Wie lange wird es die Menschheit noch geben?

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10 Antworten

Menschen wird es noch viele zehntausend Jahre geben - der Mensch ist sehr anpassungsfähig und hat inzwischen jede Menge Technik zur Verfügung, was (einige) auch globale Katastrophen überleben lassen wird.

Unsere Zivilisation und Kultur stehen dagegen auf einem anderen Blatt.

Allein durch die globale Erwärmung und den daraus folgenden zusätzlichen Klimawandel ist ein Meeresspiegelanstieg von bis zu 20 Meter in der nächsten tausend Jahren möglich http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/meeresspiegel-ueber-die-jahrtausende/   Was da mit den Küstenstädten passiert, kannst Du Dir vorstellen. Allein in Europa sind 13 Millionen Menschen von einem Meeresspiegelanstieg von nur einem Meter betroffen.

Insofern wird es sicher noch lange Menschen geben - nur befindet sich unsere Zivilisation aktuell in einem Zustand, der so nicht dauerhaft bestehen kann und sich verändern muss. Und wenn wir nicht rechtzeitig das Ruder herumreißen, werden die langfristigen Veränderungen eben auf unsere Kultur keine Rücksicht nehmen und zu einem Teil zerstören.

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Also die Welt ging nicht unter, als die Dinosaurier ausstarben, sie wird auch nicht "kaputtgehen" wenn der Mensch den Schneeleoparden oder eine andere Tierart ausrottet, und sie wird es überleben, wenn der Mensch sich selber ausrottet.

Die Ausrottung durch Gewalt ist sicher immer ein kurzfristiges Risiko. Das sich der Mensch durch übermäßigs poppen oder sonstige Raubzüge an den Resourcen zügig selbst zu Grunde richtet, sehe ich die nächsten paar hundert Jahre definitiv nicht.

Das so manches natürlich zum Problem wird, ok. Aber nur weil die Ölquellen versiegen, sterben nicht plötzlich alle Menschen. Es dezimiert sie vlt. sehr, aber ein vollständiges Verschwinden der Rasse Mensch - sehr sehr unwahrscheinlich und wohl eher in mehreren Tausen Jahren als in mehreren hundert.

 

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Die Welt wird in den nächsten 4 Milliarden Jahren nicht untergehen, allerdings besteht die Möglichkeit, dass sich der Homo Sapiens selbst falsifiziert, sprich sich selbst die Lebensgrundlage entzieht.

Auch das Leben auf diesem Planeten kann der Mensch (oder ein großer Asteroid) nicht zu 100 % vernichten. Sogar in einer hochradioaktiven Umgebung in der Reaktorruine in Tschernobyl wachsen bereits wieder primitive Flechten.

Der Natur oder der Evolution ist dies egal, sie finden immer einen Weg.

Allzu schlecht möchte ich die Zukunft des Menschen nicht einschätzen. Wir sind unglaublich anpassungsfähig, wir verändern die Umwelt nach unseren Wünschen und haben dafür gesorgt, dass wir überleben.

Tatsächlich haben wir riesige Probleme am Hals (Überbevölkerung, schwindende Ressourcen, Krieg, Terror, etc. pp.), wir dürfen aber nicht vergessen, dass das Bewusstsein für die Natur und die Probleme der Umweltzerstörung erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts in den Köpfen der Menschen präsent sind. Seit dem werden viele Anstrengungen unternommen, um beispielsweise unser Klima nicht weiter zu verändern. Das wird noch ein langer Weg, aber viele Nationen sind bereits auf dem richtigem.

Ich möchte etwas Optimismus verbreiten: Die Menschen werden auch die kommenden Krisen überdauern und gestärkt daraus hervorgehen, einfach weil sie es muss oder untergeht. Wir haben durchaus Chancen, uns noch Millionen Jahre weiter zu entwickeln und einen Teil unserer Galaxie zu besiedeln.

Dieses Video mit Josef Gaßner hat mich sehr beeindruckt, besonders ab Minute 26.

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Kommentar von Baumschmuser1
31.10.2016, 22:32

Vielen Dank für die ausführliche Antwort :)
Aber um mal doof zu fragen. Du meintest dass wir uns seit Mitte des letzten Jahrhunderts Gedanken darüber machen. Aber ist seitdem nicht eher ein Fortschritt in die andere Richtung gewesen? Ich denk mal jetzt fahren weitaus mehr Autos als damals und gefühlt werden wir immer verschwenderischer

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Der Planet wird weiterleben. Ich denke eher, dass die Menschheit in den nächsten 100-1000 Jahren aussterben wird. Vor allem an Überbevölkerung, welche zu stark hoch geht. Wie Menschen sind einfach Parasiten auf diesem Planeten wobei es immer mehr Umdenken gibt.

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Ein Wunder, dass sich Menschen darüber Gedanken machen. Das tun wenige. Weil die meisten Menschen nicht darüber nachdenken wollen. Es würde sie zu sehr belasten oder ist ihnen egal

Wenn ich sehe, wie oft wir in den 60er und 70er Jahren am 3. Weltkrieg vorbeigeschrammt sind, und wie blind wir heute den Planeten zerstören, muss ich sagen: Gut schaut es nicht aus.

Das fatale an der Menschheit ist: Erst wenn unmittelbar eine Katastrophe bevorsteht (Riesen Meteorit u.ä.), wachen alle auf. Aber das Klima... das hält schon noch ein bisserl. Atomwaffen? Ach, die wird schon keiner zünden.

Fazit: Ich sehe nicht den sofortigen Weltuntergang. Aber von zukünftigen tausenden Jahren für die Menschheit, würde ich nicht sprechen.

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300 Jahre und bis dahin müssen wir schon Raketen haben, mit denen wir uns eine neue Heimat suchen können.

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Höchstens 180-200 jahre

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Hoffentlich nicht mehr all zu lange, denn was der Zeit so alles bei uns herum läuft, ist einfach nur grauenhaft und das ist gelinde ausgedrückt.

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Aktuell sieht das ja sehr düster aus. Dummheit wächst überall und dumme Landesführer verhalten sich unglaublich dämlich...

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Das wissen noch nicht einmal die Engel im Himmel.

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