Wie macht man "Roti" - so eine Art Pfannkuchen/Fladenbrotauf indisch?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Für ca. 8 Roti benötigst Du folgende Zutaten: 1 Tasse Mehl (Feines Vollkornmehl, Atta bzw. Chapati Mehl) ¼ TL Salz ½ Tasse Wasser, lauwarmes 2 TL Ghee Mehl für die Arbeitsfläche Zubereitet werden die Roti dann so: In einem Gefäß Mehl, Salz und Wasser vermischen. Den Teig gut durchkneten und bei Bedarf noch mehr Wasser hinzufügen, bis der Teig weich ist. Am Schluss sollte er zwar weich, aber nicht klebrig sein. Den Teig mit einem sauberen angefeuchteten Geschirrtuch bedecken und mindestens 10 Minuten stehen lassen

Danach den Teig in 8 gleich große Stücke teilen, zu Bällchen formen und flach drücken. Jedes Stück nehmen, beidseitig in Mehl eintauchen und zu einem ca. 15 cm großen Fladen ausrollen. Falls der Teig zu kleben beginnt, nochmal mit Mehl bestäuben.

Die Pfanne auf mittlere Hitze vorheizen (am besten geeignet sind Eisenpfannen). Sobald die Pfanne heiß genug ist (mit ein paar Tropfen Wasser ausprobieren, muss zischend verdampfen), ein Roti in die Pfanne geben. Das Roti sollte sich an verschiedenen Stellen aufblähen und verfärben. Das Roti umdrehen und nach einigen Sekunden wieder zurück drehen. Nun am besten mit einen Pfannenheber auf die aufgeblähten Stellen drücken damit sich das ganze Roti aufbläht. Danach das Roti wieder wenden.

Es sollte auf beiden Seiten golden-braune Flecken haben. Die Seite, die zuletzt in der Pfanne unten war, mit Ghee bestreichen. Danach das Roti in ein mit Küchenpapier ausgelegtes Gefäß füllen und zudecken damit es weich bleibt.

Chapati oder Roti (Hindi, चपाती, capātī, engl.: Chapati; रोटी, roṭī) ist ein indisches Fladenbrot. Es wird aus Chapatimehl, einer Vollkornmischung aus Gerste, Hirse und Weizen, hergestellt und ist das Hauptnahrungsmittel in Nordindien und Pakistan. In Südindien wird hingegen mehr Reis gegessen.

Chapatis sind von indischen Einwanderern auch nach Ostafrika gebracht worden und gelten in Kenia, Uganda und Tanzania unter dem selben Namen als einheimisches Essen.

Zur Herstellung wird Chapati- oder Weizenvollkornmehl mit Wasser, etwas Ghee oder Öl und Salz zu einem Teig verarbeitet, nach dem Ruhen dünn ausgerollt und trocken in einer Pfanne von beiden Seiten kurz gebacken.

Eine Variante sind Tanduri Chapatis. Bei ihnen wird der ausgerollte Teig mehrmals mit Ghi bepinselt, zusammengeklappt und wieder ausgerollt, so dass das Ergebnis an Blätterteig erinnert. Sie werden zu Tanduri-Gerichten serviert.

Weitere indische Fladenbrote sind Puri, das aus dem gleichen Teig besteht wie Chapati, aber frittiert wird, Nan und das scharf gewürzte Papadam.

Quelle mal wieder...

http://de.wikipedia.org/wiki/Chapati

ein bestimmtes mehl kaufen (irgendwo bei pakistanmischen läden ) das mit wasser umrühren paar tage (1-2) im kühlschrank stehen lassen die massen stück weise in jkugel formen mit mehl einreiben mit einer rolle zu einer rundartigen form rollen auf den herd immer wieder umrühren fertig

Bin Inderin und bei uns Zuhause wird Roti wie folgt gemacht:

Dunkelmehl, also Vollkornmehl wird mit Wasser zu einem zähen Teig durchgeknetet, am Besten in ner Schüssel. Der Teig darf nicht klebrig und schon gar nicht flüssig, noch zu fest sein...Meine Mutter lässt das Ganze, wenn sie Zeit hat, ne halbe Std. stehen. Anschließend nochmal ein wenig durchkneten.

Danach werden kleine "Pehre" gemacht, d. h. so kleine (nicht zu sehr) plattgedrückte Kugeln (lol, es ist schwer zu beschreiben :D), die dann, wie Pizza z.B., zu einem möglichst runden, 10-20 cm Durchmesser großen Brot gerollt werden (mit einem Teigroller).

Es sollte dünn sein, aber gerade noch dick genug, sodass der die Küchenplatte nicht durch das Brot durchscheint. Die Dicke des Brotes darf aber auch nicht mit Pizza verglichen werden (dünner).

Danach, ab auf die Crepepfanne oder Ähnliches. (Pfanne auf Maximalhitze vorheizen)

Das Brot kurz drauflassen, bis die Farbe ein kl. Bisschen dunkler wird und nach ca. (variiert je nach Temperatur und Pfanne) 5-15 Sek. (jaa, es geht sehr schnell :D)wenden (zur Hilfe einen Pfannen-/Omelettewender nehmen). Diesmal das Brot etw. länger drauf lassen, bis es von unten (ständig nachchecken) "rötlich" wird und nochmal die Seite umdrehen. Jetzt mit einem zusammengeknüllten Tuch sachte auf das Brot drücken, damit das Gas innen das Brot "aufbläht"...(es funktioniert nicht auf Anhieb beim ersten Brot....und auch nicht immer, weil es davon abhängt, wie rund das Brot ist :D)

Fertig....das Ganze hört sich kompliziert an, aber im Grunde ist es ganz simpel!

Guten Appetit :)

(Hoffe, es ist nicht zu spät :D)

CBWD2010 22.07.2010, 01:10

Vollkommen richtig. Ich bekam als Kind zum Frühstück einen ganzen Stapel süsser Rotis, die von unserer Köchin gemacht wurden; Bombayer Art.

0

Es soll wohl auch mit Weizenvollkornmehl funktionieren

Hilft das weiter? -> http://www.kochmeister.com/r/14709-Roti+jala+Malayischer+Pfannkuchen.html

Wenne 08.02.2008, 21:42

Als 'indische Pfannkuchen' kenne ich nur Papadam -> http://de.wikipedia.org/wiki/Papadam

Die gibts schon fertig in vielen gut sortierten Asia-Läden zu kaufen - in verschiedenen Schärfestufen.

Muss man dann nur noch in der Pfanne fertig brutzeln.

0
Wenne 08.02.2008, 21:44
@Wenne

http://www.asiashop-leutenbach.de/shop/category_13/Papadam.html?shop_param=cid%3D13%26

0

Was möchtest Du wissen?