Wie lange und wie weit muss ich mein Kind finanziell unterstützen?

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4 Antworten

Sie kann die Klasse auf der derzeitigen Schule wiederholen. Ein Umzug in das Gästezimmer kann natürlich dann notwendig werden, wenn sie und ihr Ehemann jeder gern ein eigenes Zimmer für sich haben möchten, als Arbeits- und Entspannungsraum. Das steht ihnen zu, ist ja ihr Haus. Das Einkommen des neuen Ehemannes würde insoweit angerechnet, da er ihnen gegenüber grundsätzlich zum Unterhalt verpflichtet ist und sie damit mehr zur Verfügung hätten, auf das sich die Berechnung des Unterhaltes bezieht.

Lassen sie sie in eine WG stehen ihr, solange sie sich in 1. Schul- oder Berufsausbildung befindet 670,--€ zu. Davon wird das Kindergeld, welches ihr ab 18. Geburtstag zusteht abgezogen. Sie haben, solange sie Unterhalt zahlen, das Recht, sich per Leistungsnachweis (Zeugnisse) zu informieren, ob ihre Tochter zielstrebig die Ausbildung durchführt (Schule oder Studium oder Ausbildung). Macht sie dieses nicht, können sie die Unterhaltszahlungen einstellen. In Ihrer Situation würde ich, ganz ehrlich, auch um ihrer neuen Beziehung willen, ernsthaft über die WG- Lösung ab 18. Geb. nachdenken und ihr dann auch nur den Unterhalt für auswärts wohnende Kinder in Höhe von 670,-- - 184,--€ Kindergeld = 486,--€ zur Verfügung stellen. Das ist viel Geld für Sie, ja, aber sehr nervenschonend, denn dann ist der ewige Streit vorbei. Und dann kann Madame sehen, wie teuer das Leben ist. 670,--€ für Miete, Lebenshaltungskosten, Handygebühren und Extras- nicht so viel. Vlt. kommt sie dann mal auf den Boden der Tatsachen zurück. Es ist dann an Ihnen, hart zu bleiben, solange ihre Arbeitseinstellung auch zur Schule sich nicht ändert- ihr auch keine Extras zukommen zu lassen. Keine teueren Klamotten, kein neues Handy- reicht ihr das Geld nicht, kann sie ja jobben... Alles Gute und viel Kraft!

Ich hoffe mal du hast sie einmal so richtig zusammengeschissen. Weil du wie sich das anhört hast du sie immer verwöhnt. Das sie in den Keller ziehen soll ist eine gute Idee. Die Durchsetzung wird schwieriger. Das mit dem Geld kannst du ja gut kontrollieren. So wie die sich aufführt wird sie eh keinen Job annehmen um an Geld zu kommen. Bevor du sie in eine WG schickst (wo sie definitiv noch weiter abrutscht und nichts mehr macht) erzähl ihr von deinen Plänen und das sie sich Bessern muss und bis spürbare Erfolge zu sehen sind. Undzwar nicht nach nur einer guten Note sondern nachdem sie die 11 Klasse gemacht hat mit guten Noten.

Meine Pläne kennt sie... ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie weiterhin faul ist. Dass sie sich ändern/bessern muss, habe ich in EINIGEN Diskussionen erklärt, ich glaube, dass das nicht wirklich ankommt.

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Ich würde eher sagen, dass du mit Konsequenzen kommen solltest, fährt deine Tochter weiter ihre Schiene.

Wenn das junge Fräulein nicht kapiert, dass sie was zu tun hat, dann tu auch nichts mehr für sie. Mal nicht waschen, die Küche bleibt auch mal kalt, keine Kutschfahrten mehr "Mama ich muss hierhin und dahin" und Taschengeld nur wie bisher und keine Extrazulagen.

Eine WG würde ich abraten, die anderen würden beizeiten ihre Faulheit nerven. Oder glaubst du, sie hält sich da an die Regeln?

Was die Schule angeht, knallhart sagen (und bleiben), dass der Fernseher und Computer ausbleiben und Freunde erst nach Erledigung der Hausaufgaben und Lernen getroffen werden.

Du kannst dich hilfetechnisch aber auch mal an eine Erziehungsberatungsstelle wenden, vielleicht fällt denen noch mehr ein, deine Tochter wachzurütteln.

Erst einmal DANKE!! ;-) Das Nichtwaschen der Klamotten bleibt mir nur noch, denn in der Küche findet sich immer etwas Essbares (wenn ich von der Arbeit komme, hat sie bereits gegessen) und kutschieren lässt sie sich schon länger von ihren Freunden... Extrazulagen gibt es auch schon nicht mehr. Sie muss mit 60 € im Monat auskommen. Ich denke nicht, dass ich ihr mit 18 (wird sie ja in 4 Monaten) noch verbieten kann Freunde zu treffen oder den Fernseher erst nach den Aufgaben anzuschalten. Hmmm, ich fühle mich echt so, als wären mir die Hände gebunden...

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@Laureen2507

Nun, dann kannst du nur noch "Dienst nach Vorschrift" machen.

Ewig unterhalten musst du sie jedenfalls nicht. Bekommt sie aus purer Faulheit schulisch und ausbildungstechnisch nichts auf die Reihe, musst du dich an geeigneter Stelle erkundigen, inwieweit du zum Beispiel diesen Passus hier durchziehen kannst:

Der - dem Pflichtschulalter entwachsene, aber objektiv nicht selbsterhaltungsfähige - Unterhaltsberechtigte kann seinen Unterhaltsanspruch wegen (fiktiver) Selbsterhaltungsfähigkeit nur dann verlieren, wenn er arbeits- und ausbildungsunwillig ist, ohne dass ihm krankheits- oder entwicklungsbedingt die Fähigkeit fehlte, für sich selbst aufzukommen. Solange demnach der - arbeitsfähige - Minderjährige sich zielstrebig bemüht, einen (neuen) Arbeitsplatz zu finden, bleibt sein Unterhaltsanspruch bestehen. In einem solchen Fall lässt der, wenn auch verschuldete, Verlust des Arbeitsplatzes nicht den Schluss zu, dass der Minderjährige arbeitsunwillig wäre.

Das stammt aus diesem Link: http://www.familienrecht.at/index.php?id=1497

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Ihre Tochter ist ja mal ne richtige Göre. Ich als 19 jähriger weiss wie die Frauen in meinem Alter +/- sind.

Sie müssen ihr vieles streichen. Das heisst durchgreifen.. Sie haben das sagen und nicht Ihre Tochter! Wahrscheinlich hat sie genau gleiche Kolleginnen.

...sie hat tatsächlich "Gleiche Kolleginnen!" ... sind irgendwie alle zu faul fürs Leben. Aber wenn es darum geht, zum See zu fahren oder tanzen zu gehen, kann man sich doch wahrlich noch aufraffen und die ganze Nacht wegbleiben um am nächsten Tag durchzuschlafen... hast aber amüsant geschrieben! ;-)

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Sie sind sicherlich ne super Mutter. Die Jugendlichen heutzutage zeigen echt Null Dankbarkeit. Zeigen Sie mal ihr Ihre andere Seite. :-))

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