Wie lange würde der Strom brauchen?

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7 Antworten

Alle Eure Vermutungen liegen völlig daneben!

Sobald das Kabel angeschlossen ist, breitet sich darin die elektrische Spannung mit Lichtgeschwindigkeit aus, d.h. mit 300 000 km pro Sekunde. Das würde für 800 km etwa 2,6 Tausendstel Sekunden dauern. Grundsätzlich würde also die Lampe nach einer 375-tel Sekunde aufleuchten.

Allerdings müssten für die Versorgungsstrecke entsprechende technische Vorkehrungen (v.a. Leiterquerschnitt, widerstandsarme Kabelverbindungen u.s.w.) getroffen werden, damit die Stromstärke ausreicht, um die Lampe überhaupt zum Leuchten zu bringen. Das hat aber überhaupt nichts zu tun mit einer Zeitverzögerung.

Bei unserer öffentlichen Energieversorgung wird ständig Strom kreuz und quer durch Europa geleitet. Auch da sorgt sich niemand um irgendwelche spürbaren Zeitverzögerungen, die gibt es da nicht.

Eine völlig andere Frage ist die Zeitdauer, mit denen die Träger der elektrischen Ladungen (Elektronen) über 800 km unterwegs wären bei einem Gleichstrombetrieb mit etwa "gewöhnlicher" Stromdichte. Das würde ungefähr einen Monat dauern. Davon merken wir aber nichts als Beobachter.

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Die Signalgeschwindigkeit in Kupfer ist ca. 200 000 km/s. Das ist ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit, also sehr schnell. Bei 800 km würde es theoretisch 4 ms (also 4 tausendstel Sekunden) bis Spannung am anderen Ende anliegt.

Physikalisch gesehen ist aber der elektrische Widerstand der Leitung ein Problem, das heißt die Leitung würde einen so hohen Widerstand haben, dass die Lampe eventuell gar nicht erst brennen würde. 

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Kommentar von 97BlackWolF97
28.12.2015, 07:20

wenn der Querschnitt gross genug ist schon

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Also Leute, die Frage war rhetorisch, folglich ist der Hinweis auf den Leitungsverlust Blödsinn. Es würde eh niemand auf die Idee kommen, Netzstrom per Verlängerungskabel über 800 Km zu transportieren.

Die Frage war, wie schnell ist Strom in einer Kupferleitung, nicht wie weit fließt er ohne Verlust. Er könnte ja auch nach 80 m gefragt haben und das Ergebnis der Geschwindigkeit wäre das Selbe bzw. er könnte es aus den Angaben ebenso errechnen wie aus den 800 Km.

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die lampe würde nicht brennen,denn bei 800km und netzspannung 230volt kommt hinten nix mehr an.deshalb wird in der praxis hochspannung verwendet um strom über weite strecken zu transportieren

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da bei dieser länge an kabeln der widerstand enorm hoch ist würde sie nie angehen, deshalb wird der Strom bei weiten Strecken ja auch nur in Hochspannung "transportiert", da sonst der Strom nie ankommen würde

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Du müsstest berechnen wie schnell das elektron braucht für die strecke aber das geht ziemlich schnell!

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Kommentar von 97BlackWolF97
28.12.2015, 07:31

ne das elektron bewegt sich nur wenige mm/Sekunde und weil es wechselstrom ist bewegt es sich nur hin und her

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Sie geht sofort an! Das Auge erkennt keine Unterschiede! Ob die Leitung 800km lang ist oder 50m!

Der LeitungsWiderstand wird aber zum Problem...

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Kommentar von wollyuno
28.12.2015, 10:03

nein,theoretisch ja aber praktisch nicht bei 800 km und normale netzspannung

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