Wie lernen Eltern autismus zu verstehen?

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7 Antworten

Durch Kontakt mit Autisten!

Wenn jemand Autismus verstehen will, der selbst kein Autist ist, dann hilft nur der Kontakt zu Autisten und Fachleuten. Wobei echte Autismusfachleute sehr selten sind.

Meines Erachtens lernt man am besten, wenn man sich den Experten in eigener Sache zuwendet, also Autisten zu Wort kommen lässt; so z. b. den Erfahrungsberichten von Autisten im Internet. Dies sind meistens Berichte von hochfunktionalen Autisten, die in der Lage sind, ihr Innenleben einigermaßen verständlich zu beschreiben, wenngleich Worte immer eine Krücke sind, wenn es darum geht, das Empfinden und Denkmuster eines Autisten zu vermitteln.

Meine Website www.as-tt.de ist auch aus diesem Grund von mir ins Netz gestellt worden, damit mehr Menschen mit Autisten reden als dass über sie geredet wird.

Da ich selbst Autist bin und schon einige Jahre an Lebenserfahrung aufzuweisen habe, kann ich gut meine Innensicht beschreiben und hoffe so zum Verständnis über Autismus beizutragen.

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Ich gehe mal davon aus, dass beide Elternteile von dir nicht - bzw. maximal leicht autistisch sind. Akzeptieren ist denke ich kein großer Akt, es braucht, wenn dann seine Zeit und eine Menge Bestätigungen durch deine Verhaltens- und Denkweisen, sowie ihrerseits eine eigene Erkenntnis, dazu kommen noch Bücher etc. über dieses Thema.

Das Verstehen ist die wirklich harte Nuss. Nicht-Autisten ist es nahezu unmöglich, eine autistische innere Welt zu verstehen oder sich hineinzuversetzen. Andererseits ist es auch unheimlich schwierig, diese Welt in nicht-autistische Wörter zu fassen. Diese zwei Welten sind wie zwei, sich abstoßende Magnete. Man kann sich herantasten, aber das Absolute/Maximale/Harmonie kann nicht erreicht werden. Autisten können ihre Welten nicht vollständig mitteilen, auch nicht an die ihres gleichen. Es ist auch die Frage, ob das Verstehen überhaupt etwas bringt, es sollte eher, wie du schon sagst, akzeptiert und darauf eingegangen werden. Alles weitere ist in meinen Augen kontraproduktiv.

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Indem sie sich mit dem behandelnden Arzt/Psychologen beraten, sich in das Thema vielleicht noch einlesen und dich einfach so nehmen und lieben wie du bist.

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Kommentar von pcfreakxd
31.10.2015, 19:58

ok hoffe ich doch :)

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Mit dem autismuskonverter...

Ne spaß beiseite... meine mutter sagte mal zu mir, das autisten ihrer zeit vorraus sind. Das seien menschen die zu frueh geboren sind und in unsrer heutigen welt schwierigkeiten haben sich zurecht zufinden. Ob das nun der Wahrheit entspricht oder eben nicht werden wir wohl nicht mehr erfahren.. ich finde den gedanken aber soweit ganz schön, da damit betroffenen nicht der in unserer Gesellschaft belastete begriff "behinderung" aufgedrückt wird.

Autisten haben eine unglaublich gigantisch umfassende innenwelt, leider können sie sich nicht "normale" menschen mitteilen, anderfalls könnten wir noch jede menge von autisten lernen

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Seminare, wie man mit so etwas richtig umgeht. 

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Man kann aus dem Fachliteratur, von anderen Eltern von Autisten, von der Autisten und vor allem von dem Kind lernen.

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