Wie lassen sich Streitigkeiten bei der Nachlassverteilung in Erbengemeinschaften verhindern?

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7 Antworten

Zunächst mal mein Beileid. Ich gehe davon aus, daß Euer Vater festgelegt hat, wer was bekommen soll. Um Deine Frage genauer beantworten zu können, müßte man die Aufteilung im Testament wissen. Hat Dein Vater seine Lebensgefährtin als Erbin des Hauses bzw. des Vermögensteiles eingesetzt? Wenn ja, ist sie Erbin dieses Teils und die Kinder bekommen nur den Pflichtteil. Unter Umständen stehen jedoch den Kindern des Erblassers sogenannte Pflichtteilsergänzungsansprüche (bei Schenkungen innerhalb der letzten 10 Jahre)zu. Am Besten Du setzt Dich mit einem kompetenten Anwalt in Verbindung.

Wenn Dein Vater alles im Testament geregelt hat, dürfte es doch keine Streitigkeiten geben. Das Testament ist doch bindend und keine Auslegungssache. Es sei denn, es ist jemand enterbt worden. Dann hat trotzdem Anspruch auf den Pflichtteil, wenn keine schwerwiegenden Gründe dagegen sprechen.

Ja Notar wird eingeschaltet sein, jedoch schreibst du dass alles geregelt ist. Ich ging dieses Jahr zum Rechtsanwalt und der hat dies souverän geklärt.Besser als Notar- Vorsicht!! Erbrecht wird nicht vom Rechtsschutz übernommen - musst du -ausser einer Beratungsgespräch- selber zahlen.

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