Wie lehnt man ein Erbe juristisch korrekt ab?

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6 Antworten

Wenn du gefragt wirst, ob du das Erbe antreten möchtest sagst du: "isch will den nisch" mit möglichst viel Spucke. Am besten noch die Füße auf dem Tisch.

Spaß bei Seite:

Der Erbe muss sich beim Nachlassgericht am eigenen Wohnsitz oder beim letzten Wohnsitz des Erblassers persönlich vorstellen und ausweisen, um das Erbe ausschlagen zu können. Vor Ort wird die Ablehnung dann zu Protokoll gegeben. Schriftlich oder telefonisch lässt sich dieser Schritt nicht erledigen. Eine Alternative ist es, einen Notar mit der Erklärung zu beauftragen, der diese an das zuständige Nachlassgericht weiterleitet. In beiden Fällen wird eine Gebühr fällig, die sich nach der Höhe des Nachlasses richtet.

http://www.anwaeltin-bramke.de/erbe-ausschlagen/

Indem man innerhalb von 6 Wochen nach Kenntnis vom Tod des Erblassers beim zuständigen Amtsgericht das Erbe ausschlägt. Oder bei einem Notar seiner Wahl, der dieses dann dem Amtsgericht weiterleitet.

Der Erbe muss sich beim Nachlassgericht am eigenen Wohnsitz oder beim letzten Wohnsitz des Erblassers persönlich vorstellen und ausweisen, um das Erbe ausschlagen zu können. Vor Ort wird die Ablehnung dann zu Protokoll gegeben. Schriftlich oder telefonisch lässt sich dieser Schritt nicht erledigen

Da gehst Du zum Nachlaßgericht (i.d.R. das Amtsgericht) und gibst es zur Niederschrift. Die haben Formulare für sowas. Da deine Unterschrift beglaubigt werden muß, ist das der schnellste und billigste Weg.

Es macht auch ein Notar, aber der stellt dafür eine Rechnung.

Beim Nachlassgericht oder beim Notar.

Beim Notar

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