Wie lebt es sich mit HIV?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ich glaube, du solltest dich erstmal ein bisschen mit der Krankheit beschäftigen.

Bei guter Behandlung bekommen HIV-Infizierte heutzutage und in den Industrieländern nämlich kein AIDS mehr, sie leben mit dem Virus und den Medikamenten.

HIV ist heute eine chronische Krankheit wie Diabetes. Medikamente richtig einnehmen und regelmäßige ärztliche Kontrolle, und man kann damit alt werden.

Diese Broschüre kannst du dir ja mal ansehen: http://www.bzga.de/botmed_70010000.html Geht zur Zeit nur als pdf.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RegainEnergy
02.02.2017, 11:11

Pardon, natürlich meinte ich HIV. 

0

Der HIV erkrankte hat Medikamente zu nehmen & evtl Nebenwirkungen davonzutragen aber sonst lebt er wie jeder andere Mensch auch, keine Sorge. Hier noch allgemein was zu HIV, Symptomen etc:

Es gibt viele Krankheiten die auch gefährlich sind neben HIV. Es gibt auch Tuberkulose, Tripper, Gonorrhö, Syphillis... Herpes, Gürtelrose, Mykose oder auch gerne Pilzinfektion (wird z.B. von vielen nicht mehr mal sicher diagnostiziert) genannt und viel mehr von denen du diese "herrlichen" Symptome bekommen könntest. Das grausame hierbei ist, daß sogar manche Ärzte über so lückenhaftes Wissen verfügen und man auch durch die Terminmedizin für alles und jedes nur nach Vereinbarung zum Arzt gehen zu können eine effektive Behandlung verzögert wird.
Und ich empfehle dir einen PCR - Test machen zu lassen, da du mit diesem eine höhere Sicherheit hast und ein eindeutiges Test Ergebnis. Ein Bekannter von mir hatte eine so geringe Viruslast mit AIDS Vollstadium, daß der Elisa sogar noch negativ ausgeschlagen ist. Dann hat er um einen PCR gebeten und siehe da, er durfte ein neues Rezept für seine Medikamente haben. D.h. du hast es oder nicht aber keine Monate lange Warterei.
Was du vermutest und nun auch ein wenig bibberst vor ist.... aus Wikipedia:
Eine HIV-Infektion verläuft in vier Phasen:
Akute Phase (vier bis sechs Wochen)
Zwei bis sechs Wochen nach einer Infektion können grippeähnliche Symptome wie Fieber, Nachtschweiß, geschwollene Lymphknoten, Übelkeit usw. auftreten.
Die häufigsten Symptome einer akuten HIV-Infektion sind (angegeben nach der Wahrscheinlichkeit des Auftretens) 80 % Fieber
90% Fieber
78 % Abgeschlagenheit, Müdigkeit
68 % Unwohlsein, Krankheitsgefühl
54 % Kopfschmerzen
54 % Appetitverlust
54 % Arthralgien (Gelenkschmerzen)
51 % Hautausschlag
51 % Nachtschweiß
49 % Myalgien (Muskelschmerzen)
49 % Übelkeit
46 % Diarrhoe (Durchfall)
46 % Fieber und Ausschlag (als Kombination)
44 % Pharyngitis oder Schluckschmerzen
37 % orale Ulzerationen (Geschwüre im Mund)
34 % Steifer Nacken (vermutlich aufgrund der auch dort befindlichen und angeschwollenen Lymphknoten)
32 % Gewichtsverlust größer als 2,5 kg
24 % Lichtempfindlichkeit
Manche Patienten bemerken obige Symptome jedoch nicht oder sie haben keine. Zur Diagnostik einer akuten HIV-Infektion dient ein positiver HIV-RNA-Test durch eine RT-PCR und ein negativer oder „grenzwertiger“ Bestätigungstest.
Latenzphase
In dieser Zeit vermehrt sich das Virus im Körper. Betroffene, sofern sie von ihrer Infektion wissen, leiden allenfalls psychisch darunter, körperliche Symptome treten hingegen keine auf. Die Latenzzeit dauert im Durchschnitt neun bis elf Jahre. Es gibt sowohl Patienten, die innerhalb von Monaten nach der Ansteckung AIDS entwickeln, als auch solche, bei denen trotz Ansteckung in den 80er Jahren und ohne HAART bis heute keine Progression zu AIDS festzustellen ist.
AIDS Related Complex (ARC)
Dieser Ausdruck wurde früher für das klinische Stadium B der CDC-Klassifikation (also das Auftreten von klinischen Symptomen, die aber nicht zu den AIDS-definierenden Erkrankungen gehören) verwendet. Unbehandelt folgt der Übergang in das Vollbild AIDS. Krankheitsphase
Die Diagnose AIDS wird gestellt, wenn bei einem HIV-Positiven bestimmte Infektionen oder bösartige Tumoren, die sogenannten AIDS definierenden Erkrankungen, festgestellt werden. Die Infektionen werden als opportunistische Infektionen bezeichnet. Für das (intakte) Immunsystem eines gesunden Menschen sind sie oft harmlos. Durch das kompromittierte Immunsystem eines HIV-Positiven kann sich der Organismus jedoch nicht ausreichend wehren; es treten die oben genannten Infektionen auf. Als Maß für die Zerstörung des Immunsystems dient die T-Helfer-Zellen-Zahl im Blut eines HIV-Infizierten. Unter der Schwelle von 200–400 / µl Blut ist die Therapie indiziert. Im späten Stadium kann sich eine subkortikale Demenz entwickeln.
Auch kenne ich jetzt mehrere Leute die 0 also garkeine Anzeichen hatten, daß sie HIV haben. Sie hatten weder noch irgendwelche apokalyptischen Hautausschläge, noch waren sie ultramager geworden innerhalb eines Monats, noch gab es sonstige Anzeichen dafür. Du kannst es wie mit radioaktiver Strahlung vergleichen. Wenn du sie wirklich bemerkst, hast du schon zu viel abbekommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RegainEnergy
02.02.2017, 12:08

Äh das ist jetzt etwa viel Info aber dennoch - Danke :-)

(Achso nur nebenbei, mir geht es wirklich nur um die reine Information, ich bin davon nicht betroffen)

0
Kommentar von Vivibirne
02.02.2017, 12:09

Ich weiss aber ich dachte das hilft dir :)

0

Wie lebt es sich so mit Aids?

Kurzum: HIV-Infizierte leben fast genau gut wie jeder gesunde Mensch, man hat (nahezu) keine Einschränkungen, abgesehen von der Einnahme der Arzneimittel und ggf. den Nebenwirkungen, die aber auch eher mild sind.

Mit der neuen Standardtherapie bei HIV und Viruslastkontrolle ist es sogar nicht mehr möglich neue Menschen bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr zu infizieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RegainEnergy
02.02.2017, 11:11

Ich meinte natürlich HIV. Sorry für die falsche Bezeichnung. 


0

Ich habe es zwar nicht, kann dir jedoch theoretische Dinge beantworten. HIV erkrankte sind ständig krank. Das Immunsystem ist mehr oder weniger vollständig zerstört, die betroffenen bilden keine antikörper mehr. Das heißt für den Alltag, dass sie teilweise Menschenmengen meiden müssen, da auch Bakterien und Viren zur Infektion reichen, denen wir "Gesunden" täglich ausgesetzt sind. Die Krankheit ist richtig schlimm für Betroffene:/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erwartest du darauf ernsthaft eine Antwort?

Und warum interessiert dich das?

Voyeurismus?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RegainEnergy
02.02.2017, 11:09

Nein.

Ich las vor kurzem einen Artikel über Blutspende-Skandale, da fiel mir ein dass es vor langer Zeit möglich war, sich per verunreinigter Blut-Transfusionen zu infizieren.

Ich wollte nur mal aus erster Hand erfahren, wie betroffene ihren Alltag meistern und ob sie Beschwerden haben (trotz Medikation).

Du solltest mal googlen, was Voyeurismus überhaupt ist ;-)

0

Bevor hier jemand antwortet solltest du erstmal klar stellen ob du wirklich Aids meinst, oder HIV.

Denn mit Aids fühlt man sich logischerweise krank.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RegainEnergy
02.02.2017, 11:13

Pardon, natürlich meine ich HIV. 

0

Was möchtest Du wissen?