Wie lange, wie oft am Tag und wie soll man ein 6 1/2 Monate altes Kind AKTIV beschäftigen?

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8 Antworten

Ich glaube, dass sich Dein Kind bei Dir wirklich glücklich fühlen kann. Die Zeit, die Du investierst, wird sich auf jeden Fall bezahlt machen und die Kleine entwickelt sich auch bestimmt super. Allerdings muss ich ghostwriter auch recht geben, manchmal und natürlich nur für relativ kurze Zeit, muss sie sich auch alleine beschäftigen können (z.B. mit einem Spielzeug). Das Problem ist nämlich, wenn sie sich daran gewöhnt hat, dass sofort bei dem kleinsten Anflug von Langeweile die Mama als Animateur zur Verfügung steht, wirst Du das die nächsten Jahre so beibehalten , oder ihr das mit einigen Mühen wieder abgewöhnen müssen. Aber sonst.... mach weiter so!

Vielen Dank! Ich fühle mich nun doch etwas sicherer. Und ich dachte, ich sollte vielleicht noch mehr mit ihr spielen, wenn sie quengelt. Ich denke jetzt auch, dass ich sie ruhig mal alleine spielen lassen sollte.

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Du machst das Prima, weiter so. Außerdem kannst du die Kleine nauch auf eine Krabeldecke legen da hat sie einen tollen Rundumblick und du kanst in dieser Zeit auch was machen, ohne sie im Arm oder Tragetuck zu haben. So kann sie sich motorisch weiterentwicken. Wir hatten auch einen Laufstall... aber nur kurz. So schnell wir ich den gekauft habe, hatte ich diesen wirder "aussortiert" meine Kleine fühlte sich auf einer Decke am Boden viel wohler. So konnte sie sich besser drehen und ist auch nicht immer an eine Seite angestoßen (auch wenn er riesig war). Triff dich mit Freunden, die auch kleine Kinder haben zum Erfahrungsaustausch, besuche einen PEKiP Kurs oder geh schwimmen. Es gibt auch Krabbelgrußßen, bei denen auch schon die kleinsten willkommen sind.....

Hallo kleinemaus157. Auf der Krabbeldecke liegt sie schon. Und einen PEKiP-Kurs besuche ich auch (das liebt sie, ist echt toll). Einen Babyschwimmkurs wollen wir danach machen (das möchte dann mein Mann machen). Auch in der Krabbelgruppe sind wir schon seit Ende Mai. Möglichkeiten sind genug da. Mir ging es mehr darum, wie lange ich sie AKTIV beschäftigen soll und ob ich sie auch mal "sich selbst überlassen" sollte, damit sie sich weiter entwickeln kann. Ich denke, das habe ich zu wenig gemacht bisher. Vielen Dank trotzdem für Deine Antwort.

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@haecor

Was machst du in der Zeit, in der die Kleine auf der Krabbeldecke liegt. Legst du dich mir zu ihr und beschäftigst sie, oder machst du in der Zeit dem Abwasch, putzst Staub oder was auch immer. Wenn ja, überlässt du sie ja in diesem Moment sich selbst - sie schaut dir zu oder macht was anderes. Das jedoch machst sie von sich aus, ohne dass du sie daraufhin annimierst. Solange sie nicht anfängt zu quängeln ist doch alles super. Sie beschäftigt sich (auch wenn sie dir nur zuschaut) mit sich selbst. Bleib im Gleichen Raum und immer iim Sichtbereich der Kleinen. Erzähle ihr immer was du machst oder dass draußen die Sonne scheint. Telefoniere mit Lautsprecher, stell ihr Fragen, auch wenn sie diese noch nicht versteht oder beantworten kann... Setzt dich nur nicht dann vor den Fernseher oder lies ein Buch. Das ist zu langweilig für die Kleine oder überfordert sie. Das kommt schnell Protest und sie fängt an zu weinen. Kennst du das Buch " Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" Von Jeam Liedloff. Echt gut und bringt einen zum Nachdenken. Höre auf deine innere Stimme, dann weißt du was Richtig ist. Gruß

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@kleinemaus157

Wirklich schön geschrieben! Wenn meine Kleine auf der Krabbeldecke liegt, bin ich meistens mit dabei und spiele mit ihr oder liege zumindest bei ihr. Das sollte ich etwas weniger tun. Meistens meckert sie, wenn ich weg gehe. Auch wenn ich im gleichen Raum bin. Ich denke, ich sollte damit schleunigst beginnen ... Danke!

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@haecor

Mach es aber nicht von jetzt auf gleich. Fang ganz kurz an. Sag ihr, dass du kurz mal aufstehtst um ein anderes Spielzeug holst oder was zu trinken oder sonst was. Dann aufstehen, dies erledigen und gleich wiederkommen und weiterspielen als sei nichts gewesen. Ab besten redest in dieser Zeit mit ihr oder singst oder summst ein Lied. Dann weiß sie immer wo du bist und kann dich im Raum "orten" und die verschiedenen Entfernungen wahrnehmen. Nimm immer das gleiche Lied - mach daraus ein Ritual. Dann weiß sie was kommt und fängt nicht an zu meckern, weil sie nicht weiß, was als nächstes passiert. Nach ein paar "versuchen" wird sie es verstanden haben, dass du sofort wieder da bist. Dann, aber auch erst dann langsam steigern.

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Babys sollten auch die zeit haben sich alleine zu beschäftigen und ihre umwelt zu erkunden. Meine Tochter (8Mon.) beschäftigt sich viel alleine und wenn sie keine Lust mehr hat schreit sie nach mir und dann spilen wir zusammen. Du merkst schon was wann dein kind will....

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