wie lange würde man für 100 GB im LAN benötigen?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Bei 100 Mbit/s Verbindungsgeschwindigkeit bekommst Du theoretisch 100.000.000/8=1.250.000 Bit= 12,2 MByte Daten über die Leitung. Von diesem theoretischen Wert musst Du den Protokoll-Overhead abziehen, so dass rund 95 Prozent davon übrigbleiben, also 11,6 Megabyte pro Sekunde. In einer Stunde kommst Du auf 41.760 MByte, für 100 GB benötigst Du dann 2,4 Stunden.

Da es sich aber um 20.000 Dateien handelt, kommt noch einiges an Overhead des Dateisystems dazu sowie ziemlich viele Festplattenzugriffe. Das bremst wieder. Das zu kalkulieren geht mit diesen Angaben nicht. Hier hilft nur: Ausprobieren. Die genannten 2,4 Stunden ist also die Mindestdauer.

du könntest die Festplatte aber physikalisch einbauen und eventuell einen Treiber für das Dateisystem. Gehen wir mal von optimaler Nutzung aus, dann ist 100Mb/s/8=12MB/s macht das etwa 8500 Sekunden also was bei 2,5 Stunden

Da es ca. 20.000 Dateien sind wird die Geschwindigkeit wohl noch etwas geringer ausfallen.

Mit Gigabit LAN und guten SSD Festplatten sieht das Ganze schon deutlich anders aus. Selbst bei guten normalen Festplatten.

0
@Sn3j86

ja vor allem wenn man es über normale Befehle macht mit Windows/Linux. Ich glaube fast dass es besser wäre, einen ftp-Server aufzusetzen und dann einfach hochladen. Mit Gigabit geht aber die Lesegeschwindigkeit der Festplatte nicht höher. Bei ganz kleinen Dateien kann die schonmal auf 20-40MB/s zusammenbrechen. Dann geht es immer noch 1,5-2,5 mal schneller. Man könnte natürlich killcopy oder sowas verwenden aber am schnellsten ist es immer noch die Platten in einem PC zu betreiben. Es gibt Windows Treiber für EXT und wenn man von Linux aus nicht unbedingt in eine Systempartition von Windows zugreift kann man damit auch wunderbar NTFS nutzen.

0
@Cypherpunks

und schonmal gar nicht schreibend! IMHO gibt es auch nur einen "Treiber" um auf ext2 lesend zuzugreifen, mehr nicht.

0

Die zu kopierenden Daten liegen auf einer externen Firewire-HDD welche noch mit NTFS-Formatiert ist, theoretisch könnte man die in den Windows-Rechner einhängen wurde uns aber (weil schon einige NTFS-Partitionen von Windows zerstört wurden) untersagt.

Aber mit zweieinhalb Stunden können wir leben.

0
@monokulti

ihr solltet es mal mit ftp probieren. Also auf Windows filezilla server installieren, sollte recht schnell gehen. Benutzer anlegen und Verzeichnis angeben, dann auf Linux den Filezilla (oder anderen) client starten, ip und benutzerdaten eingeben und dann hochschieben.

0

Festplatten die Windows als Betriebssystem haben, kann man sehr wohl unter Linux auslesen. Linux erkennt es. Hab es selbst schon gemacht. Zu deiner eigentlichen Frage, kann ich nichts sagen, da ich nicht die Geschwindigkeit kenne

Was möchtest Du wissen?