Wie lassen sich Migräneanfälle vermeiden?

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Gerade bei Menschen mit Migräne besteht die Gefahr, zu häufig Schmerzmittel einzunehmen. Das kann im Laufe der Zeit zu einem Medikamentenkopfschmerz (zusätzlichen Migräneattacken) führen:

http://www.migraene-info.de/diagnose/kopfschmerzarten_medikamentenkopfschmerz.html

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung sehr gut, indem ich die Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Histaminintoleranz auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräne.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf beugt auch der Migräne vor. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, vor allem regelmäßige Mahlzeiten, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen u. Gestagen kombiniert enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Vielen vielen lieben Dank für deine Antwort! So viele neue Tips, ich werde versuchen alles zu beachten :) Darf ich dir noch eine Frage stellen? Was machst du wenn du zB Vormittags Kopfschmerzen bekommst, du aber noch einen langen und anstrengenden Tag vor dir hast? Mal kurz hinlegen oder Yoga machen sind ja dann schlecht möglich..

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@pimpinella0815

Manchmal bekomme ich Kopfschmerzen, wenn ich zu wenig gegessen habe, bzw. die letzte Mahlzeit schon länger zurück liegt. Dann hilft es mir, eine Kleinigkeit zu essen, z. B. einen Apfel und in kurzen Abständen immer wieder Wasser zu trinken. Das funktioniert aber leider nicht immer - vor allem dann nicht, wenn mir schon übel ist. Manchmal hilft mir auch ein kleines Glas Cola zu trinken.

Bei starken Migräneattacken kann ich mich nur noch zu Hause ins Bett legen und meinen Kopf kühlen. ( http://www.salvacold-migraene.com/ ) Arbeiten kann ich dann nicht mehr. Da bei mir normale Schmerzmittel wie Ibuprofen nicht gegen die Migräne helfen, versuche ich gut vorzubeugen.

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Einen Oesteopathen aufsuchen . Meistens genügt ein Besuch. Die Kosten für die Behandlung wird allerdings nicht von der Krankenkasse ,Ausnahme die " Techniker ", übernommen . Neurologen aufsuchen ! Es mit Globuli aus der Apotheke probieren . Kosten nicht viel und sind nicht schädlich , da pflanzlich ! Gute Besserung ! Ibu schadet auf Dauer deine Leber !

Ich habe bei gutefrage.net schon oft die Ursachen der Migräne und ähnlicher Kopfschmerzattacken erklärt. Leider liest offenbar niemand die Antworten. Die Antwort des Neurologen bei pimpinella0815 ist typisch: Tabletten. Tabletten können helfen, aber wie die Fragerin richtig bemerkt, das führt über die Jahre, je nach Medikament, ganz sicher zu einer Schädigung der Niere oder Leber. Auch der andere Klamauk mit Nahrungsmitteln, Wetter, Stress etc. ist blühender Blödsinn, da auch die meisten Ärzte und Neurologen keinen blassen Schimmer haben. Die Ursache ist eine klar definierte Krankheit: das Neuro-Okklusale-Syndrom. Wie der Name sagt, hat die Krankheit etwas mit der Okklusion zu tun, also wie die Zähne aufeinander treffen. Es handelt sich also um eine Bissstörung. Es gibt schon eine Menge Zahnärzte, vor allem sogenannte Gnathologen und Bissphysiologen, die ahnen, dass da etwas ist, was mit dem Biss zusammenhängt. Das Grundproblem ist der Umstand, dass bis heute keine Universität weltweit versteht, wie wir beißen. Die Meinung der Experten ist, dass das TMJ (Kiefergelenk) beim Kauen belastet wird. Das Gegenteil ist richtig. Das ist für die Wissenschaftler schwer zu verdauen. Das Kiefergelenk wird beim Kauen überhaupt nicht belastet !! Das ist das eine. Das andere, dass sie nicht wissen, ist die Existenz von besonderen, nur zu diesem Zweck vorhandenen, Rerzeptoren an den unteren Schneidezähnen. Das vom Nervus trigeminus gesteuerte System kommt erst dann zur Ruhe und Muskelentspannung, wenn diese Zähne Kontakt haben. Bei Migränepatienten fehlt dieser natürliche Kontakt. Um ihn dann doch herzustellen, wird der Unterkiefer nach vorn geschoben, bis Kontakt erreicht ist. Das System meldet: ok, Kontakt vorhanden, entspanne dich. Der Unterkiefer geht in seine Ruhelage zurück. Das System meldet, kein Kontakt mehr, Unterkiefer nach vorn. So geht das die ganze Nacht. Die notwendige Tiefschlafphase wird nicht erreicht. Der Patient wacht müde und erschöpft auf. Kein Wunder, er hat ja die ganze Nacht gearbeitet. In dieser Zeit hat er aber die Kiefergelenke richtig belastet. Ein Druck von außen bestätigt, sie sind hochempfindlich.Dort liegt dann die Ursache für die Migräne oder Kopfschmerzattacken. Bei Kindern ist zum Beispiel der Zappelphilipp ein Zeichen für NOS. Sie sind am Tage übermüdet.
Was ist zu tun ? Drucke diese Nachricht aus und zeige sie deinem Zahnarzt. Wenn er genaueres wissen will, ich sende ihm die Monographie der Krankheit kostenlos (in englisch) zu. Adresse: arnold.dietz@gmail.com Dann soll er die eine Knirscherschiene machen. Das ist meines Wissens nach, eine Kassenleistung. Viel billiger als die ständigen Medikamente. Diese Knirscherschiene muss hinter dem 1. Prämolaren enden. Das ist ganz ganz wichtig. Normalerweise geht die Schiene über ganze Zahnreihe. Das ist falsch!!!!. Sie wird so eingeschliffen, dass die Frontzähne Kontakt haben. Du darfst sie nur in der Nacht tragen, höchstens 12 Stunden pro Tag. Meistens ab dem 2. Tag sind die Schmerzen wie weggeblasen. Dann sind zwar die Schmerzen weg, aber du musst ständig die Schiene (Splint) tragen. Zur endgültigen Behandlung, kommt es auf den Auslöser an. Das kannst du oder dein Zahnarzt mit mir besprechen (kostet nichts). Diese Antwort gilt für alle Migränepatienten.

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