in der ich ihm sagte, welche Themen ich beim nächsten mal behandeln möchte. Hat manchmal ganz gut funktioniert. Auch habe ich nach der Sitzung einfach alles was ich eigentlich sagen wollte in eine EMail verpackt und ihm geschickt. Er druckte es aus und nahm es dann mit in die nächste Sitzung. 

Schreiben ist generell leichter. Oder malen. Meinst du, du kannst es in Bilder fassen die du dann mit zur Therapie nimmst?

Oder nutze Synonyme für deine Baustellen. Gib Ihnen Namen und bastle dir eine Geschichte daraus zusammen. 

Du kannst auch anfangen in der dritten Person von dir zu sprechen. Tu so als würdest du über eine Freundin reden. Klingt albern, könnte aber klappen.

Hast du mal versucht dich mit deinem Therapeuten Rücken an Rücken zu setzen? Oder während der Sitzung raus gehen. Spazieren. 

Schreib ein Lied oder ein Gedicht : ) und wenn es für dich zu wirr wirkt, dann ist das auch okay. Das sagt kann auch viel aus. Das alles gehört ja zu dir.

Setze dich selbst nicht so unter Druck. Bei manch einem dauert es und bei anderen nicht. Sei ein wenig geduldiger mit dir selbst!

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und vor allem viel Kraft und Mut! Du schaffst das!

Liebe Grüße 

Lou 

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Dann schreibe auf, was dich innerlich bewegt und auffrisst. Oder vielleicht fällt es dir auch leichter, wenn du ihn nicht direkt anschauen musst. Zum Beispiel, indem du dich ans Fenster stellst und so mit deinem Therapeuten redest.

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du könntest ja mal versuchen deine gedanken aufzuschreiben und sie ihm dann wenn du wieder beim Psychiater bist vorlesen/ihm geben damit er es liest

lg

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