Wie meditiere ich (Buddhismus)?

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3 Antworten

Ich bin Buddhist und gebe mal meinen Senf ab

Da ich eher Thailändisch bervorzuge

Ich nehme an, dann würdest du auch eine Meditationsform aus dem Theravada-Buddhismus am ehesten schätzen?

Ich empfehle in diesem Fall Vipassana.

Das ist eine Form der Achtsamkeitsmeditation, bei der die Aufmerksamkeit auf den Atem gerichtet wird (Anapanasati).

Die Wiederholung irgendwelcher Mantras ist dabei überflüssig, da das Bewusstsein eben auf der Beobachtung des Atems liegt.

Ich persönlich bin überhaupt kein Freund von Mantras, da sie aus meiner Sicht eher den Geist zumüllen, als die Achtsamkeit zu fördern, aber das ist natürlich Ansichtssache.

Ebenfalls empfehlenswert ist die Metta Bhavana.

Bei dieser Meditation des liebevollen Mitgefühls entwickelt man die Fähigkeit zum liebenden Mitgefühl für alle Wesen.

Dabei wird diese liebevolle Zuwendung zunächst auf sich selbst, dann auf eine nahestehende Person, im Anschluss auf eine neutrale und sogar auf eine Person gerichtet, der gegenüber man negative Gefühle hat.

In der letzten Phase schenkt man sein Mitgefühl allen Wesen. Auch das ist eine buddhistische Praxis aus dem Theravda.

Mit diesen Stichworten hoffe, ich dir weitergeholfen zu haben.

Alles Gute. :-)

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im Gegensatz zu einer verbreiteten Fassung ist Buddhismus nicht einfach nur cool und ganz einfach, sondern ein ziemlich aufwendiger Weg, der die Selbsterlösung zum Ziel hat.

http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/buddhmeditation.html

Ich bin selber kein Buddhist. Möchte erwähnen, dass es verschiedene Meditationsformen auch im Christentum gibt. Zum seriösen Einüben in die buddhistische Meditation empfehle ich dir die Teilnahme an einem Meditationskurs. 

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Heutzutage wird Meditation so leicht genommen, wie wenn man sich zum Früstück setzt. Manche meditieren, um sich Wünsche zu erfüllen, manche, um Frieden des Gemüts zu erlangen. Manche meditieren, um Übernatürliche Kräfte zu erhalten., manche, um andere zu beeinflussen. Wieder andere meditieren, um Erlösung zu erlangen. Meditiert man mit einem dieser Ziele vor Augen, bleibt man auf der Ebene des Gemüts hängen und kann die Ebene des Bewusstseins nicht erreichen. Es gibt Tausend Arten von Meditation, die nur in ein Niemandsland führen.
Das Thema Meditation steht in direktem Zusammenhang mit dem Zweck des menschlichen Leben - der Entwicklung des Bewusstseins oder der Seele, dem Geist im Menschen. das höchste Ziel im Leben ist Selbsterkenntnis und Gotterkenntnis. Wer aber meditiert aus Sehnsucht und Liebe zu Gott? Bevor wir überhaupt an Meditation denken, müssen wir den Zweck des menschlichen Lebens verstehen und eine und eine ganz klare Entscheidung treffen, was wir wirklich zum Ziel haben.

Man braucht die von einem kompetenten Meister bekommenen,  5  geladenen heiligen Namen Gottes für sich in das Jenseits zu erheben. Das gilt für alle Menschen, egal welche Religion sie angenommen haben. Ansonsten ist es gefährlich zu meditieren, die negative Kraft kann einem Gefangen nehmen.

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