Wie lange wird man krankgeschrieben, wenn man eine Gürtelrose hat. Und ist es eigentlich ansteckend?

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4 Antworten

Der Verlauf einer Gürtelrose vollzieht sich in der Regel ohne Komplikationen.

Obwohl eine Behandlung durch einen Arzt sinnvoll erscheint, heilen etwa 60 Prozent aller Fälle innerhalb von zwei bis vier Wochen von selbst. Zurück bleiben dann meist nur pigmentierte Hautareale, die entweder blässer oder gebräunter erscheint.

Dennoch kann beim Krankheitsverlauf einer Gürtelrose auch starke Schmerzen entstehen. Sind die brennenden Schmerzen zu stark, ist eine Schmerztherapie durch einen Mediziner in Betracht zu ziehen.

http://symptomat.de/G%C3%BCrtelrose

Gürtelrose ist eine Viruserkrankung, die durch Herpes Viren entsteht. Meistens bekommen es diejenigen, die schon in ihrer Jugend Windpocken gehabt haben.

Herpes Viren sind, egal in welcher Form, hochgradig ansteckend, in erster Linie dann, wenn die Bläschen platzen oder wenn man sie aufkratzt. Deshalb in jedem Fall, Hände weg. Zinksalbe vermindert den Juckreiz und hilft, offene Bläschen abzuheilen. Hände waschen ist sehr wichtig, das Handtuch möglichst nach jedem Abtrocknen in die Wäsche, weil die Viren auch gern durch Handtücher, Mützen und Schals, also da, wo es schön kuschelig ist, übertragen werden.

In ganz schweren Fällen wird Aciclovir, das ist der Wirkstoff der Zovirax-Salbe, die man bei Lippenherpes benutzt, per Tablette eingegeben. Da entscheidet aber der Arzt über die Medikation, weil Aciclovir über die Nieren ausgeschieden wird und nierenschädigend íst. Je nach Lage der Gürtelrose, z. B. im Gesicht, kann es bis zu 3 Wochen dauern, bis der "Spaß" wieder abgeheilt ist. Gute Besserung.

Ansteckend ja. Kommt auf den verursacher drauf an.

Krankgeschrieben: hängt vom verlauf der Erkrankung ab.

14 Tage mindestens.

Halte dich fern von Schwangeren. Da ist es gefährlich.

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