Wie macht ihr das mit der Phantomspeisung?

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5 Antworten

Wenn du kein 30 Jahre altes Mikrophon da dran steckst, ist das eigentlich kein Problem. Moderne, dynamische Mikrophone sind gut genug isoliert, um sie auch an einen Anschluss mit Phantomspeisung anschließen zu können.

ich hab gehört die gehen davon kaputt ^^

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@niconico2161

Bei modernen, dynamischen Mikrophonen gibts da keine Probleme. Bändchenmikrophone hingegen reagieren manchmal ein wenig zickig auf Phantomspeisung... ;)

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Moin zusammen,

die Idee mit XLR auf Klinke ist sehr ungünstig, denn die Klinken-Eingänge sind meist unsymetrisch ausgeführt und dann geht der ganze Witz mit der symetrischen Signalführung flöten...

Bei der Phantomspeisung liegen die +48V zwischen einer der Signalleitungen und dem Schirm an. Auf den Signaladern kann man keine Spannung messen, deswegen ja auch Phantomspannung. Die Spule eines dynamischen Mikros (genauer: Tauchspulenmikrofon) wird also nicht vom Speisestrom durchflossen. In Kondensatormikros sind Übertrager eingebaut, die die Spannung verwenden können und ohne die nix läuft. Bändchenmikrofone sind auch dynamische Mikrofone (!), vertragen aber keine Phantomspannung. Hier reichen nämlich schon kleine Spannungen auf einer Signalader (weil z.B. ein Stecker falsch beschaltet ist) und das Mikro stirb den Bändchentod.

Früher häufig verwendet wurde die Tonaderspeisung. Hier ist die Speisespannung auf den beiden Tonadern zu finden. An einen so gespeisten Eingang dürfen auch nur Mikrofone angeschlossen werden, die Tonaderspeisung vertragen. Alle anderen (auch Tauchspulenmikrofone) vertragen das schlecht bis gar nicht. Heutzutage findet man so was nur noch an Spezialverstärkern für eben so alte Mikros oder an entsprechend alten Geräten (z.B. SQN 3).

Mehr findest du in den Online-Ratgebern von thomann.de:

dynamische Mikrofone: thomann .de / de / onlineexpert8.html Bändchenmikros: thomann .de / de / onlineexpert54.html Gesangsmikros: thomann .de / de / onlineexpert65.html Chor: thomann .de / de / onlineexpert218.html Schlagzeug: thomann .de / de / onlineexpert62.html Großmembran: thomann .de / de / onlineexpert20.html Kleinmembran: thomann .de / de / onlineexpert_55.html

Bei der Phantomspeisung liegen die +48V zwischen einer der Signalleitungen und dem Schirm an.

leider in wesentlichen Punkten falsch erklärt

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@HubertusKW

Die Wikipedia sagt: Zwischen den Adern a und b liegt somit keine Spannung an (daher die Bezeichnung „Phantomspannung“), wohl aber zwischen jeweils einer der beiden Adern a oder b und der gemeinsamen Abschirmung.

Thomann sagt zu Phantomspeisung: Spannungsversorgung für Kondensatormikrofone. Dynamische Mikrofone benötigen keine Phantomspeisung. Sollte dennoch eine Phantomspannung anliegen, ist thomann dies für dynamische Mikrofone unproblematisch, sie beschädigt auch nicht das Mikrofon. und

Bei der Phantomspeisung wird die Gleichspannung zur Versorgung der Mikrofone über 2 Widerstände von 6,8 kOhm auf die beiden Adern thomann der Mikrofonleitung geschaltet. Durch die Abschirmung wird der Stromkreis geschlossen. Das Audiosignal wird durch die Phantomspannung im übrigen nicht beeinflußt, weil die Gleichspannung im Mikrofon und auch in der Eingangstufe des Mischpults durch Kondensatoren abgetrennt wird. Die meisten Studiomischpulte liefern eine solche Spannung direkt an ihren XLR-Eingängen. In thomann der Regel dient das Netzteil des Mischpults als Gleichspannungsquelle. Andernfalls können externe Geräte, die es auf dem Markt in verschiedenen Ausführungen gibt einfach zwischengeschaltet werden. Für die Phantomspeisung hat sich allgemein eine Gleichspannung von 48V eingebürgert. Grundsätzlich werden aber zur Phantomspeisung Werte zwischen 12V und 52V zugelassen. Die thomann meisten Kondensatorenmikrofone arbeiten innerhalb des Bereich zuverlässig. Viele Mikrofone lassen sich auch mit einer eingebauten Batterie versorgen. Batterien haben aber leider keine unbegrenzte Kapazität und pflegen ihren ´Geist´ immer gerade dann aufzugeben, wenn die Aufnahme gerade läuft. Generell erreichen die meisten Mikrofone ihre angegebenen Daten mit der hohen thomann Spannung von 48V.

Du hast Recht, die Spannung liegt zwischen beiden Adern und der Masse an.

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hab genau das gleiche hier rum stehen (und heiße genau so wie du :O) und habe mir damals auch sorgen gemacht.

Die meisten Dynamischen Mikros halten das aus, nur diese Bändchenmikros und feinere nicht. Notfalls auch mal beim Verkäufer der Mikros nachfragen, aber ich selber habe keine Probleme damit beide gleichzeitig zu verwenden (in meinem Fall Mikrofone die fürs Schlagzeug ausgelegt sind, also eher unempfindliche).

Der einzigste Unterschied bei uns ist wahrscheinlich die Haarlänge und das Alter :D

Hmm bin bei sowas immer saumäsig vorsichtig weil ich nicht soo viel Geld für neues hab. Kostet ja auch alles ein schweine Geld!

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also das einfachste ist,wenn du einfach für die dynamischen mikros XLR auf Klinke kabel nimmst,also einfach via klinke in dein mischpult gehst,da kommt ja keine 48V spannung heraus. aber ich mache es auch oft so,dass man einfach alles mit 48V fährt,ist bis jetzt noch nie wirklich was passiert,man sollte aber vorher alles ausstellen,da es sonst ganz laut knallt ;)

ist ja irrgendwie ein bisschen undurchdacht von den herstellern... :D

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@niconico2161

das ist warscheinlich auch ein kleinmixer/sehr günstiges pult. also normalerweise kann man ja die kanäle einzeln mit 48V spannung versorgen oder immer so 4er-8er gruppen.

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@Jere873

Behringer Eurorack UB1832FX Pro ^^ hmm XLR-Kabel hat man halt am meisten von... und die XLR auf Klinke Adapter sind auch nicht grad billig.

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