Wie mache ich meinen Zaun Hundesicher?

7 Antworten

Hallo cupcakes1512,

Du hast schon sehr gute Antwort hier bekommen. Meinerseits nur noch ein Hinweis mit welchem Du Dich dringend beschäftigen solltest!

http://www.puggle-treffen.de/notfall-puggle/puggle-dala-aktuell/

Die Liste der Notfall Puggles ist endlos lang. Ebenso unterschiedlich wie deren Aussehen ist auch der Charakter: Weil es sich um Kreuzungszucht und nicht um Rassehundezucht handelt.

Hier rächt es sich wenn Bullrassehunde (Mops ein kleiner Bullmastiff) mit Jagdhunden (Jack Russel Terrier & Beagle, sowie vermutlich Rhodesian Ridgeback) gekreuzt werden.

Durch das Luxerieren, ein Effekt bei der Kreuzungszucht werden Eigenschaften der Elterntiere verstärkt.

Luxurieren als Suchbegriff und bei Wikipedia wirst Du fündig.

Das betrifft nicht nur die Zunahme an Körpermasse (Fleischgewinnung) sondern auch speziell die Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten bei Arbeitshunden.

Also wird der Jagdtrieb, die Unerschrockenheit bei Bull x Jagdhundkreuzungen extrem verstärkt. Das führt dann zu Haltungsproblemen, welche oft zur Abgabe solcher Tiere führen.

Bitte mach Dich kundig, arbeite mit einem sehr, sehr guten Hundetrainer zusammen (IBH-hundeschulen) und verhindere es zutreffend, dass Dein Hund jemals wieder abhauen kann!

Die Anbindehaltung jedoch ist Tierschutzrelevant und unterliegt ganz genauen Bestimmungen, zumal auch das Charakterproblem dadurch nur noch zunehmen kann. Oben im Link kannst Du dann die Folgen davon lesen.

Hallo!

Dieses Problem hatten wir auch, jedoch wurde das besser, nachdem wir uns mehr mit unseren Hunden beschäftigt hatten. Viel Training und Geduld ist aber immer bei der Erziehung von Hunden gefragt.

Wenn euer Hund zu seinen Hundefreunden möchte, dann könnt ihr ihm beibringen, dass das nur geht, wenn ihr ihm das Zeichen oder die Freigabe dazu erteilt. Zu jedem Ruf ist auch ein Handzeichen empfehlenswert.

Wir haben relativ einfach geübt, wenn unser Hund seine Freunde sieht und er am Rad dreht, sind wir einfach in die genau entgegengesetze Richtung gelaufen, das natürlich nur an der Leine. Das haben wir so lange geübt, bis unser Hund verstanden hat, dass wir diejenigen sind, die ihm das sozusagen >erlauben<.

Das kostet viel Zeit, ist aber effektiv. Wir empfehlen dort anzusetzen, weil das nicht nur im Garten hilft, sondern auch an der Leine bei Treffen mit anderen Hunden und beim Abruf hilfreich ist.

Gerade mit einem Jahr ist euer Hund voll in der Pubertät, er ist ein >halbstarker< der seine Grenzen testet.

Unser bescheidener Rat.

Mehrfach ausgebüchst und erfolgreich alleine draussen gewesen, sowie alleine heimgekehrt macht eine positive Verstärkung fürs Abhauen beim Hund. Danach wird das sehr schwer erzieherisch alleine daran zu wirken.

Es bleibt dannn nur das Grundstück völlig ausbruchsicher zu gestalten und Hund gut auslasten, sowie beim Gartengang permanent zu überwachen.

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@YarlungTsangpo

Hallo!

Das kann ich so nicht bestätigen, wir hätten das Problem ja nicht gehabt, wenn unsere Hunde das nicht schon einmal gemacht hätten.

Demnach konnten wir auch schon nachdem sie wussten, dass das funktioniert, immer noch >umerziehen<.

Aber natürlich muss der Hund auch ausgelastet werden!

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Ein 1m hoher Zaun ist nur ein Spaßfaktor bei Hundehaltung. Ich hatte Gasthunde, die mühelos 2m hohe Zwingerwände übersprangen. Erziehen macht Mühe. Doch auch beim besterzogenen Hund können die Hormone ihn alles vergessen lassen. Das gilt von drinnen nach draußen und umgekehrt ("verliebte" Hunde). Deshalb bleibt über kurz oder lang ein hundesicherer Zaun unumgänglich. Der große Auslauf war bei mir wie folgt gesichert: Als äußere Umfriedung 1,30 m hohen Jägerzaun, dann dichte freiwachsende Vogelschutzhecke (versch. Dornensträucher bis 3m hoch) und dahinter 2m hohen Wildzaun. Da kam kein Hund mehr drüber. Dazu braucht es allerdings viel Platz. Elekrozaun (Litze und Bänder) hatte ich auch auf den Pferdekoppeln und Schafsnetze. Es bleibt nicht aus, dass Hunde damit Bekanntschaft machen. Diese Erfahrung, auch wenn sie nicht beabsichtigt war, kann man sich zu Nutze machen. Als Landwirt habe ich dazu ein anderes Verhältnis als versch. Hundehalter. Andere Tiere sind nicht weniger Wert als Hunde! Aus Sicherheitsgründen muss man sie hinter Strom halten. Deshalb finde ich es nicht verwerflich, wenn Hunde zzgl. einem Sichtzaun mit Strom gesichert werden, vorausgesetzt, dass der Auslauf (Garten) mind. 500m² groß ist. Das ist legitim und beleibe nicht so brutal wie der unsichtbare Hundezaun. 


**Andere Tiere sind nicht weniger Wert als Hunde!**

Richtig, aber bring einem Schaf oder einer Kuh "hier, sitz, platz usw" bei.

Ich sehe einen grossen Unterschied zum Hund.

Der Hersteller eines **Weide**zaunes wohl auch.

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@wotan0000

@ wotan

Der einzigste Unterschied ist, dass die einen Haustiere und die anderen Nutztiere sind. Der Lernprozess funktioniert auch bei Nutztieren, man muss sich nur die Zeit dafür nehmen und sehr viel Geduld haben. Kein Tier ist dumm!!! Man kann ihnen "hier, sitz, platz, gib Fuß, geh rüber, geh hinter, lauf vor, steh, spring, Ball schieben usw." lernen. Nur wozu, wenn sie in absehbarer Zeit in der Wurst landen? Als Studenten haben wir auf der Landwirtschaftsmesse mit unseren Pferden Gehorsamkeitsübungen vorgeführt, u.a. "sitz, platz uvm.". Bei meinen eigenen Pferden bin ich noch weiter gekommen, z.B. freie Fußfolge, Gangart ohne Hilfsmittel auf Kommando, ohne mitzulaufen, Pferde- Agility...... Trotzdem mussten sie hinter Strom gehalten werden.

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@douschka

Da bekommst Du von mir "einen Du hast Recht-Punkt". ;-)

Trotzdem sehe ich beim Hund einen Weidezaun statt Erziehung als falsch an.

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@wotan0000

@ wotan

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p>Keine Zaunart ersetzt Erziehung! Denke dabei auch die hysterische Revierverteidigung bei vorbeilaufenden Passanten, mit oder ohne Hund. Aber leider gibt es zu viele mit der Hundeerziehung überforderte Menschen. Sicherung geht vor. Ich wollte keinen Hund überfahren, nur weil er nicht ausreichend erzogen wurde und mir plötzlich vors Auto rennt. Ausweichmanöver mit schwerwiegenden Folgen nicht zu vergessen.

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Ein 1m hoher Zaun ist nur ein Spassfaktor bei Hundehaltung...

Genau! Selbst Kleinhunde, wie meine Tibet Spaniel würden da vor dem Zaun sitzen und wachend den Weg und Strasse kontrollieren, jedem Fremdhund das vorbei gehen verwehren...

Also, bleibt nur eine Zaunerhöhung oder doppelt gezogener Zaun mit dick gewachsener, breit angelegter Ligusterhecke, blickdicht und Innenzaun von mindestens 1,50 m wenn es sich um einen Kleinhund handelt.

Noch eines: Hunde gehören niemals unbeaufsichtigt nach draussen in den Garten. Unfallgefahr, Diebstahlsgefahr, Ausbruchgefahr, Tierquälereigefahr...usw.

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