Wie lassen sich Evolution und Glauben vereinbaren?

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25 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wally, selbstverständlich lassen sich Evolution und Glauben grundsätzlich vereinbaren. Man darf nur die Geschichten der Bibel nicht wörtlich nehmen, sondern als Mythen und Metaphern. Die großen Religionen stehen der Evolutionslehre inzwischen nicht mehr ablehnend gegenüber und alzeptieren sogar die Hypothese vom Urknall. Deshalb ist die Evolutionslehre eine wissenschaftlich anerkannte Erklärung für die Entwicklung des Lebens auf der Erde. Lediglich Kreationisten und ähnliche Sekten lehnen die Evolution pauschal ab und glauben, die Erde sei erst 6000 Jahre alt. Aber das ist Unsinn. Die Schöpfung, wie sie in der Bibel beschrieben wird, darf man nicht buchstäblich nehmen, wie es manche immer noch tun.

Den Himmel, wie man ihn sich früher vorgestellt hat, gibt es natürlich nicht.

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@ Valentin301!

  1. Wenn Gott heute von Wissenschaftlern als Schöpfer ausgeschlossen wird ist es nur verständlich, dass sie die Entstehung des Universums und des Leben auf natürliche Weise erklären müssen.

  2. Weil sie sich die Entstehung nicht anders erklären können, müssen sie einfach von gewissen Annahmen ausgehen. (Es werden bestimmte Dinge angenommen und vorausgesetzt.).

  3. Eine dieser Annahmen sind die riesigen Zeiträume, die einfach notwendig sind, damit das Universum und das Leben entstehen konnte.

  4. Es ist bemerkenswert, dass selbst Darwin, der Begründer der Evolutionstheorie niemals einen Schöpfer ausgeschlossen hat. Er konnte nicht erklären wieviel der Schöpfer und wieviel durch einen Entwicklungsprozess entstanden ist.

Darin besteht überhaupt das Grundproblem der Evolution. Was entstand durch Gott und was entstand durch den Entwicklungsprozess.

  1. Es ist hier nicht möglich auf diese Thematik wirklich einzugehen, denn mit einigen Behauptungen oder Schlagworten ist das nicht möglich.
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@evangelista

Falsch, evangelista, Wissenschaftler schließen einen Gott auch als Schöpfer nicht aus, das können sie gar nicht. Nur die Schöpfungsgeschichte in der Bibel wird als Mythos erkannt. Und lange Zeiträume muss man nicht einfach annehmen, sondern man kann sie durch unterschiedlichste Methoden belegen.

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@valentin301

@ Valentin301!

Dein Wort in Gottes Ohr, dass die Wissenschaftler Gott nicht ausschließen.

  1. Tatsache ist, dass ca. 90% der modernen Wissenschaftler das sehr wohl tun. Es ist eine geringe Minderheit, die Gott in ihren Überlegungen miteinbeziehen (ca. 10%).

Die meistern sind also atheistische Materialisten, die überhaupt die Existenz Gottes in Frage stellen.

  1. Was will man also von diesen Menschen erwarten, die von dieser Grundeinstellung ausgehen. Sie sind deshalb gezwungen die Entstehung auf ganz natürliche Weise erklären.

  2. Was die großen Zeiträume anbelangt hängt das mit der Entwicklung der Materie und der Entstehung der Galaxien und Sonnensysteme zusammen.

  3. Diese angeblichen wissenschaftlichen Beweise gibt es in Wirklichkeit nicht, sondern gründen sich auf Annahmen von Entwicklungsprozessen, die aufgrund der Entwicklung angenommen werden müssen.

  4. Deshalb bleib die Frage völlig offen: Wieviel hat Gott geschaffen und was ist auf einen Entwicklungsprozess zurückzuführen. Darüber kann niemand eine Aussage machen.

  5. Wenn Du selber Gott akzeptierst musst Du Dich frage: Was hat ER geschaffen? Wieviel hat Er geschaffen? Was ist davon durch Entwicklung entstanden?

Solange diese Fragen nicht beantwortet werden können, kann darüber auch nichts Konkretes behauptet werden.

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@evangelista

>evangelista<! Grundsätzlich muss es einen Hintergrund geben, der all das entstehen ließ, was wir heute sehen und wahrnehmen können. Alle Entwicklungsprozesse laufen nach Gesetzmäßigkeiten ab, die dieser so genannte GOTT programmierte. Einer der wesentlichen Gesetze, ist das Gesetz der VERVOLLKOMMNUNG, d.h. alles strebt einem Optimum zu. Wir irdischen Menschen können zu Mitgestaltern werden, wenn unser so genanntes Deneken und Handeln von der Motivation getragen wird, dem GANZEN zu dienen, im Sinne von: >DEIN WILLE GESCHEHE<! Und sein WILLE, der Wille, dieses so genannten GOTTES wird geschen, ob uns Irdischen dieses recht ist oder nicht. GALLARIAOY

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@ Valentin301!

  1. Leider wird heute durch populärwissenschaftliche Sendungen oder Literatur in sehr vereinfachter Weise die Dinge dargestellt und der Eindruck erweckr, als würden die Aussagen über den Ursprung wissenschaftlich beweisbar sein.

  2. Tatsache ist vielmehr, dass es für die Entstehung des Universums keinen wissenschaftlichen Beweise, sondern nur Annahmen, bzw. Theorien gibt.

Es werden fälschlicher weise Annahmen und Theorien als Beweise vorgebracht, die sie nicht sind.

  1. Weiteres verwenden gerade atheistische Naturalisten diese wissenschaftlichen Erklärungen als Beweise und suggerieren den Menschen, dass es nur so und nicht anders gewesen sein konnte.

  2. Hier werden eigene ideologische Wunschvorstellungen mit der wissenschaftlichen Realität verwechselt.

  3. So wie Darwin und andere Wissenschaftler schließen sie das Wirken und Handeln Gottes nicht aus. Sie können nur nicht das Zusammenspiel von Schöpfung und Entwicklung erklären. Deshalb vermeiden sie absolute Aussagen und stellen auch keine Dogmen(Postulate) auf. Im Gegenteil zu gewissen Leute, die das bedenkenlos machen.

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@evangelista

Ach Evangelista, auf Deine ausschweifenden problematisierenden Aussagen, die vom Hundertsten ins Tausendste führen, werde ich hier an dieser Stelle nicht weiter eingehen, ein andermal vielleicht wieder. Hier habe ich alles notwendige und wichtige, was zu Wallys Frage gehört, gesagt. Punkt.

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@valentin301

@ Valentin301!

  1. Leider sind das nur substanzlose Aussagen und keine sachlichen Argumente zu meinem Kommentar und zu meinen Fragen!

  2. Es ist bedauerlich, dass Du solche Formulierungen verwendest. Dir gegenüber habe ich mich in keinerlei weise so geäußert.

Aber ich bin es von Dir schon gewöhnt solche Antworten zu bekommen.

  1. Es ist tatsächlich ein Problem, wenn man einerseits Schöpfung und Evolution miteinander verbindet und anderseits dann nicht in der Lage ist in irgendeiner Form seine Vorstellungen zu erklären.

Nur einen Schöpfer anzunehmen ist zu wenig, wenn man nicht konkretisieren kann was Er am Anfang überhaupt geschaffen haben soll. Hat Er am Anfang nur eine URMATERIE hervorgebracht und alles dann sich selbst überlassen? Order geschah das auf andere Weise?

Was durfte Er nach der wissenschaftlichen Vorstellung überhaupt schaffen? Oder hat Er nicht doch funktionierende Systeme und Strukturen hervorgebracht, die aufeinander abgestimmt waren? usw.

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@valentin301

Das wäre auch die Mühe nicht wert.

Amüsant ist es aber allemal.

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@AriGold

@ AriGold!

Da hast Du recht, denn es würde trotz der Mühe nichts Konkretes dabei herauskommen, sondern nur substanzloses Gerede.

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@evangelista

Nur als theoretisches Beispiel: Die Schöpfung von Bakterien hätte ausgereicht, die Evolution den ganzen Rest erledigen zu lassen. Nur meinen Wissenschaftler und auch ich, daß es noch einfachere Systeme als Bakterien waren, die den Anfang gemacht haben. Gott könnte auch nur ein einziges Mal, nämlich bei der Erschaffung des Universums, gehandelt haben. Aber auch das ist natürlich Glaube, nicht Wissen.

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Vielleicht in dem man sagt Gott habe den Arten die Fähigkeit zur Evolution gegeben. Und dann nichts mehr gemacht Und wenn im Himmel nichts als Menschen sind möchte ich da gar nicht hin. Ich glaube eh wirklich nicht an so was wie den Himmel

Über das "in den Himmel kommen" gibt es recht viele seltsame ideen und daher auch viele Mißverständnisse. Zum Beispiel glauben viele, dass man sterben muß, um in den Himmel zu kommen. Eigentlich kommen nicht wir in den "Himmel", sondern der "Himmel" kommt in unser Wesen. Es gibt einen Zustand, den jede wichtige Religion anstrebt, den die indische Tradition als "Samadhi" bezeichnet, den der christliche Mystiker Meister Ekkehardt als "Gottessille im Menschen" bezeichnet, der auch als Gedankanstille oder als gedankenfreies Bewußtsein bezeichnet wird. Dieser Zustand ist auch gemeint, wenn Jesus sagt, daß wir zu seinem Vater kommen können. Jesus hat das Prinzip des Verzeihens in der Menschheit etabliert und auf diese Weise den Weg zu seinem Vater geschaffen; denn ohne zu verzeihen, kann man den anngestrebten Samadhi-Zustand nicht erreichen. Das Verzeihen macht also möglich, daß ein Mensch den Zustand der Gottesstille in sich erreichen kann und dieser Zustand ist ein himmlischer Zustand und kann sicher nur zu Lebzeiten eines Menschen stattfinden. Allerdings muß dann auch neben dem Verzeihen eine andere Bedingung erfüllt sein, nämlich die 2. Geburt muß stattgefunden haben. Damit auch das möglich wird, wurde in den heiligen Schriften jemand angekündigt, der Die Menschen nicht nur mit Wasser, sondern mit dem "Geist" taufen kann.

Wer hat so etwas geschaffen der so etwas von sich geben kann. Weder mit Wasser noch mit Geist getauft.

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hi gottesanbeterin, endlich mal jemand, der Ahnung von der Materie hat freu

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Dadurch das man Aussagen von Jesus mit fernöstlichen Ansichten vermischt, wird dieses auch nicht wahrer. Fakt ist, das Jesus niemals behauptet hat, wir selbst können uns unseren eigenen Himmel schaffen. Ebenso hat er nie von Wiedergeburt im Sinne dessen was die Asiaten dazu sagen gesprochen, sondern nur davon ,dass wir als Christen dahingehend sterben, dass wir unser altes Leben ans Kreurz nageln und dann wiedergeboren werden indem wir von Gott als Geschenk den Heiligen Geist bekommen. Das ist Geist taufen. Um das zu erreichen, muss man erkennen, bereuen und alles Jesus übergeben. Danach ist man frei von dem Joch der Sünde (auch wenn man als Mensch weiter der Versuchung ausgesetzt ist). Wer bereut um umkehrt weiss was verzeihen bedeutet und ändert auch sein Leben anderen gegenüber. .... Er wird aber nicht Gottgleich

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@ManfredFS

>ManfredFS<! In deinem Kommentar liegt eine Wahrheit versteckt, die die gläubigen Dogmatiker nicht erkennen können. GALLARIAOY

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@ManfredFS

>ManfredFS<!Das, was du ausführst, ist geschrieben mit einer christlichen Programmierung, die eben nicht die absolute Wahrheit erfasst. Das mit den Sünden kannst du vergessen,weil wir Menschen Erfahrungsmenschen sind, d.h. wir wissen nicht im voraus was sinnvoll ist, erst durch Erleben, durchleben des >GUTEN< und >BÖSEN<, erkennen wir, was womöglich absolut >GUT< ist, und dem GANZEn dient. Ein LAO TSE, BUDDHA, JESUS, wussten im voraus, was dem GANZEN dient! und dies zeichnet erst einen WEISEN aus, der mit der göttlichen Auswirkung in Resonanz ging, und erfuhr, was Vervollkommnung beinhaltet. GALLARIAOY

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