Wie lange verseucht eine Atombombe ein Gebiet?

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Ein paar Jahrzehnte "lediglich", bis die Strahlung halbwegs vertragen werden kann. Hier ist nunmal der Unterschied zu Tschernobyl zu sehen, dass eine Atombombe kein Dauerstrahler ist und sich die Strahlung somit verflüchtigt... und zwar über den ganzen Erdballen.

Angebaut wird dort trotzdem nichts mehr, denn die Verseuchung im Boden ist immernoch zu stark und wird noch einige Jahrtausende so stark bleiben, z.B. Pilze nehmen Unmengen an radioaktiven Stoffen auf.

Hier wird viel Unsinn erzählt: Der Fall-out besteht aus vielen -zig Isotopen mit Halbwertszeiten von Mikrosekunden bis zu Millionen Jahren . Da die Aktivität von radioaktiven Strahlern umgekehrt proportional zur Halbwertzeit ist , und nach ca 10 Halbwertszeiten zu vernachlässigen ist und da der Fall-out erst mal mit der Pilzwolke über 10 km hochsteigt, bevor er dann herunterfällt....gilt: 1). alle Isotope mit Halbwertszeiten unter 10 Minuten (die gefährlichsten) kann man vergessen. 2). Alle Isotope mit Halbwertszeiten von über 50 Jahren liefern fast keinen Beitrag . 3). Unsere Erde ist voll von natürlichen radioaktiven Isotopen, z.B. Uran (viel häufiger als Gold,Silber,...)Kalium 40 (liefern in Deinem Körper ca 5000 Zerfälle pro Sekunde) Kohlenstoff 14 (drum kann man mal in vielen tausend Jahren messen,wann Du gestorben bist) aber auch:Blei 204,Dysprosium156,Hafnium174,Indium115,Krypton85, Lanthan138,Lutetium176,Neodym144,Platin190,Rhenium187,Rubidium87,Samarium147,148,Thorium(viel häufiger als Uran),Vanadium50, alle diese liefern einen kleinen Beitrag zur Umweltbelastung, aber vor allem : Radon ! 4). Die Fall-out-Isotope zerfallen nach einem Potenzgesetz : I = I(1) x t hoch-1.2. das läßt sich etwa durch die 7er Regel vereinfachen: Die Aktivität I ist nach 1Stunde(nach dem Zerfall) I(1) . Nach 7 Stunden noch 1/10tel , nach 7x7 Stunden noch ein 1/100stel, nach 7x7x7 Stunden noch 1/1000stel. usw. Das was dann nach Jahren übrigbleibt ist schon schwierig genug zu finden , noch zu messen . 5). Wenn Du in Tschernobyl sogenannte Fachleute auf dem Boden herummessen siehst, die benutzen den Trick ,daß Betastrahlen von einem Geigerzähler etwa hundert mal empfindlicher gemessen wird als Gammastrahlen . Geigerzähler aber sind , wenn sie in Sievert geeicht sind, nur für Gammastrahlung geeicht und müssen daher immer in mindestens 1 Meter Höhe getragen werden. (Betastrahlung wird von einer Luftschicht von ca 1 Meter absorbiert.

Überfodere doch hier nicht die einfachen Gemüter

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was labert ihr hier ö.ö die halbwertszeit von plutonium beträgt 24.000 jahre, und dann könnte man immer noch nciht dort leben. bei uran is es sehr unterschiedlich, aber 50 jahre kommt da relativ gut hin..

Die Halbwertszeit ist irrelevant, diese gilt nur bei Dauerstrahlern, die Atombombe setzt lediglich radioaktive Strahlung frei, welche sich wieder verflüchtigt und lediglich in der Erde auf Dauer verweilt.

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@cpro90

Das die Erde, das Wasser, alle Lebensmittel und Tiere dort verseucht sind ist aber doch relevant oder etwa nicht ?

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@Maulwurfjunge

In der Tat, aber die Aufnahme ist ziemlich gering, der größte Teil verflüchtigt sich und der Teil der in der Region aufgenommen wird, hat sich innerhalb eines Bruchteils der eigentlichen Halbwertszeit halbiert.

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@cpro90

Okay, ich sollte vielleicht nicht allen Übertreibungen meines verrückten Chemielehrers glauben ..

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