Wie lerne ich am besten für mein Langzeitgedächtnis?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo! Also am besten den Stoff immer und immer wiederholen. Das Gehirn transportiert den Stoff immmer zuerst ins Kurzzeitgedächtnis. Die Verarbeitung und Speicherung findet über Nacht statt. Wenn du zum Beispiel abends lernst, verarbeitet das dein Gehirn über Nacht. Du darfst nur nicht den Fehler machen und danach noch fernsehen. Sonst überlagerst du deinen gelernten Stoff. Ich machs so, dass ich abends lern und dann schlafen geh, ohne mir noch andere Sachen anzusehen. Du denkst dann zwar abends, dass du es nicht kannst, aber am nächsten Tag ist es dann doch da. Aber erst durch viele Wiederholungen festigt sich der Stoff. Man sagt, dass sich erst die neuen Synapsen (Verschaltungen) bahnen müssen, und das passiert eben nur durch wiederholen. Probiers aus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Liebes kleines Entlein, du musst schon sagen wie lang dein Langzeitgedächtnis sein soll. Wenn's sich nur um das Rekapitulieren (Wiedergabe) von Lernstoff handelt, brauchst du nicht so weit in die "Langzeit" zu gehen! Eigentlich ist da eher das Training des "Kurzzeit"gedächtnisses gefragt. Langzeitgedächtnis ist wenn eine Oma sich an ihre erste Liebe erinnert, aber heute mittag schon nicht mehr weiß, was man ihr oder sie selbst heute morgen so alles gesagt hat. Aber glaubt mir: alles, was ihr einmal gelernt, gelesen oder aufgesagt habt, ist noch in den unterschiedlichen Schichten und Hinterstübchen eures Gedächtnisses gespeichert (das Gedächtnis verliert wie ein Haus nie irgendetwas, es sei denn man leidet an Demenz oder wie heißt sie doch noch schnell? die Krankheit bei der im Kopf Alz im Eimer ist!) Das große Geheimnis ist nur das Gelernte aus den weiten Tiefen des Unterbewusstseins wieder hoch zu holen (ins Bewusstsein) Und dazu gibt es schon Techniken, die gar nicht so schwer zu erlernen sind, eine davon ist Autosuggestion oder Selbsthypnose. Aber es gibt auch Mnemotechniken oder Üben durch Memoryspiele!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Versuche, das gelernte mit eigenen Worten wiederzugeben. Versuche, dir Bilder zu merken, dann vergisst Du nie mehr etwas! Ich mache es immer so. z.B. Satz des Pythagoras. Ich sehe genau, wie ich 25 quadratische Fließen, die in einen 5 x 5 Quadrat auf dem Boden liegen, in zwei Quadrate umlegen kann. Eines mit 3 x 3 Fließen also 9 Fliesen und ein Zweites mit 4 x 4 Fließen, also 16 Fließen.

Oder: Ich lerne Kisuaheli. Die Zahl 3 (tatu) konnte ich mir nie merken, bis ich ein Mädchen sah, das auf seiner Schulter DREI Delfine tätowiert hatte. Tatoo. Also kann ich mir seit dem das Wort für drei, also tatu merken.

Versuche, dir Witze zu merken. Nicht auswendig lernen, sondern so, dass Du sie vielleicht auch in Mundart (Dialekt) wiedergeben kannst. Nur so KAPIERST Du, alles andere ist KOPIEREN.

LG Atlacamani

PS: GERlauers "Alz im Eimer" ist auch so ein Bild, wie ich es eben versucht habe zu erläutern

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man für eine Prüfung lernt, lernt das Gehirn absichtlich nur für Kurzfrist. Wenn du mittel- und langfristig lernen willst, musst du das Gelernte anwenden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ZwieZeit
23.11.2008, 23:16

Aus dem Grund ist es eigentlich nicht gut, wenn man zB eine Ausbildung/Studium in einem Fach macht, das man nicht auch im außerschulischen Leben anwendet, bzw seinen Lehrstoff in alltäglichen Situationen wiederentdeckt.

0

du merkst es dir im unterbewusstsein meint ne Lehrerin von mir. Alles kann sich kein Mensch merken...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?