Wie lange würde das Auto noch in Durchschnitt laufen?

....... - (Auto, Audi, car)

9 Antworten

Hallo

nun ja bei intelligenter Nutzung, guter Pflege, korrekter Wartung die prophylaktisch aggiert und keinem Kurzstreckenbetrieb halten die Motoren Richtung 1 Mio km. Bei Kurstreckentrettern sind die Motoren schon nach 100000km oder auch eher "platt".

Aber die 800NM machen denn Antriebsstrang zum "Verschleissteil".

200000kmin 6,5 Jahren ergeben um 600km Woche oder 100km/Tag damit hat man schon mal eine normale Nutzung und kein Kurzstreckenauto oder "Stehzeug" aber ein Langstreckenauto ist es auch nicht.

Bei 150-200000km sind aber die Turbloader "fällig", die Motoren siffen langsam Öl, die Einspritzdüsen fangen das Tropfen an, die Antriebswellen und das Verteilgetriebe zeigen Verschleiss ebenso Achsen, Dämpfung, Bremsen.
Nach 6-7 Jahren sollte man die Konservierung von Karosse und Aluminiumteilen erneuern/auffrischen und jetzt zeigen Gummiteile erste Alterungserscheinungen (Benzinschläuche, Kühlwasserschläuche, Zahnriemen, Bremsschläuche, Faltenbälge, Querlenkerlager,,) Das alles braucht jetzt "Pflege" um deren Lebensdauer zu verlängern. Jetzt kommen auch die kaputten/korrofierten Verdampfer der Klimaanlage und Wartungsmöngel bei der Klima.
Die ZF Automatik ist zwar leichter als die Aisin in VW und Porsche aber Verschleissanfälliger und weniger Robust

DasProblem haben alle gebrauchten Audis früher oder später aber V6TDI haben so wenig Leistung (400NM) das dort Dauervollgas weniger "verreissst" und verschleisst und damit der Anstriebstrang wesentlich länger hält
Auch schmalle Reifen und wenig Zubehhörgedöns (Elektronik) sparen Geld und Folgekosten.

MeinTipp wäre sich ein 4-5 Jahre altes Auto kaufen das garantiert Langstrecke ist aber wenn möglich wenig Winterbetrieb wo man dann gleich1000€ in die Hand nimmt und in Vorsorge für die nächsten 10 Jahre reinsteckt.
Bei 7 Jahren aufwärts kann man kaum noch
Korrossionprobleme Preiswert abfangen und nur wenige Erstkäufer investieren in die Zeit nach Leasingende oder für den Nachbesitzer. Die wenigen die das machen werden als "Spinner" betrachtet und verkaufen Autos auch erst nach 10 oder mehr Jahren Nutzung oder eben wenn er zu Gross ist oder vererbt wird.

Wenn du eh nur 2-4 Jahre Q7 fahren willst dann kannst du denn ja "aufbrauchen" das sind in 4 Jahren dann um16000€ Wertverlust ergibt also 10€/Tag. In der Zeit kann man dann mit der Technik nochmal 200000km runterreissen. Ab 300000km sind Q7 eigentlich "unerkäuflich" die gehen in den Export und/oder jemand dreht denn Tacho wieder auf 200000km zurück..... 

Ich kenne eine Ingenieurs & Maschinenbaufirma dort läuft ua ein Q7 3,0TDI als "Büromobil" mit jetzt über 800000km und ein Phaeton 3,0 TDI Lang (Fronttriebler erstes Modeljahr) mit über 1,2 Mio KM.  Der Pheaton bekam bei 1 Mio prophylaktisch einen neuen Antriebstrang (Motor/Getriebe/ Achsteile. Luftfederung). Das wollte man anfangs Generalüberholen aber Neuteile sind "preiswerter". Der Pheaton ist im Westen unterwegs also Spanien/Portugal/Frankreich und der Q7 im Osten also Polen bis Sibirien

Aber die sind auch in der Flugzeugsparte tätig und behandeln die PKW Flotte wie Flugzeuge, also mit A und B Ceck. VW/Audi Mechaniker (Mechatronikerdeppen) kommen da nur in Ausnahmefällen ran. Erst wenn die Dinger einen C-Check bräuchten oder verunfallen werden die ausgemustert.



Kann sein, dass der problemlos noch eine halbe Mio. km läuft, kann aber auch sein, dass der Wagen direkt hinter der Hofeinfahrt in sich zusammenfällt. Nur von den Datena uf dem Bild kann man nicht sagen, wie das Auto behandelt wurde, was es für Schäden gibt, wie du damit umgehen udn es warten wirst usw.

Noch eine ganze Weile. Ich empfehle aber immer keine Autos mit mehr als 100.000 Kilometern zu kaufen, wenn man es mehr als 1 Jahr täglich fahren will.

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