Wie lernt man, anderen zu vertrauen?

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3 Antworten

"Vertrauen" und "sich anvertrauen" bedingen einander.

Was ich damit sagen will: Vertrauen entsteht (unter anderem) dadurch, dass man jemand anderem etwas Persönliches von sich zeigt und in gewissem Sinne preisgibt.
Es macht aber keinen Sinn, dem anderen, den man noch nicht kennt, allzu viel zuzumuten. Insofern ist das mehr eine sich entwickelnde positive Spirale:
ich 'zeige' mich als Person mit Gefühlen, es baut sich allmählich Vertrauen auf zwischen mir und dem anderen, und auch der andere wird sich 'persönlicher' zeigen. (Wenn er das nicht tut im Laufe der Zeit ist VORSICHT angesagt!). Und so kann sich das zunehmend vertiefen und ich kann auch mit 'heikleren' Themen mich zeigen, im Vertrauen darauf, dass mein Gegenüber das nicht gegen mich verwendet oder sich darüber lustig macht.

Vertrauen ist wichtig, aber die schlimmsten Aengste und so erzählt man niemanden, Ev, irgendwann dem Ehepartner. Für was andere Belasten, wenn es nicht nötig ist. 

Unter Schülern kann man das noch machen.

Hallo trenac,

normalerweise nach der Geburt in den ersten drei Jahren von den Eltern. Der Teil der Psychologie, der sich damit beschäftigt nennt sich Bindungsforschung.

Danach wirds richtig schwer. Gibt auch einige richtig heftige Störungen, bei denen eine ungünstige Bindung im Babyalter zu heftigen Problemen führt.

LG

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