Wie meint ihr entwickelt sich eigentlich eine intelligente Spezies?

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5 Antworten

Der Spiegel hatte mal in seinem Archiv ein Video über Bakterien die seit rund zwei Milliarden Jahren auf dieser Erde existieren. 

Bakterien leben unter guten Bedingungen für sich. Verändern sich die Bedingungen zum Nachteil schließen sich diese Bakterien zusammen. Sie bauen Straßen, Fabriken, betreiben Ackerbau und so fort. Im Vordergrund steht die Generhaltung. Was zur Folge hat dass jene Bakterien mit schwachen Genen die schwerste Arbeit leisten während jene mit den besten Genen sich vermehren und versorgt werden. 

Diese Bakterien bekämpfen sich unter Mangelverhältnissen nicht gegenseitig. Selbst wenn eine Bakterienkolonie auf eine ihr fremde stößt vereinen sich beide Kolonien so lange bis sich die Bedingungen so sehr verbessert haben dass jede Bakterie alleine gut überleben kann. 

PurpurSound behauptet in seiner Antwort ja Intelligenz setze voraus dass 

die fähigkeiten selbständig logisch und kreativ zu denken, über eine grammatische verbale sprache und über konkrete erinnerung zu verfügen.

vorhanden sind. 

Ob wir nur unfähig sind eine bei diesen Bakterien womöglich vorhandene grammatisch verbale Sprache wahrzunehmen, ob diese unbedingt notwendig ist - diese Fragen sollten nach meiner Auffassung durchaus nie aus den Augen gelassen werden. 

Nach dem 2. WK wurde bei Spatzen ein Phänomen beobachtet: 

Während des Krieges litten diese Vögel auch an Hunger wie es scheint. Ein oder mehrere Spatzen kam dann auf die geniale Idee die Milchflaschen welche in Holland vor der Tür standen anzupieken und sich dort zu bedienen. Diese Fertigkeit "sprach" sich innerhalb dieser Art herum. 

Nach dem Krieg dann wurde dieses Verhalten bald auch in England beobachtet. 

Bei vielen Tieren ist logisches denken nachgewiesen. Kreativität - damit stehen wir absolut nicht alleine da. Konkrete Erinnerung wird immer häufiger bei Tieren nachgewiesen. Raben fallen mir da ein welche in Österreich umfangreich erforscht werden . 

Mittlerweile wissen wir von Delphinen dass sie ebenfalls Werkzeuge benutzen - neben manchen anderen Wasser- und Landtieren - und die Nutzung - ebenfalls wie manche anderen Wasser- und Landtiere - an ihre Nachkommen weiter geben. 

Wir Menschen definieren Intelligenz je nach Forschungsergebnissen in dem Bemühen uns von anderen Lebewesen auf diesem Planeten dergestalt unterscheiden zu können dass wir und einbilden können besser zu sein. Ob es sich dabei nicht lediglich um Hochmut handelt darf sicherlich gefragt werden. 

Von mir aus suche Du Intelligenz auf anderen Planeten. Mir persönlich scheint hier auf unserem gibt es noch sehr, sehr Viel zu entdecken. Wir haben erst 5% der Weltmeere erforscht. Dabei machen sie 2/3 unseres Planeten aus. Die Erforschung des Landes steckt nach meiner Wahrnehmung auch noch massiv in den Kinderschuhen. 

Es gibt ja auch die Behauptung die Sprachen der Urvölker würden von ihrer mangelnden Intelligenz zeugen da diese in der Regel Zeitverlauf anders abhandelt als wir Erdvernichter und gerechnet wird ohne Gier. Also nur so weit wie überlebensnotwendig ist. 

Und dann lernte ich einen Geschichtsprofessor kennen der allen Ernstes behauptete Kantonesisch sei keine Schriftsprache auf hohem Niveau wie die unsere da sie kein Alphabet wie wir kenne. Er zog daraus die Schlussfolgerung dass alle Menschen die diese Sprache beherrschen eine geringere Intelligenz und Entwicklung vorweisen. -

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Kommentar von Dhalwim
04.05.2016, 19:02

Bis auf ein paar kleine Meinungsverschiedenheiten, ist sonst fast alles richtig.

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Ob sich Leben entwickelt, ob sich mehrzelliges Leben entwickelt, ob sich Organismen entwickeln, ob sich intelligentes Leben entwickelt, alles hat die selbe Antwort: Es ist Zufall. Einfaches Prinzip der Evolution. Entweder passiert es, oder eben nicht. Der Stärkere überlebt, und zwar für mehrere Milliarden Jahre. Und darum gibt es uns Menschen überhaupt.

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Kommentar von PurpurSound
03.05.2016, 23:18

Purer zufall -das ist schon fast eine übereinkunft in der wissenschaft- wäre als erklärungsmodell für all das wundersame kosmische zusammenspiel nicht nur zu unbefriedigend, sondern schlichtweg unmöglich. Da muss noch mehr mitspielen ...

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Intelligenz, wie wir sie allein gegenüber anderen bekannten "intelligenten" lebewesen beurteilen können, meint insbesondere die fähigkeiten selbständig logisch und kreativ zu denken, über eine grammatische verbale sprache und über konkrete erinnerung zu verfügen.

Dass bisher nur der mensch diese fähigkeiten entwickelte konnte bisher nicht wirklich wissenschaftlich erklärt werden und zählt zu einem der wunder, die wir einfach nur an- und hinnehmen können.

Etwas als uns unzugänglich zu akzeptieren fällt uns umso schwerer je weiter unsere technologien fortschreiten. Eine form des umgangs damit ist z.b. der glaube :-) lg max

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Kommentar von Dhalwim
03.05.2016, 23:07

Und meinst du Außerirdische entwickeln sich da ähnlich wie wir (Jäger und Sammler?)

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Lebewesen konkurrieren miteinander,

Die Kooperation, ohne die die Menschen nicht überlebt hätten, wird gerne vergessen.

Recht des stärkeren

Eine populäre, aber doch ziemlich einseitige Interpretation von Darwins "survival of the fittest" (Überleben des am besten angepassten, nicht des Stärksten).

aber entwickelt sich jede Spezies früher oder später so ähnlich wie wir?

Wissen wir nicht.

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Kommentar von Dhalwim
04.05.2016, 19:00

Guter Ansatz, gebe dir Recht!

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nun der Mensch kann noch so schlau sein und trotzdem  rießige Fehler gegenüber der Natur machen.
Schau dir mal Naturstämme im Tschungel an. Die benutzen die Natur so dass sie weitestgehends unbeschadet bleibt.
Sie sind zwar weniger intelligent aber uns weit überlegen


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Kommentar von YueYu
03.05.2016, 22:18

Klasse an der Frage vorbeigeantwortet! 

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Kommentar von Dhalwim
03.05.2016, 22:49

Vielleicht korrigierst du deine Antwort, sonst kriegt se ne Kritik!

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Kommentar von PurpurSound
03.05.2016, 23:22

Jemand ist "überlegen" nur weil er einen status quo erhält, der sich im grossen ganzen irgendwann eh erübrigt haben wird? Das hätt ich gern näher begründet! Lg max

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