Wie leben Menschen ihren Rausch aus - Wieso möchten manche Menschen ein "rausch- und drogenfreies" Leben führen?

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5 Antworten

Ich habe bei deinem Modell kein Problem damit, zu akzeptieren, dass jeder Mensch die Realität subjektiv wahrnimmt, aber damit, dass du jedem unterstellst, aus der Realität zu fliehen

Eine Flucht ist ein Reflex aus Angst, welche durch Gefahr hervorgerufen wird.

Auf Glück will niemand verzichten, nur glauben viele, dass Drogen nicht gleich Glück bedeuten. Auch beim Sport werden zum Beispiel Glückshormone ausgeschüttet, dennoch bedeutet Sport nicht gleich Glück.

Glück ist langfristig, nicht momentbezogen. Das langfristige Glück ist das Glück, nach dem sich viele sehnen. Die meisten wollen ein glückliches Leben führen, nicht einfach nur glückliche Momente erleben.
Das punktuelle Glück wird klassisch als "Lust" betitelt.

Und sehr viele, die gegen dem Konsum von Drogen sind, sind der Meinung, dass Drogen sie vom langfristigen Glück abhalten.

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Kommentar von MasterOfScience
25.01.2016, 13:01

Ich habe bei deinem Modell kein Problem damit, zu akzeptieren, dass jeder Mensch die Realität subjektiv wahrnimmt, aber damit, dass du jedem unterstellst, aus der Realität zu fliehen.

Ich schrieb folgende Worte:

Ich gehe einmal davon aus, dass jeder Mensch in irgendeiner Weise realitätsflüchtig ist. Ich persönliche kann es mir nicht anmaßen, irgendjemanden unterstellen zu wollen, die ganze Zeit in der Realität verbringen zu wollen ohne jemals einen Gedanken an absolute Freiheit verlieren zu können.

Die Antwort beginnt wohl mit einem Verständnisproblem des Adjektivs "realitätsflüchtig". Es ist Philosophie und die greift sehr weit. Ich maße mir nicht an über andere Menschen zu urteilen, deswegen müsstest du dich in deinem eigenen Verhalten überprüfen, um herauszufinden wo du anfängst zu fliehen. Was sind deine Methoden, um von der Realität zu fliehen? Flucht vor Realität impliziert letztendlich auch die Suche nach veränderten Bewusstseinszuständen und diese werden durch Drogen, durch Sex, durch alltägliche Tätigkeiten und auch durch Träume hervorgerufen. Die Frage wird wohl sein, was man als veränderten Bewusstseinszustand interpretieren mag? Eine einfach veränderte Emotion sorgt für einen anderen Gemütszustand. Der Umschwung von Trauer auf Hass oder Wut auf Freude sind Veränderungen, die Entscheidungen stark beeinflussen und das Bewusstsein verändert haben. Bewusstseinserweiterung durch Psychoaktiva ist eine ganz andere Liga. Hier wird vollkommene Abstraktion integriert, die für den unerfahrenen, nüchternen Menschen unerfassbar bleibt. Auch das ist eine Form von Bewusstseinsveränderung, aber eine, die die Vorstellungskraft der Normalbürger sprengt. Deswegen sollten wir bei erfassbaren Dingen bleiben.

Sex wird andauernd ausgelebt, auch wenn es nur auf das Masturbieren beschränkt sein sollte. Warum wird der Sexualtrieb durchgehend befriedigt? Ist es nicht die intensive Suche nach Befriedigung? Befriedigung von was? Dem Sexualtrieb? Das wäre ja ein Teufelskreis, dem man einer Erklärung entgehen will.

Bleiben wir bei den Tatsachen:

Der Orgasmus ist ein Gefühlszustand, der unermessliche Höhen an Befriedigung erreicht. Fakt ist wohl, was wir aus dem Stehgreif sagen können, ohne herumzuspekulieren, dass er sich schlichtweg und einfach gut anfühlt; alternativ auch: toll, geil, krass, fantastisch, etc. pp.. Wir wissen, dass das Hochgefühl uns beruhigt, wir wissen, dass das Hochgefühl uns entspannt und uns Probleme für kurze Zeit vergessen lässt. Vor allem aber streben wir doch nach diesem Gefühl, weil wir es für nutzvoll erachten, oder etwa nicht? Ich persönlich kann das Gefühl in mein Leben und in meine Handlungen integrieren und kann damit umgehen und ich gehe stark davon aus, dass das andere Menschen auch können. Jetzt ist aber mal wieder die Frage, warum wir (größtenteils) darauf nicht ohne Zwang verzichten wollen? Ist es die Angst vor Veränderung, die uns treibt? Könnte ich ohne den Orgasmus meine Emotionen nicht mehr kontrollieren? Könnte ich ein anderer Mensch werden? Ist es die Sucht nach Rausch und letztendlich Glück, die uns treibt? Ein immerwiederkehrendes kurzzeitiges intensives Hochgefühl, was uns einen Sinn im Leben gibt, weil wir dadurch glücklich werden? Da kommt dann aber schon wieder die Frage nach qualitativem Glück. Sind denn Sex und Masturbieren bzw. nur letzteres wirklich so qualitativ hochwertig und anstrebsam? Sollte man sich nicht auf die wichtigen und großen Dinge im Leben fixieren? Aber es heißt doch, auch die kleinen Dinge im Leben sind die, die zählen?

Ich habe niemanden etwas unterstellt. Ich habe ein Gedankenexperiment im Konjunktiv verfasst und rede somit von einem Beispiel, einem Gedanken oder etwas Wahrscheinlichem, aber nicht von etwas Realem. Bitte achte auf meine Wortwahl, bevor du mir Dinge ohne den Konjunktiv unterstellst.

Langfristiges Glück ist sehr schwer erreichbar. Deswegen heißt es nicht, dass man es nicht anstreben sollte, jedoch sollte man seine Zukunft doch realistischer planen oder etwa nicht? Was verspricht denn heutzutage langfristig Freude? Der Orgasmus ist ein Zustand, der mir jeden Tag helfen könnte. Was hilft denn noch? Drogen können gesund, zwar nicht jeden Tag helfen, aber dennoch oft genug. Alles andere ist doch verwerflich. Der Arbeitsplatz kann von heute auf morgen als "schlecht" empfunden werden, die Liebe kann von heute auf morgen beendet werden, die Familie kann von heute auf morgen auseinanderbrechen... Es kann noch ewig so weiter gehen, aber ich hoffe, du hast den Grundgedanken aufnehmen können.

Es geht nur um ein Gedankenexperiment. Deine und meine Gedanken sind keine bestimmenden, du darfst frei sprechen und deine Meinung äußern, nur muss es in Form einer Meinung geschehen oder in Form einer These, um keine Beleidigung darzustellen. Wie auch immer, ich fühle mich nicht angegriffen, ich wollte nur darauf hinweisen, dass das falsch interpretiert werden könnte.

MFG

MasterOfScience

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Jeder Mensch hat eine subjektive Wahrnehmung, die durch Erziehung, gesellschaftliche Konditionierungen, Lebenserfahrung usw. beeinflusst ist.

Innerhalb dieser Wahrnehmung sind wir der Mittelpunkt der Realität, alle Erscheinungsformen drehen sich um uns herum.

Wir nehmen also "die Realität" grundsätzlich gar nicht wahr, sondern nur "unsere Realität".

Wenn man sich mit der Realität des eigenen Lebens befasst, kommt man vermutlich irgendwann zu der Erkenntnis, das alles vergänglich ist und davon auch die eigene Existenz betroffen ist.

Was machen die einzelnen menschlichen Individuen, um von der Realität zu flüchten?

Vermeidungsverhalten, das uns von dieser Erkenntnis ablenkt kann sich beispielsweise in verschiedenen Formen von Konsum äußern - man definiert sein Wohlbefinden über die Erfüllung von Wünschen.

Diese Wünsche entsprechen jedoch zum Teil überhaupt nicht unseren natürlichen Bedürfnissen, sondern es handelt sich um künstlich geschaffene Bedürfnisse - nach Markenprodukten, Statussymbolen usw.

Viele Menschen, die sich nicht mit der Realität ihres Lebens befassen wollen, nutzen dieses Konsumangebot, um der Realität zu entfliehen.

Es bedarf also nicht einmal illegaler Mittel, um existentielle Fragen in sich zu betäuben und aus der Realität zu flüchten.

Jeder Gedanke von "Ich hätte gerne..." oder "Ich wünsche mir..." ist eigentlich schon ein Schritt aus der Realität des Augenblicks hinaus - rein in eine konstruierte Gedankenwelt.

Ich kann nicht glauben, dass ein rauschfreies menschliches Leben existieren will und kann. Ich kann mir persönlich auch nicht ausmalen, dass manche Menschen lieber die Realität in vollen Zügen ertragen wöllten, als dass sie in Fantasien von etwas anderem dünkten.

Mir persönlich geht es so.

Ich habe für mich selbst festgestellt, dass ich das Leben viel reicher erlebe und positiver empfinde, seit ich mich nicht mehr so stark mit vorgefassten Konzepten, "wie die Welt ist", identifiziere.

Auch der langjährige freiwillige Konsumverzicht trägt dazu bei, dass ich deutlicher erkenne, wann ich Wünschen folge, die eigentlich gar nicht meinen Bedürfnissen entsprechen.

Das bedeutet aber nicht, dass ich abgeschottet in einer Einsiedelei irgendwo auf einer Alm, oder im tiefsten Wald wohnen würde.

Natürlich weiß ich gewisse Formen von Luxus, wie etwa das Internet zu schätzen - aber meine Realität wird nicht mehr maßgeblich von extern zugeführten Dingen bestimmt.

Ich habe das Gefühl, die Dinge nun klarer, ungefilterter und mit größerer Bewusstheit wahrzunehmen.

Natürlich sind das keineswegs nur angenehme Erfahrungen die man dadurch macht.

Mit größerer Wahrnehmung der "Realität" hat sich bei mir auch ein größeres Verantwortungsgefühl entwickelt. Ich mache für meine Situation nun weniger die Realität außerhalb von mir verantwortlich.

Es ist nicht angenehm, wenn man feststellt, dass dort draußen nicht eine diffuse "Umweltzerstörung" irgendwie passiert, die von irgendwelchen Unternehmen ausgelöst wird - sondern  dass man selbst Teil der Umweltzerstörung ist.

Es ist nicht angenehm, wenn man erkennt, dass man sich lange von Vorurteilen und Konzepten leiten ließ, die Menschen praktisch von uns unbemerkt, diskriminieren.

Jemand, der einen auf der Straße anrempelt ist pauschal ein "blöder Rüpel" und möglicherweise trägt man die Frustration durch dieses Ereignis den ganzen Tag über mit sich herum.

Dadurch verfälscht man seine Wahrnehmung der Realität und reagiert aggressiver auf Dinge, die einem bei ausgeglichenen Geisteszustand überhaupt nicht tangieren würden.

Wenn man das bemerkt - dass die eigene, getrübte Realität zur ungerechten Beurteilung, oder sogar Behandlung unserer Umwelt führt - dann ist das mitunter erst einmal ein harter Schlag.

Ich persönlich fühle mich mit dieser weniger gefilterten Realität jedoch deutlich wohler, da ich mich ehrlicher fühle, und mich nicht in vielen Dingen selbst belüge, wie ich es häufig bei Menschen im Umfeld sehe.

Außerdem bin ich der Ansicht mit weniger Realitätsflucht von größerem Nutzen für meine Mitlebewesen zu sein.

Anstatt in meinem eigenen Kopfkino diffuse Gedanken zu wälzen, habe ich stattdessen ein offenes Ohr für die Fragen und Sorgen anderer Menschen.

Ich denke, ich bin empathischer geworden, da ich die "Fehler", die man normalerweise dem Gegenüber anlasten würde, auch bei mir selbst erkannt habe.

Ich stelle also fest "oh, so denkt dieser Mensch...das kenne ich, ähnliche Ansichten hatte ich selbst einmal...". Er ist also keine Belästigung, sondern er erinnert mich eben daran, dass ich auch so meine Macken habe.

Dadurch bin ich verständnisvoller und freundlicher - in meiner Wahrnehmung der Realität gibt es weniger Filter, durch die unvereinbare Gegensätze aufeinanderprallen würden.

Meiner Meinung nach folgt das Denken der meisten Menschen dem "entweder-oder" Muster. Ich denke, dass die Realität eher ein "sowohl als auch" darstellt und Widersprüche etwas natürliches sind, die man nicht zwanghaft erklären, oder rationalisieren muss.

Ich mag also gerne "Realität pur" - auch wenn ich natürlich immer wieder mal in alte Muster zurückfalle.

Das Leben in Betäubung oder Rausch hat für mich etwas schales, unehrliches, von dem ich denke, dass es nicht wirklich glücklich macht, auch wenn  gerade das vermutlich das größte Ziel der meisten Menschen ist.

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Guten Tag MasterofScience,

ich möchte zunächst erstmal auf diese von dir getätigte Aussage eingehen: 

"Somit kann es schon einmal gar nicht mehr stimmen. Das Leben ist nichtrauschfrei."

Hier hast du nämlich einen wichtigen Punkt aufgegriffen. Im Körper finden rund um die Uhr, Reaktionen zwischen Substanzen und Rezeptoren statt - ob man es nun will oder nicht, spielt hierbei keine Rolle. In der Nacht träumen wir und kurz vor unserem Ableben halluzinieren wir. Letzteres Erscheinungsbild wird ebenfalls mit DMT in Verbindung gebracht. Muss ich fliehen, dopt sich mein Körper mit Katecholaminen und bin ich verliebt, verwandeln Serotonin und Dopamin meinen Körper in ein Chaos der Emotionen. Es ist jedoch nicht nur der Körper selbst: Auch in der Nahrung die wir aufnehmen, sind häufig pharmakologisch aktive Substanzen enthalten (z.B. Serotonin in Walnüssen). Um also zu verhindern "drauf zu sein", dürfte man nie geboren werden. Alles auf dieser Welt ist Chemie und so wird es bleiben.

Ich kann mir vorstellen, dass ein drogenfreies Leben für viele eher einen religiösen oder idealistischen Stellenwert hat. Auch diese Menschen würden gerne frei sein, sich vom Alltag lösen, aber sie sind erfüllt von dem Gedanken, dass ihre Abstinenz etwas Gutes ist, was sie irgendwann einmal weiter bringt. Wenn sie glauben, dass sie dadurch in den Himmel kommen, beflügelt das auf eine gewisse Art und Weise auch und wer weiß? vielleicht wird ihre Tugend irgendwann belohnt.

In letzter Zeit habe ich mich intensiv mit der Meinungsbeeinflußung der Menschen durch den Staat (bzw. die Gesetze) auseinandergesetzt. Es ist wirklich sehr erstaunlich, wie blind manche Menschen einer Partei/Meinung eines Politikers vertrauen. Das geht schließlich so weit, dass der Mensch den Gedanken an die Freiheit vergisst und sich ins System einordnet. Einer wird jedoch auch dort letzten Endes berauscht, und zwar der Politiker, der mit der mentalen Versklavung der Menschen sieht, wie rasch sich sein Konto füllt. 

Wir sollten meiner Meinung nach mehr darüber nachdenken, warum der menschliche Körper all diese Rezeptoren besitzt. Sie regeln unser Überleben und sind aus wissenschaftlicher Sicht, nicht aus unserem Organismus wegzudenken. Daher ist auch davon auszugehen, dass jeder Agonist/Antagonist irgendwo eine Daseinsberechtigung besitzt. Das ist wie bei einem Puzzle; es gibt immer mindestens ein Teil was passt. Manchmal hilft auch etwas drücken und pressen und siehe da, auch ein anderes Teil lässt sich plötzlich in die Lücke einfügen. 

Wie ich allerdings eben schon angeschnitten habe ist es wichtig, dass jeder Mensch sein eigenes Prinzip entwickelt oder entdeckt, mit dem er im Leben Erfolg hat. Manche mögen Reichtum und materielle Werte...sogar so sehr, dass es sie nicht interessiert sich davon zu befreien und das ist ok. Manche hingegen sind spirituell veranlagt und versuchen die Grenzen ihres Verstandes auszutesten. Wer wohl der Glücklichere ist, kann ich dir nicht sagen und ob es letzten Endes DAS Prinzip gibt, nach dem man sein Leben ausrichten sollte, werden wir vermutlich nie herausfinden. Es zählt doch nur, dass man auf dem Sterbebett keinen Moment wahrhaftig bereuen muss. Dann kann es einem in meinen Augen auch egal sein.

Yoga, Sport, Musik und Schlaf. Auf gewisse Art und Weise können wir unsere Auszeit nehmen und ein Mensch der gänzlich darauf verzichtet, ist nicht überlebensfähig. Allein mit dem Schlaf und den Träumen, gibt uns unser Körper die Möglichkeit abzuschalten und in die Leere abzudriften.

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Kommentar von MasterOfScience
25.01.2016, 14:41

Allein mit dem Schlaf und den Träumen, gibt uns unser Körper die Möglichkeit abzuschalten und in die Leere abzudriften.

Ja,
allein unser Körper gibt uns diese Möglichkeit und da steckt schon
wieder so eine unglaubliche Faszination drinnen, man glaubt es kaum.

Warum
genau haben wir diesen Mechanismus heutzutage immernoch? Er scheint
also nicht unwichtig zu sein und vor allem dient er ja scheinbar zur
Loslösung von der Realität. Unser Körper gibt uns die Möglichkeit andere
Welten und Zustände kennenzulernen und zu erforschen. Da kommt die
Frage der Seele wieder mal auf. Wer Ketamin als Dissoziativum kennt, es
also bis zum K-Hole getrieben hat, der weiß, wie unglaublch abstrakt und
einzigartig eine veränderte oder neuartige Welt sein kann. Mir kommt
sie immernoch so vor, als wäre sie in einem Hyperraum, in den man
einfach geschossen wird, jedoch scheint dieser Raum auch die ganze Zeit
um mich und uns herum zu existieren. Wie ein Paralleluniverum. Das
Ketaminuniversum lässt auch Blicke auf die Größe zu und naja... Es ist
sehr groß. Ich habe kein Ende sehen oder ausmachen können, heißt aber
nicht, dass es unendlich groß ist.

Das Verblüffende ist
ja nur, dass eine riesige abstrakte und einzigartige Welt erschaffen
wird, man aber währenddessen "sehen" kann, dass man selbst immernoch im
eigenen Körper ist. Das Gehirn ist wie gescannt und frei zugänglich. Es
ist wie, als würde das Gehirn eine eigene Welt auf Ketamin simulieren,
die derart komplex, konfus und abstrakt ist, dass man keinen Bezug mehr
zu unserer Realität findet. Diese Substanz ist einfach unglaublich
einzigartig und verdient meinen größten Respekt!

Nunja, also deine Antwort zu meiner Frage: Wie leben die Menschen ihr Rauschbedürfnis aus?, lautet dann wohl:

Yoga, Sport, Musik und Schlaf. Auf gewisse Art und Weise können wir
unsere Auszeit nehmen und ein Mensch der gänzlich darauf verzichtet, ist
nicht überlebensfähig. Allein mit dem Schlaf und den Träumen, gibt uns
unser Körper die Möglichkeit abzuschalten und in die Leere abzudriften.

Vielen Dank für deine Antwort!

MFG

MasterOfScience

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Man kann mit vielem aus der Realität flüchten. Zb bücher vor allem fantasybücher, tv serien, filme auch in 3D , theater, Kabarett, fan sein, usw. Der Vorteil ist das diese sachen nicht gesundheitsschädlich sind wie zb drogen insbesondere alkohol.

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Kommentar von jasminschgi
25.01.2016, 12:14

achja und das wichtigste : musik :)

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Kommentar von john201050
25.01.2016, 20:50

ja, kann man.

aber abwechselung macht das leben interessanter und die einzelnen "ausflüge" wertvoller.

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Kommentar von jasminschgi
26.01.2016, 12:19

wenn du meinst..

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Ganz einfach. Ein Orgasmus (dein Beispiel) macht nicht deinen Körper kaputt, im Gegenteil. Und Träume, die sowieso unbewusst passieren,(außer man erlernt sie zu kontrollieren wie beim luziden träumen) ebenfalls nicht. Was andere Menschen noch so machen ist unterschiedlich, aber ich wage zu behaupten, dass das auch alles nicht dem Körper schadet. Musik hören, Filme schauen, Spiele spielen, lesen, schreiben...Alles was in diese Richtung geht.

Kurz gesagt, braucht man keine Drogen um der 'Realität' für einen Augenblick zu entfliehen.

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Kommentar von john201050
25.01.2016, 20:48

die meisten drogen machen deinen körper übrigens ebenfalls nicht kaputt.

LSD, DMT,... sowieso nicht.

aber auch heroin ist körperlich nicht schädlich.

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