Wie lange zahlt der Arbeitgeber weiter?

5 Antworten

Der ArbG zahlt das Gehalt bei Berufsverbot weiter - während der Mutterschutzfrist zahlt er den Teil, den die KK nicht zahlt - eine Schwangere darf netto nicht weniger haben, als sie hätte, wenn sie nicht schwanger wäre.

Er bekommt aber seine Zahlungen an Dich in voller Höhe erstattet.

Daher ist es für den ArbG finanziell ohne Auswirkungen, ob eine Mitarbeiterin schwanger ist, Berufsverbot hat oder in Mutterschutz ist.

Wenn dein Arbeitgeber dir ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen hat, zahlt er das Gehalt bis zum gesetzlichen Mutterschutz, der sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin beginnt, ganz normal weiter.

Darüber musst du dir keine Sorgen machen.

Bist du im Beschäftigungsverbot? Wenn ja bekommst du dein Gehalt ganz normal weiter die ganze Zeit über, das Mutterschutz Geld bekommst du teilweise vom Arbeitgeber und der andere Teil von der Krankenkasse. Danach dann Elterngeld von der Elterngeld Stelle.

Erkundige dich dann bei der Elterngeld Stelle was für dich das passende wäre Elterngeld plus usw da du ja dann noch deine Ausbildung weiter machen möchtest.

Um die Betreuung von deinem Kind zusichern bekommst du auch noch Unterstützung vom Jugendamt bzw Zuschuss für die Tagesmutter oder Krippe.

Der Vater des Kindes ist dem Kind Unterhalt verpflichtet so wie auch dir bis das Kind 3 Jahre alt ist auch wenn ihr nicht verheiratet ward

Der Arbeitgeber weiß schon von deiner Schwangerschaft, obwohl du erst im 1. oder 2. Monat schwanger bist. Normalerweise dürfen Schwangere bis zu 6 Wochen vor der Geburt des Kindes arbeiten. Aber wer nicht arbeiten will, muss wohl nicht...

Ich jedenfalls denke nicht, dass man Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber bekommt, obwohl man eigentlich noch arbeiten könnte.

Außerdem wäre das Mutterschafts- oder Krankengeld während der Ausbildung sowieso so gering, dass man vom Jobcenter/Sozialamt zusätzlich aufstocken müsste.

Ich muss sagen, du hast echt viel Glück, dass der Arbeitgeber überhaupt etwas zahlt!

Wenn dir das Geld nicht reicht, solltest du direkt zum Jobcenter gehen. Wenn du nicht mehr bei den Eltern lebst, empfehle ich sofort Antrag im Jobcenter zu stellen. Die werden dann prüfen, ob du Anspruch auf ALG2 hast.

Es gibt einfach Berufe, wo einem mit einer Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird. Aber es ist wohl einfacher solche Dinge von sich zu geben wie: „ wer nicht arbeiten will, muss wohl nicht „

Naja, wer sich nicht informieren will, muss wohl nicht...🤷‍♂️

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Ich weiß das man normalerweise bis 6 Wochen vorher arbeiten gehen dürfte. Durch Corona haben sich die Regeln aber derzeit geändert.

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Warum machst du dir über sowas Gedanken? Als Mutter wirst du nicht allein gelassen. Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Kindergeld. Wahrscheinlich mehr als du Ausbildungsvergütung hast. Bis 8 Wochen nach Geburt ist der AG noch zum Teil zuständig.

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