Wie lassen sich Migräneanfälle vermeiden?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Gerade bei Menschen mit Migräne besteht die Gefahr, zu häufig Schmerzmittel einzunehmen. Das kann im Laufe der Zeit zu einem Medikamentenkopfschmerz (zusätzlichen Migräneattacken) führen:

http://www.migraene-info.de/diagnose/kopfschmerzarten_medikamentenkopfschmerz.html

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung sehr gut, indem ich die Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Histaminintoleranz auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräne.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf beugt auch der Migräne vor. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, vor allem regelmäßige Mahlzeiten, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen u. Gestagen kombiniert enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Vielen vielen lieben Dank für deine Antwort! So viele neue Tips, ich werde versuchen alles zu beachten :) Darf ich dir noch eine Frage stellen? Was machst du wenn du zB Vormittags Kopfschmerzen bekommst, du aber noch einen langen und anstrengenden Tag vor dir hast? Mal kurz hinlegen oder Yoga machen sind ja dann schlecht möglich..

0
@pimpinella0815

Manchmal bekomme ich Kopfschmerzen, wenn ich zu wenig gegessen habe, bzw. die letzte Mahlzeit schon länger zurück liegt. Dann hilft es mir, eine Kleinigkeit zu essen, z. B. einen Apfel und in kurzen Abständen immer wieder Wasser zu trinken. Das funktioniert aber leider nicht immer - vor allem dann nicht, wenn mir schon übel ist. Manchmal hilft mir auch ein kleines Glas Cola zu trinken.

Bei starken Migräneattacken kann ich mich nur noch zu Hause ins Bett legen und meinen Kopf kühlen. ( http://www.salvacold-migraene.com/ ) Arbeiten kann ich dann nicht mehr. Da bei mir normale Schmerzmittel wie Ibuprofen nicht gegen die Migräne helfen, versuche ich gut vorzubeugen.

0

Einen Oesteopathen aufsuchen . Meistens genügt ein Besuch. Die Kosten für die Behandlung wird allerdings nicht von der Krankenkasse ,Ausnahme die " Techniker ", übernommen . Neurologen aufsuchen ! Es mit Globuli aus der Apotheke probieren . Kosten nicht viel und sind nicht schädlich , da pflanzlich ! Gute Besserung ! Ibu schadet auf Dauer deine Leber !

Ich habe bei gutefrage.net schon oft die Ursachen der Migräne und ähnlicher Kopfschmerzattacken erklärt. Leider liest offenbar niemand die Antworten. Die Antwort des Neurologen bei pimpinella0815 ist typisch: Tabletten. Tabletten können helfen, aber wie die Fragerin richtig bemerkt, das führt über die Jahre, je nach Medikament, ganz sicher zu einer Schädigung der Niere oder Leber. Auch der andere Klamauk mit Nahrungsmitteln, Wetter, Stress etc. ist blühender Blödsinn, da auch die meisten Ärzte und Neurologen keinen blassen Schimmer haben. Die Ursache ist eine klar definierte Krankheit: das Neuro-Okklusale-Syndrom. Wie der Name sagt, hat die Krankheit etwas mit der Okklusion zu tun, also wie die Zähne aufeinander treffen. Es handelt sich also um eine Bissstörung. Es gibt schon eine Menge Zahnärzte, vor allem sogenannte Gnathologen und Bissphysiologen, die ahnen, dass da etwas ist, was mit dem Biss zusammenhängt. Das Grundproblem ist der Umstand, dass bis heute keine Universität weltweit versteht, wie wir beißen. Die Meinung der Experten ist, dass das TMJ (Kiefergelenk) beim Kauen belastet wird. Das Gegenteil ist richtig. Das ist für die Wissenschaftler schwer zu verdauen. Das Kiefergelenk wird beim Kauen überhaupt nicht belastet !! Das ist das eine. Das andere, dass sie nicht wissen, ist die Existenz von besonderen, nur zu diesem Zweck vorhandenen, Rerzeptoren an den unteren Schneidezähnen. Das vom Nervus trigeminus gesteuerte System kommt erst dann zur Ruhe und Muskelentspannung, wenn diese Zähne Kontakt haben. Bei Migränepatienten fehlt dieser natürliche Kontakt. Um ihn dann doch herzustellen, wird der Unterkiefer nach vorn geschoben, bis Kontakt erreicht ist. Das System meldet: ok, Kontakt vorhanden, entspanne dich. Der Unterkiefer geht in seine Ruhelage zurück. Das System meldet, kein Kontakt mehr, Unterkiefer nach vorn. So geht das die ganze Nacht. Die notwendige Tiefschlafphase wird nicht erreicht. Der Patient wacht müde und erschöpft auf. Kein Wunder, er hat ja die ganze Nacht gearbeitet. In dieser Zeit hat er aber die Kiefergelenke richtig belastet. Ein Druck von außen bestätigt, sie sind hochempfindlich.Dort liegt dann die Ursache für die Migräne oder Kopfschmerzattacken. Bei Kindern ist zum Beispiel der Zappelphilipp ein Zeichen für NOS. Sie sind am Tage übermüdet.
Was ist zu tun ? Drucke diese Nachricht aus und zeige sie deinem Zahnarzt. Wenn er genaueres wissen will, ich sende ihm die Monographie der Krankheit kostenlos (in englisch) zu. Adresse: arnold.dietz@gmail.com Dann soll er die eine Knirscherschiene machen. Das ist meines Wissens nach, eine Kassenleistung. Viel billiger als die ständigen Medikamente. Diese Knirscherschiene muss hinter dem 1. Prämolaren enden. Das ist ganz ganz wichtig. Normalerweise geht die Schiene über ganze Zahnreihe. Das ist falsch!!!!. Sie wird so eingeschliffen, dass die Frontzähne Kontakt haben. Du darfst sie nur in der Nacht tragen, höchstens 12 Stunden pro Tag. Meistens ab dem 2. Tag sind die Schmerzen wie weggeblasen. Dann sind zwar die Schmerzen weg, aber du musst ständig die Schiene (Splint) tragen. Zur endgültigen Behandlung, kommt es auf den Auslöser an. Das kannst du oder dein Zahnarzt mit mir besprechen (kostet nichts). Diese Antwort gilt für alle Migränepatienten.

Krasse Migräne D:

Hey Leute, ich habe manchmal (in sehr unregelmäßigen Abständen und meist völlig unerwartet) sehr starke Migräne. Als erstes merke ich es dadurch, dass zum Beispiel meine Hände oder mein Oberschenkel taub werden. Die Taubheit wird zunehmend schlimmer und wandert. Dann sehe ich Blitze und mir wird übel, es kam auch mal vor dass ich nicht mehr Sprechen konnte. Und erst dann beginnt ein sehr, sehr starker Kopfschmerz, der den restlichen oder sogar den darauffolgenden Tag noch andauert. Ich frage mich: Ist das normal, und woher kann das denn kommen? (Bin erst 15!) Und vielleicht kann man es vermeiden? hoff wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir etwas Klarheit verschaffen könntet...lg

...zur Frage

Bekomme ich Ibuprofen 800 ohne Rezept?

Hallo, ich leide unter sehr starker Migräne und bekomme eigentlich Ibuprofen 800 immer auf Rezept. Jetzt merke ich aber, dass sich eine Migräneattacke ankündigt und ich habe keine medis/ Rezepte mehr. Und mein Neurologe hat keine Sprechstunde am WE. Ich würde ja im Krankenhaus anrufen, aber mir wurde von einer Freundin gesagt, dass man dann wegen arztwechsel n neues eeg machen müsse. Und nein, 2x400 bzw 1.5 x600 mg nehmen geht nicht oder es hilft nur wenig. In den 800ern scheinen noch andere Inhaltsstoffe drinnen zu sein... Kann ich auch einfach in die Apotheke gehen, der Apotheker kennt mich, und weiß, dass ich Migränepatientin bin, und die Dinger ohne Rezept bekommen? Oder geht das nicht?

...zur Frage

Niedriger Blutdruck und starke Kopfschmerzen- was tun?

Hallo :) ich habe seit ungefähr einem Jahr täglich Kopfschmerzen. Vom Arzt wurde schon vieles diagnostiziert: Verspannungen in bestimmten Körperregionen, Migräne, psychisch bedingte Kopfschmerzen, später dann Medikamentenkopfschmerzen, nun aufgrund meines niedrigen Blutdruckes. Ich nehme fast täglich Schmerztabletten (Ibuprofen), doch seit einigen Wochen helfen auch diese nicht mehr. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Die Kopfschmerzen nehmen mir wirklich sehr viel Lebensqualität und kein Arzt kann mir helfen. EEG und auf Gehirnkrankheiten wurde ich schon überprüft- nichts. Habt ihr vielleicht Ideen? Und was kann ich machen um, nach dem aktuellen Stand, meinen Blutdruck zu erhöhen? Ich würde mich wirklich sehr über Antworten freuen, vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

...zur Frage

Wegen Migräne / starken Kopfschmerzen ins Krankenhaus?

Hallo,

Seit ich 7 Jahre alt bin habe ich oft bis sehr oft starke Kopfschmerzen. Ein paar Jahre später stellte dann ein Neurologe eine "normale" Migräne fest und verschrieb mir Tabletten. Diese wirkten auch ein paar Jahre super aber dann nicht mehr.

Vor nun etwa gut drei Jahren haben sie wieder angefangen, habe versucht erst einmal selbst gewisses anderes auszuschließen und einiges runprobiert. Nun wurde es aber immer schlimmer und jetzt seit gut einem Jahr habe ich täglich typische Migräne. Ich kann mich auf der Arbeit einfach oft nicht mehr richtig konzentrieren und nach der Arbeit liege ich oft nur noch im Bett.

Vor ein paar Monaten war ich wieder bei einem Neurologen wo ich ein Jahr auf den Termin gewartet habe. Dieser hat mir neue Tabletten verschrieben welche aber auch überhaupt nicht wirken, der nächste Termin bei ihm ist auch wieder erst in zwei Monaten.

Nun wollte ich auch Mal bei anderen Ärzten nachfragen und Rat einholen, aber die Wartezeiten sind einfach nur unfassbar. Der frühste Termin ist in 4, der späteste in 8 Monaten, und das nur für eine Sprechstunde.

Momentan sind die Kopfschmerzen wieder erst Recht ziemlich stark und die belasten mich einfach psychisch und körperlich. Ich weiß einfach auch nicht mehr was ich tun soll, ich habe auch für starke Attacken kein Medikament was wirkt.

Lange Rede kurzer Sinn: ich habe heute Mal auf der Webseite vom Uniklinikum in der Nähe nachgeschaut und diese haben auch eine Klinik für Neurologie. Ich Frage mich ob die einen im Krankenhaus auch so behandeln würden ohne das man direkt da bleiben muss ? Also das man da auch vielleicht beraten wird ?

Es wäre einfach noch die letzte Möglichkeit neben die Monate jetzt einfach irgendwie durchzuhalten bis ich endlich zu einem Arzt komme der mir richtig weiter hilft.

...zur Frage

pille danach jetzt immer migräne

Ich habe vor einem jahr die pille danach genommen und habe 2 monate später immer wieder migräneanfälle bekommen ( es hat angefangen das ich seestörungen bekam und das ich einen körperteil nicht mehr spürte zb mein gesicht und ca 20 min später bekam ich höllische kopfschmerzen) ich habe generell oft und eig schon immer kopfschmerzen aber vergleichbar gegen das migräne kopfweh ist das gar nichts. Ich denke das es von der pillr danach sein kann oda? Weil ich hatte das vorher ja nie und zurzeit hab ich es wieda tital oft.. war auvh schon beim neurologen und hatte eine mr gemacht aber es ist nichts rausgekommen. Es kann auch sein das ich es von meinrr mutter geerbt habe weil sie das früher auch immer hatte aber ich denkr trotzdem das das etwas mit der pille danach zu tun hat. Der neurologe hat mir auch tabletten verschrieben brufen 600mg am anfang halfen sie total gut aber jetzt muss ich schon 2 nehmen damit ich nicht soo arg kopfweh bekomm normal sollte ich nur eine täglich nehmen aber das geht nicht.. bitte helft mir ich bin total verzweifelt ich habe jeden tag angst das ich sie wieda bekomme 😞

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?