Wie mache ich mein Coming Out?

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6 Antworten

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das nichts so heiß gegessen wird wies gekocht wird.

Man malt sich immer aus wies sein könnte und meistens negativ. Kaum Platz zu glauben das die Menschen die einen lieben es auch danach ist tun.

Sag es deiner Mutter in einer ruhigen Minute, so habe ich es gemacht damals und nichts passiert... 😁
Deine Freundin wird sich schon entscheiden was ihr wichtiger ist.

So bescheiden es auch klingt... aber "Ich bin schwul" ist der einzige Weg es deinen Eltern zu sagen.

Der Sinn eines Outings ist ja, dass du dich nicht mehr länger verstecken möchtest... Du möchtest deinen Eltern zeigen wer du wirklich bist.

Vor den Antworten musst du gar nicht mal so viel Angst haben. Behalt dir einfach im Kopf, dass DU dich nicht verändert hast. Vor dem Outing warst du ein und dieselbe Person so wie all die Jahre zuvor auch. Und es gibt keinen Grund deshalb die Freundschaft zu beenden. Schließlich sind es ja deshalb Freunde weil sie deine/n Humor, Einstellung, Meinung schätzen. Dein Coming-Out hat daran nichts geändert.

Du kannst dich ja auch auf Foren wie "dbna" schlau machen. Dort kannst du dir auch viele Outing Geschichten durchlesen

Ich finde es allerdings wichtig, dass du dich erst bei deinen Eltern outest. deine Freunde können noch warten.

Nabend.

Also generell würde ich Dir in Deinen noch jungen Jahren von diesem Schritt abraten. Deine sexuelle Entwicklung ist bei weitem noch nicht abgeschlossen - auch wenn sich das für Dich im Moment anders darzustellen scheint.

Insbesondere vor dem Blickpunkt, dass in der Schule Schüler schon für wesentlich harmlosere Formen des Andersseins aufs Übelste gemobbt werden.

Wenn Du es denn tun willst, ganz gleich ob jetzt oder später, ist das Wichtigste, dass Du es mit einer tief verinnerlichten, positiven Einstellung tust. Sieh Deine andersartige Sexualität nicht als Geissel, als etwas wofür Du Dich schämen musst. Das ist nicht der Fall.

Eine sexuelle Orientierung, gleich welcher Art, ist nichts wofür man sich schämen muss. Es ist, auch wenn andere Menschen das in ihrer anerzogenen Engstirnigkeit anders sehen wollen, etwas ebenso natürliches wir unterschiedliche Haar- oder Augenfarben.

Gehe es positiv an. Du musst den anderen nicht eingestehen, dass es da etwas fürchterlich schlimmes in Deiner Person gibt, für das Du Dich in Grund und Boden schämst. Dazu besteht kein Grund. Du musst den Leuten gegenüber Deine sexuelle Orientierung genauso offen und positiv verkaufen, wie eine andere, weniger geächtete Eigenschaft.

Sag ihnen, "Ich bin schwul" auf die gleiche Art und Weise wie Du ihnen sagen würdest, "Schaut her, ich hab lila Haare". Und fürchte Dich nicht vor Freunden oder Geschwistern, die Schwul sein derzeit noch als etwas abartiges, unnormales ansehen.

In den meisten Fällen haben die sich nämlich noch nie ernsthaft mit dem Thema befasst und vertreten ihre Meinung nur deshalb, weil sie meinen das zu müssen um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Im Prinzip haben die genauso viel Angst davor, der Gesellschaft einzugestehen, dass sie Schwul sein eigentlich gar nicht schlimm finden, wie Du gerade Panik vor ihrer Reaktion hast.

Bringe es einfach mit positiver Überzeugung rüber. Und wenn doch jemand pikiert ist, sag ihm einfach, dass es schon lange schwul warst, als er Dich noch mochte, weil er es einfach noch nicht wusste.

Ich denke, möglicherweise wird sich dein Bruder durch dein Outing bewusst, wie unangebracht es ist, "schwul" als Schimpfwort zu verwenden. Das wäre ein schöner zusätzlicher Nebeneffekt.

vermutlich hat er darüber einfach noch nie richtig nachgedacht.

Hastt du dich inzwischen geoutet? Wenn ja, wie ist es denn verlaufen?

Sollte deine beste Freundin wirklich deine beste Freundin sein, sollte sie dich verstehen. Ich kann dir aber nicht sagen, in wie fern dein Bruder damit klar kommt. "Schwul" wird jedoch oft als Synonym für "unmännlich" verwendet.

@ labradodle15

Meinst du nicht, dass es für dich noch zu früh ist, dich zu outen?

Es könnte ja sein, dass du dich doch noch umorientierst irgendwann.

Wenn du denkst, dass du mit 15 mit den Meinungen von Außen jetzt schon damit leben kannst, dann mache es.

Aber ich würde dir raten, noch damit zu warten, nicht alle Menschen gehen mit der Offenheit und dem Thema so locker um. Auch in der Schule könntest du unter Umständen Spießrutenlaufen.

Das solltest du auch nur dann tun, wenn du ohne Ängste was deine Familie und andere denken, dazu stehen kannst.

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