Wie bleiben dünne Menschen so schlank?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  • Ich glaube, der Hauptunterschied ist (1) Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung, gefolgt von (2) gesunden, natürlichen Bedürfnissen in gesundem Rahmen.
  • Schlanke Menschen haben gar nicht das Bedürfnis, ständig zu essen. Wenn ich arbeite, spiele oder sonstwie abgelenkt bin, dann passiert es mir manchmal, dass ich eher zu wenig esse und aufpassen muss, dran zu denken, rechtzeitig zu essen.
  • Gleichwohl achte ich auch aus meiner Erziehung heraus darauf, nicht mehr zu essen, als ich Appetit habe. Spüre ich Sättigung, höre ich auf. Ich esse nicht mit Gewalt riesige Restaurantportionen auf. Ich nehme mir selbst kleinere, angemessene Portionen und nehme mir lieber einen Nachschlag, wenn ich wirklich noch mag. Ich esse nur, wenn ich Hunger und Appetit habe, nicht weil es verfügbar wäre.

also ist es so, dass du dich ''absichtslich'' beherrscht um nicht zuzunehmen?

1
@anon2013

Nein, ich habe noch nie Gewichtsprobleme gehabt. Aber ich esse einfach immer nur so viel, wie ich auch Appetit habe und nicht mehr. Das empfinde ich als normal. Es kann aber sein, dass dies bei entsprechend anderer Gewohnheit als Beherrschung empfunden wird.

2

Sie lenken sich anderweitig ab, damit sie nicht so viel essen. Familie, Sport / Hobby, rauchen, Arbeit, relaxen mit einem guten Buch. Und wenn diese schlanken Leute dennoch Lust auf was Süßes verspüren essen die einen Obstsalat anstatt einer Tafel Schokolade.

Die Motivation liegt vielleicht schon in der Erziehung begründet.

Außerdem will man meistens was verdrängen wenn man unnötig am essen ist. Sorgen, Stress, Ängste, usw. wollen einige mit dem Essen "begraben". Andere Menschen tun dies mit Alkohol oder Drogen.

Man schafft es am besten ohne jegliche "Droge", wenn man ausgeglichen ist. Ängste, Sorgen, Stress abschaffen, dann klappts auch mit dem Abnehmen auf Dauer. Wenn du mit dir im Reinen bist, dann brauchst du keine Schokolade, keinen Alkohol, einfach gar nix mehr um glücklich zu sein.

Meine Ernährung ist zur Zeit sicher nicht ideal. Da ich im Moment aufgrunde meiner Wohnverhältnisse keine wirkliche Möglichkeit habe, zu kochen, und noch nicht einmal eine Möglichkeit, wirklich Lebensmittel zu lagern, esse ich oft in der Mensa oder anderweitig auswärts, muss dabei aber als Student darauf achten, nicht zu viel Geld auszugeben, darf also nicht in Restaurants gehen, sondern muss mich dann mit Imbisbuden begnügen und das bedeutet ...

  • Weißbrot
  • Pommes
  • Currywurst
  • Pizza
  • Pasta
  • Döner
  • Burger
  • Chili con carne
  • ...

Natürlich nicht ausschließlich, aber wohl doch mehr, als man eigentlich sollte.

Als "Ausgleich", insbesondere aber auch weil es mir schmeckt, esse ich sehr viel (500 - 1000 g pro Tag) Joghurt (fettarme Naturjoghurt mit etwas roter Grütze) und versuche jeden Tag zumindest an ein bisschen Salat zu gelangen, damit ich nicht nur Brennwert, sondern auch andere Nährstoffe zuführe. Alles in allem ist das sicher trotzdem nicht das, was man eine "gesunde Ernährung" nennen würde.

Allerdings schlafe ich, wenn möglich, sehr lange und komme dann mit ein oder zwei Mahlzeiten (zzgl. Joghurt) über den Tag. Dazu jeden Tag, an dem schönes Wetter ist, reichlich Bewegung (Joggen - früher bin ich sehr viel Fahrrad gefahren, habe aber zur Zeit auch keine Möglichkeit, ein Rad unterzubringen). Das reicht, um mich, für meine Größe, zwischen der unteren Grenze des Normalgewichts und leichtem Untergewicht zu halten. Die meisten würden bei einer solchen Ernährung vermutlich "auseinandergehen", von daher muss an der Sache mit dem "guten Stoffwechsel und alles verbrennen" doch etwas dran sein.

;-)

Was auch hilft ist: Wohnungstemperatur reduzieren, dünne Kleidung tragen. Die meiste Energie muss der Körper dafür aufbringen, die Körpertemperatur von 37 °C aufrecht zu erhalten. Wenn die Umgebung kälter wird, geht mehr Wärme dafür flöten, der Körper verbraucht noch mehr Energie.

Natürlich sollte man es nicht so weit treiben, dass man sich erkältet, aber man muss auch nicht unbedingt auf "tropische Temperaturen" heizen. Für mich sind 20 °C sehr angenehm, die meisten Menschen, die ich kenne, fühlen sich bei 21 - 22 °C wohl. Ich kenne allerdings auch jemanden, der seine Wohnung auf 18 °C hält. Das ist selbst mir eindeutig zu kalt. ;-)

Zu guter Letzt trinke ich sehr viel (3 - 4 Liter pro Tag - und zwar keine süßen Limonaden oder so etwas, sondern ausschließlich Wasser!). Wasser hat eine enorme Wärmekapazität und der Körper muss das auch erst auf 37 °C "hochheizen", bevor er was damit "anfangen kann".

Also wieso kannst du nicht kochen? Heute muss doch kein Mensch mehr Lebensmittel lagern und ich konnte mich auch als Studentin mit 2 Kochplatten super ernähren.

Von Imbissessen zu Leben ist doch teurer als selber kochen. Kein Student ist gezwungen so zu leben wie du mit verlaub. Es gibt nur Studenten die können sich gut ernähren und andere die können es nicht.

Da bei der Beitragserstellerin eher Tendenzen zu einer Essstörung da sind, sind solche weiteren Tipps mit Vorsicht zu genießen.

1
@MrsApplebee

Ich gebe zu ich hatte die anderen Beiträge der Beitragsstellerin nicht gelesen.

Zu Deiner Frage ...

Ich befinde mich zur Zeit im Masterstudium und lebe in einer WG, der Kühlschrank ist zu klein, vom Gefrierfach ganz zu schweigen, Herd hat nur 2 Platten, Küche ist ständig von Mitbewohnern vollgeräumt und auch sonst öfter mal "versifft". Da will man wirklich nicht kochen.

Außerdem nimmt Kochen (wenn man sich nicht nur Fertiggerichte in den Ofen schiebt - wenn man das tut hat man auch nicht wirklich etwas gewonnen) auch Zeit in Anspruch. Ich hatte vergangenes Semester jeden Tag bis 18 Uhr abends Vorlesungen, bis ich zu Hause war war's 20 Uhr, dann musste ich jede Woche für 5 Fächer Übungsblätter bearbeiten. Nebenher ab und an noch arbeiten. Ich habe mir im wahrsten Sinne des Wortes "die Nächte um die Ohren gehauen", war froh über jede Nacht, in der ich ausreichend Schlaf bekommen habe. Glaub mir, wenn Du so im Stress bist, "rationalisierst Du alles weg", was nur irgendwie geht.

Ja, ich gebe zu, ich habe mich maßlos übernommen (zu viele Lehrveranstaltungen angemeldet). Ich hoffe ich bekomme den Rest meines Studiums besser organisiert. Ich werde auch bald umziehen in eine eigene Wohnung, dann wird sich das alles ändern.

Was ich nur sagen wollte: Ich habe das etwa ein Jahr lang so durchgehalten, ohne zuzunehmen. Es hat schon etwas mit Veranlagung und Stoffwechsel zu tun. Ich treibe allerdings auch viel Sport. Wenn ich den ganzen Tag in der Uni sitze, brauche ich jede Menge "Auslauf" als Ausgleich. Das hilft auch, den Kopf wieder frei zu bekommen.

0
@NoHumanBeing

Okay die versiffte Küche lass ich gelten, aber wenn du kochen kannst geht das schneller als du denkst. Ich hab mich auf schnelle Pfannengerichte spezialisiert.

Dann wünsch ich dir viel Erfolg für dein Studium, dass du dich übernommen hast ist schlecht, hätte mir nicht passieren können ;-)

1
@MrsApplebee

Danke. ;-)

Ja, ich kann im Grunde kochen, allerdings eher "aufwändigere Sachen". Jedes Mal, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, "muss" (darf - ich mache es gerne, es schmeckt mir selbst ja auch ;-) ) ich mindestens einmal kochen. Da treibe ich immer richtig Aufwand und es wird eigentlich immer super.

Gibt höchstens Beschwerden, dass es zu scharf ist. Ich bin gewohnt, sehr sehr scharf zu essen und muss mich dann immer sehr "zurückhalten", wenn ich für andere koche. ;-)

In meiner WG fehlt mir dazu der Platz, die Zeit und auch die Ausstattung. Nach meinem Umzug wird das alles nach und nach angeschafft werden.

0

Wie essen normale Menschen?

Ich weiß, die Frage ist ein bisschen komisch. Ich erklär kurz meine Situation bzw mein Problem. Ich bin fast 20, lebe noch zu Hause und leide seit der Pubertät an einer Essstörung. Ich versuche mich immer wieder zwischendurch zu normalisieren und an Gewicht zuzunehmen. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie normale Menschen essen. Zum Beispiel habe ich kein Gefühl, wie lange man isst. Bis ich genug habe, bis ich voll bin? Ich habe dann immer das Gefühl es wird viel zu viel. Ich beginne zu essen und denke an einem Punkt ich bin satt. Esse aber noch weiter bis ich voll bin. Und das ist denke ich nicht so richtig. Weil ich dann ja echt voll bin. Ich habe versucht mich an meinen Eltern anzupassen wieviel die essen. Meine Mutter ist sehr schlank fast etwas dünn aber wenn ich so esse wie sie, ist es mir zu wenig. Dann habe ich Hunger. Aber auch wieder nicht diesen extremen Hunger, den ich aus meinen hungerzeiten kenne, sondern einfach so Hunger und das Gefühl essen zu müssen. Könnt ihr mir helfen und oder Tipps geben? Mir ist klar, dass ich mit einer normalen Ernährung zunehmen werde aber das ist mir momentan egal. Ich will nur mal normal essen. Denke das würde mir helfen. Jetzt gerade ist es so, dass ich entweder gar nicht esse und dann aber als Ausgleich dir nächsten Tage wirklich sehr sehr viel

...zur Frage

Wie bekommt man einen schnellen Stoffwechsel? ( bsp ist unten )?

Hallo ich habe viele Freunde und Verwandten die essen was sie wollen ( essen jeden tag fastfood eine ganze Packung Süßigkeiten Löffeln Nutella usw ) und wie viel sie wollen sind aber sehr schlank . Ich habe sie mal darauf angesprochen sie meinten sie haben einen guten Stoffwechsel. Jetzt meine Frage wie kann ich auch einen schnellen Stoffwechsel bekommen damit ich so essen kann wie sie . Muss ich dafür irgendwas nehmen ?

...zur Frage

Klinik Magersucht - viel zu essen?

wenn ich mir so essensspläne von kliniken anschau dann müssen die ja schon voll viel essen klar sie müssen ja auch zunehmen aber nehmen die da wirklich dann nur 500 gr pro woche zu? weil der stoffwechsel von magersüchtigen ist ja in der regel langsamer und der grundbedarf auch niedriger nehmen die dann nicht mehr zu?

...zur Frage

Wieso können manche Menschen sehr viel essen, ohne zuzunehmen?

Woran liegt es , dass manche Menschen die den ganzen Tag viel essen trotzdem sehr schlank bleiben und andere auch wenn sie wenig essen auf ihr gewicht aufpassen müssen und bei kuchen oder so direkt zunehmen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?