Wie lernt man sich selbst das regelmäßige Sparen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

frag doch mal bei Deiner Bank nach einem Fonds-Sparplan. Es gibt da Fonds verschiedener Risikoklassen. Wenn Du Geld längerfristig anlegst ist das möglicherweise eine gute Strategie. Es wird regelmäßig ein vereinbarter Betrag von Deinem Girokonto abgebucht und zum Beispiel in sog. Aktienfonds angelegt. Du hast zwar ein gewisses Risiko bei allgemein fallenden Aktienkursen, aber über mehrere Jahre hinweg beobachtet haben in der Vergangenheit gute Fonds wesentlich mehr an Wert gewonnen als man üblicherweise beim Sparen erhält und das Kursrisiko ist bei Fonds wesentlich breiter gestreut als bei Einzelwerten. Außerdem macht es Spaß die Wertsteigerungen zu beobachten. Dass das Verkaufen etwas aufwendiger ist als einfach Geld vom Sparbuch zu holen ist ein Aspekt, der Deien Interessen entgegenkommt und Dich hindern kann, Dein Geld immer wieder zu "verbraten"

Wie du selber schreibst, könnte es an einem zu hohen Konsum liegen. Dafür rate ich dir ein Haushaltsbuch. Dort trägst du alle Ausgaben ein. So hast du zunächst einmal einen Überblick über die Kosten und kannst genau ablesen, was du dir vielleicht hättest sparen können. Vielleicht packt dich dann bei manchen Anschaffungen auch das schlechte Gewissen, weil du genau weißt, du musst es aufschreiben. Für das Anlegen des Geldes hast du ja schon gute Tipps bekommen.

Habe es auch lange nicht geschafft regelmäßig zu sparen und wenn ich etwas gespart hatte, bin ich dann doch wieder daran gegangen. Ich habe mich irgendwie selbst überlistet und bin dann langsam darauf gekommen, dass mein Konsum für unnütze Dinge zu hoch war.

Zunächst habe ich monatlich auf mein Sparbuch einen festen Betrag per Dauerauftrag überweisen lassen. Mit der Umstellung auf den Euro habe ich dann angefangen die Münzen aus anderen Ländern zu sammeln. Zunächst war es Faulheit, regelmäßig nach fehlenden Münzen fürs Album zu suchen. Jetzt ist das Album voll, aber die Sammelleidenschaft für ausländische Münzen ist geblieben. Nach jedem Einkaufstag wird der Geldbeutel diesbezüglich geplündert. Es tut auch nicht weh, wenn ich dann 2 bis 3 Euro in mein großes Dekoglas werfe. Wenn Du selbst dann die Erfolge siehst, z.B. wie sich das Glas langsam füllt und den Deckel erreicht, wirst Du geizig. Für meinen Kleinen sammel ich das Kupfergeld. Sein Sparschwein gibt zum Weltspartag dann irgendwo an die 40 Euro heraus. Und so fallen mir dann immer wieder neue Ideen ein, wie zumindestens für den Haushalt gespart werden kann. Da gibt es dann die Pfandflaschen, die nicht regelmäßig weggebracht werden aber ordentlich gesammelt werden oder ein weiteres Glas für besonders schicke Kleidung. Möglichkeiten gibt es eigentlich genug, man muss nur den Anfang finden.

Für Deine Alterversorgung ist das allerdings nicht ausreichend. Da musst Du erst Deine Finanzen in Ordnung bringen und dann überlegen, wass Du wirklich monatlich ohne Schwierigkeiten einzahlen kannst. Aber für die kleinen Dinge am Rande geht das hervorragend.

Viel Erfolg

Man kann sich ein Sparbuch zulegen, auf das z.B. monatlich ein bestimmter Betrag zu einem bestimmten Termin vom Girokonto übertragen wird. Allerdings muss man dann auch eisern sein und dieses Sparbuch nicht plündern. Die Bank kann da gute Auskünfte geben.

Wir haben bei der Deutschen Bank ein Unterkonto, da haben wir einen Dauerauftrag gemacht, jeden Monat 50 €. Das tut nicht weh und wenn´s mal wirklich knapp wird, kann man jeder Zeit auch ran ;)

Was möchtest Du wissen?