Wie lege ich am besten meine Vermögenswirksame Leistung (VWL) an?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Es kommt drauf an um welche VWL es sich hierbei handelt, ansonsten könntest du evtl. auch ein Fondssparprogramm auflegen - indem du 100 Euro monatlich investierst. Erhählst du 7 Euro zusätzlich, ist das schonmal eine ordentliche Rendite, die dir zumindest hilft den Großteil der Kosten zu decken.

Informiere dich mal bei deinem AG oder schau hier nach http://www.test.de/Vermoegenswirksame-Leistungen-Clever-sparen-1385473-1386146/

Deine Meinung stimmt. Bausparer bringen in der Regel nur 1,5%. Bei einer tatsächlichen Inflationsrate von ca. 10% machst Du 8,5% minus. Die Förderung beträgt auch nur 9%. Bei Fonds liegt die Förderung bei 20% und die Rendite eines guten Fonds sollte bei 10-20% liegen. Dazu kommt, dass meistens die Bausparsumme viel zu hoch ist um damit die Abschlußgebühr von 1-1,6% zu steigern. Kosten für die Bausparzeitschrift, die kein Mensch liest obendrein. Wenn Du dich über Bausparen informieren willst, kannst Du das über youtube tuen. Volksverarschung Bausparen oder Geldvernichtung Bausparen.

Du kannst deine VL per Vereinbarung mit deinem AG auch in Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung umwandeln.

Nachteil: Keine Sparzulage und keine Verfügbarkeit nach 7 Jahren. Volle Versteuerung der späteren Rente mit deinem individuellen Steuersatz, den du dann hast und fällige KV-Beiträge auf diese Rente, sofern diese Rente dann mehr als ein 20stel der Bezugsgröße zur Sozialversicherung beträgt. :-)

Vorteil: Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge während der Ansparzeit. Es kann so mehr Geld in die bAV fließen, als in den VL-Vertrag und du hast einen größeren Nutzen.

Beispiel: 1.500 Brutto, Steuerklasse 1, unter 23, NRW, keine Kirchensteuer

Anlage in VL: 1.500 Brutto + 7 Euro VL, - 103,16 Lohnsteuer, - 4,43 Soli, - 123,57 KV, - 147,69 RV, - 22,61 AV, - 14,69 Pflegeversicherung (ohne Zuschlag für kinderlose Singles), - 40,00 Beitrag für VL-Vertrag, ergibt: 1.050, 85 Netto

Anlage in bAV: 1.507 Brutto (incl. 7 Euro ehemaliger VL), - 85,25 Lohnsteuer, - 0,85 Soli, - 117,24 KV, - 140,11 RV, - 21,45 AV, - 13,94 Pflege, - 77,30 Beitrag für bAV, ergibt 1.050,86 Netto

Ohne auch nur einen Cent weniger ausgezahlt zu bekommen, könnte dieser Beispielsparer jeden Monat 77,30 anlegen, anstatt nur 40 Euro.

Du solltest mit deinem AG reden.

Hallo, Bausparverträge gibt es aber auch mit Zusatz. Da kannst Du Dir immer den eingezahlten Betrag auszahlen lassen. frag doch da mal nach. Ich hab so einen.

viele Grüße

Exzellenter Kommentar vom PeVau. Das wäre genau meine Antwort gewesen, aber ich ergänze noch etwas zur Vorgehensweise.

Prüfe mit deinem Arbeitgeber Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge und stocke den Betrag auf 40 Euro auf um die Möglichkeiten auszuschöpfen. Man sollte vor allem prüfen, ob der Arbeitgeber die zu nutzende Gesellschaft vorgibt oder ob du da frei entscheiden kannst.

Oftmals haben die Arbeitgeber aber nur irgendwelche Vertreter von Gesellschaften für diese Beratung zur Hand, die natürlich selbst bei Ihrer Gesellschaft das aller aller beste Angebot haben............ Wenn die freie Wahlmöglichkeit prinzipiell daist, würde ich besser einen Versicherungsberater oder Makler hinzuziehen, um die besten Möglichkeiten im Markt zu prüfen. Ob jemand diesen Status erfüllt kann man über die Webseite des Vermittlerregister überprüfen.

Zum einen ist es eine irrige Annahme, dass sich ein Bausparvertrag nicht lohnt. Steht aber so in Presse und Foren - dann muss es so sein ! ;-)

Du kommst auch bei einem Bausparvertrag an Dein Geld ran wie Du möchtest. Wenn es Beschränkungen gibt (z.B. Sperrfrist 7 Jahre) liegen die nicht am Bausparer, sondern am Vermögensbildungsgesetz, welches die VL regelt.

Was willst Du mit den VL auf dem Sparbuch zu 0,15% ? Milliarden liegen dort rum und gerade diese Kunden beschweren sich über schlechte Zinsen ;-)

Ich weiß auch nicht, wer zur Kündigung des Bausparers geraten hat. Den sollte man sich nochmal anschauen nach Konditionen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, die es vielleicht heute nciht mehr so gibt.

Bei 6,65 EUR oder 13,29 EUR VL bringt es relativ wenig Sinn, über Alternativen nachzudenken. Beim Aufstocken auf 34 EUR (Fonds) oder 40 EUR (Altersvorsorge ?) sieht das schon anders aus.

Den Bausparvertrag auf keinen Fall nur aufgrund einer kurzen Beratung durch die Sparkasse vorschnell kündigen.

Ruf bei der Bausparkasse an - nicht bei dem Außendienstler, der kennt nur den Vertrieb aus dem ff.

Der Innendienstler kennt sich bei rechtlichen und steuerlichen Problemen sowie Fragen im Hinblick auf eine eventuelle staatliche Zulage aus.

Du läufst Gefahr, die Arbeitnehmersparzulage zu verlieren, die einbehalten und an den Fiskus verfällt.

Auch der Arbeitgeberanteil könnte verloren gehen, er wurde ja zweckgebunden gezahlt.

Bei vielen Bausparkassen kannst Du den Vertrag mit einer dreimonatigen Frist kündigen.

Aber kläre erst genau, was Du einbüßt. Schon mancher hat heute den Bausparvertrag aufgelöst und morgen würde er ihn zum Hausbau gern wieder haben.

Denk auch an die Abschlussgebühr , die durch Deine ersten Einzahlungen finanziert wird.

Wenn Dein Vertrag auch nur 20.000,-- Euro Bausparsumme hat sind schon mal 200,-- Euro weg.

0

Ruf bei der Bausparkasse an, nicht bei dem Vertriebler ? Ganz toller Rat. Wie oft stolpere ich über schief gegangene Auszahlungen, Zuteilungen und Kündigungen, weil man eben die Sachbearbeiter angerufen hat. WENN einer was über Möglichkeiten einer Auszahlung weiß, dann der Außendienstler. Aber der ist ja sowieso böse und will immer nur abschließen, abschließen, abschließen...

Bei den meisten Bausparkassen beträgt die Kündigungsfrist 6 Monate !

0

es stimmt wie die sparkasse es sagt

Was möchtest Du wissen?